VonCarl-Christian Eickschließen
Noch vor Pfingsten soll der erste Spatenstich erfolgen: In Wolfratshausen beginnt heuer ein rund 50 Millionen Euro teurer Schulumbau.
Wolfratshausen – Die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg ist die umfangreichste Baumaßnahme, die der Stadtrat in den vergangenen Jahrzehnten auf den Weg gebracht hat. Mit etwa 50 Millionen Euro Investitionskosten ist es zudem die kostspieligste.
50 Millionen Euro teuer: Schulumbau in Wolfratshausen nimmt Fahrt auf
Mit dem ersten Spatenstich rechnet der Wolfratshauser Bürgermeister in diesem Jahr, so Klaus Heilinglechner auf Nachfrage unserer Zeitung. Einstimmig ermächtigten die Mitglieder des Bauausschusses des Stadtrats in ihrer letzten Sitzung des vergangenen Jahres Heilinglechner, die Arbeiten zur Umlegung des Schmutzwasserkanals auf dem Grundstück in der Innenstadt zu vergeben. Laut aktueller Kostenberechnung wird das mit knapp 244. 000 Euro zu Buche schlagen.
Zuvor hatte Thomas Wenig vom Rathaus-Referat Bauen und Liegenschaften erklärt: Die Planungen und Vorbereitungen für das Mammutprojekt „laufen voran“. Die Arbeiten und Gewerke werden nach seinen Worten „in Paketen“ ab Ende Januar/Anfang Februar ausgeschrieben. Die Kostenverfolgung, vormals Kostenanschlag genannt, werde dem Stadtrat mit der Vergabe des ersten Auftragspaket im April dieses Jahres vorgelegt.
Noch in diesem Monat soll der Auftrag vergeben werden
Um den Terminplan einhalten zu können – die Baugrube soll ab Pfingsten 2023 ausgehoben werden – sind laut Wenig noch diverse Vorabmaßnahmen nötig. So müssen aus naturschutzrechtlichen Gründen die Rodungsarbeiten auf dem Grundstück bis Ende Februar abgeschlossen sein. „Auch die Umlegung des bestehenden Schmutzwasserkanals von der Westseite auf die Ostseite des Komplexes muss vor Beginn der Aushubarbeiten erfolgt sein“, erklärte der Rathausmitarbeiter den Bürgervertretern. Die Arbeiten seien bereits ausgeschrieben worden, im Januar soll der Auftrag vergeben werden. Knapp 244.000 Euro wird die Kanalumlegung kosten, denn nach Wenigs Worten „geht’s tief runter“.
Grund- und Mittelschule wird um Lehrschwimmbad erweitert
Wie berichtet wird für die Hammerschmiedschule ein Lehrschwimmbad gebaut. Unter dem Beckenboden wird Platz für die Technik geschaffen, darunter verläuft der umgelegte Schmutzwasserkanal.
Einen Anlass für Diskussionen sah das Fachgremium nicht, der Beschluss fiel mit 10:0 Stimmen. (cce)
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