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Mega-Streik in München: S-Bahn-Betrieb läuft „nach und nach“ wieder an - viel Verkehr zum Feierabend

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  • Lucas Sauter Orengo
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  • Tanja Kipke
    Tanja Kipke

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag zu einem bundesweiten Warnstreik auf. Der Verkehrsstreik hat auch enorme Auswirkungen auf München. Alle News im Ticker.

Update, 19.11 Uhr: Der Tag neigt sich dem Ende, auch der Verkehr in München beruhigt sich allmählich. Feststeht jetzt, dass ein geregelter U-Bahn-Betrieb heute nicht mehr zu erwarten ist, auch die Trambahnen bleiben bis morgen stehen, wie die Stadt München informiert. Der Streik dauert bis Mitternacht an, am Dienstag soll dann alles wieder normal laufen.

Update, 16.47 Uhr: In Richtung Feierabendverkehr entspannt sich die Streik-Lage in München nach und nach. Die Deutsche Bahn teilte gegen 16 Uhr mit, dass der S-Bahn-Verkehr „nach und nach“ wieder laufe. Es komme jedoch weiterhin zu starken Einschränkungen im Gesamtnetz, so die DB. Auch die Südostbayernbahn gab bekannt, dass sie ab 15.30 Uhr den Betrieb wieder aufnimmt. Es könne aber noch zu einzelnen Zugausfällen kommen.

Ein Blick auf Google Maps zeigt, dass sich der Verkehr zum Feierabend wieder mehr staut. So brauchen Autofahrer besonders auf dem gesamten Mittleren Ring Geduld. Auch im Stadtgebiet kommt es zu Wartezeiten.

Streik in München: S-Bahn-Betrieb läuft langsam wieder an

Update, 12.12 Uhr: Soeben verkündet die S-Bahn München, dass zwischen München Pasing und München Leuchtenbergring ein Pendelverkehr im 20-Minuten-Takt wieder aufgenommen wurde.

Update, 10.01 Uhr: Noch immer herrscht Ausnahmezustand auf den Straßen in Münchens Innenstadt. Was mit Blick auf die Uhrzeit – weit nach Berufsverkehrszeit – wirklich außergewöhnlich ist. Rund um München hat sich die Lage nach einem regelrechten Verkehrskollaps am Morgen etwas entspannt. Immer noch ist viel los auf allen Straßen, aber die langen Staus in die Landeshauptstadt bauen sich langsam ab.

Selbst gegen 10 Uhr zieht sich ein riesiger Verkehrsstau durch die gesamte Münchner Innenstadt. Hier Herzog-Heinrich-Straße. Die Autos stauen sich bis zur Paul-Heyse-Straße über den Kaiser-Ludwig-Platz.

Update, 8.33 Uhr: Immer noch herrscht der Mega-Stau in München. Alle Hauptstrecken sind dicht. Die langen Rückstaus auf die Autobahnen nach München hinein dauern an.

Update, 8.01 Uhr: Zumindest beim Wetter kann man vorsichtig von Glück im Unglück sprechen. Der erwartete Schneesturm am Morgen bis nach München blieb aus. Erst jetzt beginnen dicke Schneeflocken im Oberland zu fallen. Was davon liegen bleibt, wird sich im Tagesverlauf zeigen. Am Hauptbahnhof München ziehen derweil streikende DB-Mitarbeiter durch die Halle und skandieren „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“.

Update, 7.24 Uhr: Der Berufsverkehrstau im gesamten Stadtgebiet München verschärft sich weiter. Alle Zubringer sind überlastet. Der Mittlere Ring ist ebenfalls komplett dicht. Inzwischen kommt es auch zu Behinderungen auf den Autobahnen rund um München. Wer dagegen Lust auf Leere und Ruhe hat, kann aktuell den Flughafen München besuchen. Die Terminals sind menschenleer. Die Anzeigentafel zeigt nur gecancelte Flüge.

Stau im Berufsverkehr – Flughafen München gespenstisch leer

„Es sind keine Passagiere unterwegs“, sagte eine Sprecherin der Verkehrsleitung des Flughafens München am Morgen. Alle 785 geplanten Flüge fielen aus. „Es startet und landet nichts. Es ist fast ein bisschen gespenstisch.

Update, 6.58 Uhr: Der MVV gibt die aktuelle Betriebslage auf seiner Homepage bekannt. Wie erwartet fährt wenig bis nichts im Münchner ÖPNV. Hier eine Übersicht: U-Bahn: 

Auch im Nahverkehr in München wird es zu Beeinträchtigungen wegen des Streiks kommen.

MVV lässt einige Busse fahren – Tram und U-Bahn komplett tot

  • U-Bahn: Derzeit kein Betrieb. Ob zu einem späteren Zeitpunkt Züge fahren können, ist offen.
  • Tram: Derzeit kein Betrieb. Ob zu einem späteren Zeitpunkt Züge fahren können, ist ebenfalls unklar.
  • Bus: Heute rückt etwa die Hälfte unserer Busse aus. Wir bemühen uns, diese gleichmäßig im ganzen Liniennetz einzusetzen. Auf den meisten Linien sind Fahrzeuge in unregelmäßigem Takt unterwegs. Auf diesen Linien herrscht derzeit kein Betrieb: X30, 153, 174, 175, 179, 183

Update, 6.37 Uhr: Wie angekündigt fahren auch sämtliche privat betriebenen Bahnlinien in Oberbayern nicht. Die Bayerische Regionalbahn (BRB) steht komplett still. Nach aktueller Einschätzung könnt ein erster Zug zwischen München und Oberland gegen 15 Uhr fahren.

Berufsverkehr-Stau rund um München wächst weiter

Der Stau im Münchner Berufsverkehr wächst weiter an. Der Rückstau auf allen Autobahnen in Richtung München wächst weiter. Auf der A94 und der A9 reicht er bereits bis zur Ostumfahrung A99 zurück. Der Ring selbst ist rot bis dunkelrot eingefärbt. Auf der A995 reicht der Stau bis Unterhaching. Es herrscht Glättegefahr.

Update, 27. März, 6.05 Uhr: In Bayern hat der Mega-Streik begonnen. Der Fern- und Regionalverkehr bei der Bahn steht still. Am Flughafen München geht schon seit Sonntag nichts mehr. Auch Busse, U-Bahnen und Trambahnen fahren in München nur im Notbetrieb. Zusätzlich schneit es auf 800 Meter hinunter. In weiten Teilen Bayerns kann es am Montagmorgen glatt werden. Über 800 Metern Höhe besteht sogar eine Warnung vor Schneefall.

Mega-Streik in Bayern: Schon jetzt angespannte Verkehrslage in München

Wie befürchtet, steigen viele Pendler auf das Auto um. Bereits jetzt zeigt der Verkehrsradar gut ausgelastete Straßen rund um München. Auf allen Autobahnen, die in den Mittleren Ring münden, also: A8, A9, A94, A96 und A995 staut es sich bereits deutlich zurück. Der Mittlere Ring selbst ist jetzt schon, gegen 6.15 Uhr, überlastet.

Erstmeldung, 26. März, 14.33 Uhr: München – Der für Montag angekündigte bundesweite Verkehrsstreik wird für München massive Auswirkungen haben. Die Gewerkschaft Verdi ruft im ganzen Freistaat Beschäftigte bei Nahverkehr, Flughäfen und Autobahnen in der Regel ganztägig zur Arbeitsniederlegung auf, wie sie am Donnerstag (23. März) mitteilte. Auch der Bahnverkehr ist betroffen, hier ruft die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zu bundesweiten Warnstreiks auf.

Mega-Streik in Bayern: Welche Städte es wann trifft

Am Münchner Flughafen hat der Warnstreik bereits am Sonntag begonnen. 150 Flugverbinden sind betroffen, 200.000 Passagiere können ihre Reise durch den zweitägigen Streik nicht antreten.

Am Flughafen in München soll am Sonntag und Montag kein regulärer Passagier- und Frachtverkehr stattfinden.

MVG erklärt, was am Streiktag fährt - Dallmayr macht zu

Die MVG hat ihre Notpläne für U-Bahn, Bus und Tram bereits erklärt. Der Betrieb wird wohl maximal in einem Notfallmodus aufrechterhalten werden können. Besonders groß ist die Hoffnung, zumindest die Busse einigermaßen normal fahren zu lassen. In der Innenstadt werden die Läden indes ganz normal öffnen. Eine Ausnahme stellt bisher nur der Feinkostladen Dallmayr – auf der offiziellen Website kündigte der Riese an, erst am Dienstag wieder regulär geöffnet zu haben.

Streik in Bayern: Bahn erwartet volle Züge am Sonntag

Wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilt, dürfte es wegen des Warnstreiks ebenfalls bereits am Sonntag zu Behinderungen kommen. Man stelle schon jetzt ein „deutlich erhöhtes Fahrgastaufkommen und eine hohe Auslastung der Züge insbesondere im Fernverkehr fest.“ Zugreisende werden außerdem gebeten, am Sonntag so früh wie möglich ihr vorgesehenes Fahrtziel zu erreichen, da es bereits am Abend zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kommen kann. Am Montag will die Bahn den Fernverkehr dann komplett einstellen, auch der Regional- und S-Bahn-Verkehr dürften dann größtenteils ausfallen.

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Wegen Mega-Streik am Montag: Bayern hebt Lkw-Fahrverbot am Sonntag auf

Bayern verzichtet nach Angaben des Innenministeriums auf Kontrollen zum Sonntagsfahrverbot für Lkw. Warentransporte können so gegebenenfalls vorgezogen werden. Mit der Maßnahme schließt sich der Freistaat einem Appell des Bundes an, teilte eine Sprecherin mit. Auch Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und das Saarland kündigten an, das Lkw-Fahrverbot am Sonntag nicht zu kontrollieren oder sogar aufzuheben. (tkip/dpa)

Rubriklistenbild: © Sauter-Orengo/dpa

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