Wenn's im Rathaus plötzlich dunkel wird - kann in Tannhausen ein Wasserkocher Schuld sein

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Das Rathaus in Tannhausen wird in den kommenden Monaten saniert. Als erstes soll die marode Elektrik im Gebäude ausgetauscht werden.
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Das Rathaus in Tannhausen bekommt eine neue Elektrik - der Gemeinderat vergibt die Arbeiten. 

Tannhausen. Das Rathaus in Tannhausen soll in den nächsten Monaten auf Vordermann gebracht werden. Nach dem die IT schon erfolgreich überarbeitet worden ist, soll es im nächsten Schritt an die Elektrik des Gebäudes gehen.

Wie Bürgermeister Siegfried Czerwinski  in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats verdeutlichte, sei diese Maßnahme auch dringend geboten. So flackere in manchen Büros der Verwaltung dauerhaft das Licht und wenn irgendwo im Haus ein Wasserkocher eingeschaltet wird, könne das mitunter einen kompletten Stromausfall nach sich ziehen. Die gesamte Verkabelung sei nicht mehr "State of the Art", erklärte der Rathauschef.

Wann die Maßnahme in diesem Jahr umgesetzt werden soll, stehe noch nicht genau fest. Klar sei aber, dass die Rathausmitarbeiter in der Bauphase, die vermutlich bis zu vier Wochen dauern wird,  aufs Homeoffice ausweichen müssen. Ein Bürgerservice-Notbetrieb soll in dieser Zeit aber eingerichtet werden, kündigte der Bürgermeister an.

Weiter erklärte Czerwinski, dass neben der Elektrik nach Möglichkeit auch zeitgleich der geplante Austausch der Fenster und Türen erfolgen soll - wenn sich das planerisch machen lässt. Außerdem möchte man - ebenfalls noch in diesem Jahr - die Böden im Rathausgebäude erneuern lassen.

Der Gemeinderat nahm diese Ausführungen zur Kenntnis und vergab am Ende einstimmig und ohne große Diskussion den Auftrag für die Elektroarbeiten an die Tannhausener Firma Elektro Hofecker für 98 820 Euro.

Wie  Bürgermeister Siegfried Czerwinski abschließend noch ergänzte, werden die Arbeiten am und im Rathaus 2024 weitergehen. Dann sollen die Sanitäranlagen und der Außenbereich gerichtet werden. Insgesamt sind für die Rathaussanierung 346 000 Euro im Gemeindehaushalt eingestellt, der größte Kostenanteil entfällt dabei auf den Austausch der Elektrik. Die Maßnahme wird mit bis zu 60 Prozent vom Land gefördert. rim

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