VonSina Alonso Garciaschließen
Sie ist eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands und dazu gleichzeitig noch die steilste: die Höllentalbahn. Auf einer Strecke von zwölf Kilometern überwindet sie eine Steigung von 400 Höhenmetern.
Freiburg/Donaueschingen – Neun Tunnel, zahlreiche Brücken und gigantische Ausblicke auf den Schwarzwald: Die 76 Kilometer lange Strecke, die die Höllentalbahn von Freiburg nach Donaueschingen zurücklegt, hat es in sich. Auf dem Abschnitt zwischen Himmelreich und Hinterzarten überwindet sie auf nur zwölf Kilometern eine Steigung von 400 Höhenmetern und ist damit die steilste Bahnstrecke Deutschlands.
Beginnend am Freiburger Hauptbahnhof, verläuft die Route der Höllentalbahn über Kirchzarten und Himmelreich, weiter über den Hirschsprung, Hinterzarten, Titisee, Neustadt, Rötenbach und Löffingen bis nach Döggingen und Donaueschingen. Unter den zahlreichen Brücken auf der Strecke findet sich auch das 224 Meter lange Ravenna-Viadukt, das die gleichnamige Schlucht überquert. Zu Füßen der Brücke findet alljährlich einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg statt. Wer mit dem Auto oder Motorrad anreist, kommt im Höllental zudem in den Genuss, „eine der geilsten Kurven überhaupt“ aus der Nähe zu erkunden.
Seit 2019 ist die gesamte Strecke der Höllentalbahn elektrifiziert
Der Bau der Höllentalbahn begann Ende Mai 1882. Ausgehend von Freiburg wurden nach und nach die Streckenabschnitte hinzugefügt. Seit 2019 ist die gesamte Strecke elektrifiziert und wird von Zügen der Deutschen Bahn befahren.
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Neben der steilsten Bahnstrecke Deutschlands hat Baden-Württemberg noch einige weitere Superlative zu bieten. So findet man im Ländle etwa auch das schiefste Hotel der Welt oder die längste Sommerrodelbahn Deutschlands. Darüber hinaus befinden sich im Schwabenland die bundesweit höchste Aussichtsplattform und sogar der höchste Kirchturm der Welt.
Rubriklistenbild: © Werner Dieterich/Imago

