Von Sascha Karowski
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Die CSU sieht besorgniserregende Zustände an Plätzen in München. Beschwerden über Drogenkonsum und Lärm häufen sich. Die Stadt soll nun handeln.
München – Alter Südfriedhof, Giesinger Bahnhof, Partnachplatz : Laut CSU kommt es immer wieder zu Beschwerden über besorgniserregende Zustände. In den vergangenen Wochen und Monaten hätten sich Negativmeldungen gemehrt. Die CSU fordert mehr Maßnahmen für Ruhe und Ordnung.
Müll am Alten Südfriedhof. Die CSU ist alarmiert.
© CSU
Alter Südfriedhof in München: Beschwerden über Drogenkonsum und öffentliches Urinieren Am Alten Südfriedhof hätten sich laut Stadträten offenbar mehrere Personen zum Schlafen niedergelassen; Anwohner berichten wohl von Drogenkonsum, öffentlichem Urinieren neben den Grabstellen sowie Müllansammlungen . Bei einem Ortsbesuch seien zwei Zelte (eins davon niedergebrannt) sowie mehrere Isomatten und Matratzen sichtbar gewesen. „Angesichts der historischen Bedeutung des Südfriedhofes und auch der namhaften Münchner Persönlichkeiten, die hier begraben liegen, darf eine Verwahrlosung dieses Geländes nicht hingenommen werden“, schreibt die CSU. Sie fordert die Verwaltung auf, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Auch am Giesinger Bahnhof sei regelmäßig Drogenkonsum zu beobachten. Anwohner klagten über Lärm- und Geruchsbelästigung. Da diese Zustände bereits seit Längerem andauerten und auch die Besucher des Kulturzentrums betreffen würden, fordert die CSU ein Alkohol- und Cannabisverbot vor dem Bahnhof, Überwachungskameras, mehr Präsenz von Sicherheitskräften (Polizei und KAD) sowie häufigere Reinigung der öffentlichen Flächen.
Klimawandel verändert Bayern – Fotos zeigen „alarmierende“ Folgen Der Klimawandel trifft die Seen Bayerns mit voller Wucht. Laut Bayerischem Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) ist deren Ökosystem „aus dem Gleichgewicht geraten“. Das Foto zeigt eine durch Trockenheit freigelegte Uferzone am Bodensee aus dem April 2025. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber Wissenschaftler untersuchen die Folgen des Klimawandels auf Bayerns Gewässer seit Jahren. „Die bisherigen Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen weitreichende Folgen auf“, erklärt dazu das StMUV. „Die Wasserqualität der bayerischen Seen wird zunehmend beeinträchtigt, was sich in vielerlei Weise auf die dort lebenden Organismen auswirkt.“ © IMAGO / Michael Kristen Klimabedingt steigende Luft- und Wassertemperaturen wirken sich besonders auf die Biodiversität in bayerischen Gewässern aus. „Zunehmend können Organismen aus wärmeren Regionen in die bayerischen Seen einwandern. Das können z.B. Wasserpflanzen sein, die heimische Arten verdrängen. Das verändert den Wasserpflanzenbestand eines Sees, der wiederum wesentlich für viele andere Organismen wie Fische, Amphibien und Reptilien ist, die durch diese Entwicklung ihre Lebensgrundlage verlieren“, erklärt Dr. Uta Raeder von der TU München auf der Website des StMUV. © IMAGO / blickwinkel Besonders betroffen vom Klimawandel sind die Bergseen in den Alpen. Schuld ist eine umfangreiche Kettenreaktion, wie das bayerische Umweltministerium schildert: „In den Bergen schmelzen Schnee und Gletscher, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Baumgrenze nach oben verschiebt: auch in Hochlagen kann zunehmend Vegetation gedeihen. Wo früher Schnee lag, entsteht nun organischer Boden. Der dunkle Boden kann im Gegensatz zum weißen Schnee die Hitze der Sonne deutlich schlechter reflektieren – das verstärkt die Erwärmung in den Bergen. Durch Starkregen nehmen Erosionen zu, was dazu führt, dass Nährstoffe und Trübstoffe in die Bergseen geraten.“ © IMAGO / Dreamstime Ein Bild, an das man sich wohl gewöhnen muss: Bayerns Skiregionen bekommen die Folgen des Klimawandels mitunter am stärksten zu spüren. Laut StMUV sind „die Ergebnisse der Klimasimulationen für die Alpen besonders alarmierend.“ Bayernweit wird hier bis zum Ende des Jahrhunderts der stärkste Temperaturanstieg erwartet. Ein Bild, an das man sich wohl gewöhnen muss: Bayerns Skiregionen bekommen die Folgen des Klimawandels mitunter am stärksten zu spüren. Laut StMUV sind „die Ergebnisse der Klimasimulationen für die Alpen besonders alarmierend.“ Bayernweit wird hier bis zum Ende des Jahrhunderts der stärkste Temperaturanstieg erwartet. © IMAGO / MiS „Skifahren wird künftig nur noch in den höher gelegenen Regionen möglich sein, denn die Schneegrenze verschiebt sich weiter nach oben“, erklärt das Bayerische Umweltministerium (StMUV). Auch das sensible und spezialisierte Ökosystem hat mit den Folgen zu kämpfen. Es passte sich über Jahrhunderte hinweg an die Bedingungen vor Ort an, die extrem schnellen Veränderungen aktuell überfordern es. „Skifahren wird künftig nur noch in den höher gelegenen Regionen möglich sein, denn die Schneegrenze verschiebt sich weiter nach oben“, erklärt das Bayerische Umweltministerium (StMUV). Auch das sensible und spezialisierte Ökosystem hat mit den Folgen zu kämpfen. Es passte sich über Jahrhunderte hinweg an die Bedingungen vor Ort an, die extrem schnellen Veränderungen aktuell überfordern es. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber Die Geschwindigkeit des durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstiegs ist eines seiner Hauptprobleme. „Tatsächlich hat das Klima schon immer geschwankt. Seit der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren ist die globale Temperatur um rund 5 °C gestiegen“, erklärt die Uni Hamburg. Aber: Allein in den letzten 150 Jahren (seit der Industrialisierung) hat sich die globale Temperatur um etwa ein Grad erwärmt. „So schnell können sich Tiere, Pflanzen und Gesellschaften nicht anpassen“, fasst die Uni Hamburg zusammen. Hätte der Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre über 10.000 Jahre angedauert, wäre sie um knapp 67 Grad gestiegen. Die Geschwindigkeit des durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstiegs ist eines seiner Hauptprobleme. „Tatsächlich hat das Klima schon immer geschwankt. Seit der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren ist die globale Temperatur um rund 5 °C gestiegen“, erklärt die Uni Hamburg. Aber: Allein in den letzten 150 Jahren (seit der Industrialisierung) hat sich die globale Temperatur um etwa ein Grad erwärmt. „So schnell können sich Tiere, Pflanzen und Gesellschaften nicht anpassen“, fasst die Uni Hamburg zusammen. Hätte der Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre über 10.000 Jahre angedauert, wäre sie um knapp 67 Grad gestiegen. © IMAGO / Bihlmayerfotografie Durch die steigenden Temperaturen können sich bestimme Tierarten besser verbreiten – darunter der Borkenkäfer, ein Waldschädling. „Auf die Entwicklung der Borkenkäfer dagegen wirkt sich die warme Witterung sogar noch positiv aus. Je wärmer und trockener ein Sommer ist, desto massiver vermehrt sich dieser Waldschädling, befällt mehr Fichten und bringt sie zum Absterben“, erklären die Bayerischen Staatsforsten. Das Foto zeigt abgestorbene Fichten im Bayerischen Wald, die vom Borkenkäfer befallen sind. Durch die steigenden Temperaturen können sich bestimme Tierarten besser verbreiten – darunter der Borkenkäfer, ein Waldschädling. „Auf die Entwicklung der Borkenkäfer dagegen wirkt sich die warme Witterung sogar noch positiv aus. Je wärmer und trockener ein Sommer ist, desto massiver vermehrt sich dieser Waldschädling, befällt mehr Fichten und bringt sie zum Absterben“, erklären die Bayerischen Staatsforsten. Das Foto zeigt abgestorbene Fichten im Bayerischen Wald, die vom Borkenkäfer befallen sind. © IMAGO / imagebroker Beim Kampf gegen den Borkenkäfer geht es laut Bayerischen Staatsforsten vor allem um Geschwindigkeit. „Erfolgreich bekämpft werden kann der Borkenkäfer nur, wenn die befallenen Fichten rasch gefunden werden, und das Holz schnell aufgearbeitet, sowie zügig aus dem Wald transportiert wird.“ Nur wenige Tage dürfen zwischen Entdeckung und Abtransport liegen. Doch schon jetzt verändert der sich durch mithilfe des Klimawandels ausbreitende Borkenkäfer das Bild bayerischer Wälder. Beim Kampf gegen den Borkenkäfer geht es laut Bayerischen Staatsforsten vor allem um Geschwindigkeit. „Erfolgreich bekämpft werden kann der Borkenkäfer nur, wenn die befallenen Fichten rasch gefunden werden, und das Holz schnell aufgearbeitet, sowie zügig aus dem Wald transportiert wird.“ Nur wenige Tage dürfen zwischen Entdeckung und Abtransport liegen. Doch schon jetzt verändert der sich mithilfe des Klimawandels ausbreitende Borkenkäfer das Bild bayerischer Wälder. © IMAGO / CHROMORANGE Auch gibt es diverse Tierarten, die sich in Bayern unter anderem aufgrund der durch den Klimawandel steigenden Temperaturen zunehmend wohl fühlen. Zu ihnen zählt auch die asiatische Tigermücke, die tropische Viren wie zum Beispiel das Dengue-, Chikungunya-, Zika- und das West-Nil-Virus übertragen kann. Mehrfach wurde die Tigermücke bereits an verschiedenen Orten in Bayern gefunden. Auch gibt es diverse Tierarten, die sich in Bayern unter anderem aufgrund der durch den Klimawandel steigenden Temperaturen zunehmend wohl fühlen. Zu ihnen zählt auch die asiatische Tigermücke, die tropische Viren wie zum Beispiel das Dengue-, Chikungunya-, Zika- und das West-Nil-Virus übertragen kann. Mehrfach wurde die Tigermücke bereits an verschiedenen Orten in Bayern gefunden. © IMAGO / Zoonar Auch die Asiatische Hornisse befindet sich in Bayern auf dem Vormarsch. Das meldete das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus erst Sommer 2025. „Die invasive Art bedroht Honigbienen, schwächt Bienenvölker und verursacht Schäden in Obst- und Weinkulturen“, heißt es da. Die Ausbreitung verlaufe alarmierend schnell. Allein 2025 verfünffachte sich Zahl der Nester. Auch die Asiatische Hornisse befindet sich in Bayern auf dem Vormarsch. Das meldete das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus erst Sommer 2025. „Die invasive Art bedroht Honigbienen, schwächt Bienenvölker und verursacht Schäden in Obst- und Weinkulturen“, heißt es da. Die Ausbreitung verlaufe alarmierend schnell. Allein 2025 verfünffachte sich Zahl der Nester. © IMAGO / NurPhoto / IMAGO / SOPA Images / Merkur-Collage Eine indirekte Folge des Klimawandels, die vor allem Allergiker frustriert, sind die früheren und intensiveren Pollenflüge in Bayern. Dazu erklärt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft: „Besonders Allergiker sind von vielen klimabedingten Umweltveränderungen direkt betroffen. Haben doch Änderungen in der Blühperiode oder die Menge von allergenen Pollen in der Luft direkte Auswirkung auf Dauer und Stärke der Beschwerden.“ Eine indirekte Folge des Klimawandels, die vor allem Allergiker frustriert, sind die früheren und intensiveren Pollenflüge in Bayern. Dazu erklärt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft: „Besonders Allergiker sind von vielen klimabedingten Umweltveränderungen direkt betroffen. Haben doch Änderungen in der Blühperiode oder die Menge von allergenen Pollen in der Luft direkte Auswirkung auf Dauer und Stärke der Beschwerden.“ © IMAGO / Wolfilser Die durch den Klimawandel indirekt bedingte höhere Pollenbelastung hat demnach auch eine neue allergische Sensibilisierungen zur Folge. „Bei fortschreitendem Klimawandel wird neben der Symptomatik auch die Anzahl an Pollenallergikern (derzeit etwa 15 % der bayrischen Bevölkerung) in Bayern zunehmen.“ Die durch den Klimawandel indirekt bedingte höhere Pollenbelastung hat demnach auch eine neue allergische Sensibilisierungen zur Folge. „Bei fortschreitendem Klimawandel wird neben der Symptomatik auch die Anzahl an Pollenallergikern (derzeit etwa 15 % der bayrischen Bevölkerung) in Bayern zunehmen.“ © IMAGO / Bihlmayerfotografie Die Mainregion in Bayern ist sowieso schon die wärmste Region Bayerns. Zunehmend leidet sie inzwischen unter Trockenheit, die der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Weinbau schadet. „Die traditionellen fränkischen Rebsorten vertragen das neue, sehr warme und regenarme Klima in diesem Teil Bayerns kaum mehr“, berichtet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Die Mainregion in Bayern ist sowieso schon die wärmste Region Bayerns. Zunehmend leidet sie inzwischen unter Trockenheit, die der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Weinbau schadet. „Die traditionellen fränkischen Rebsorten vertragen das neue, sehr warme und regenarme Klima in diesem Teil Bayerns kaum mehr“, berichtet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. © IMAGO / Harry Koerber Tatsächlich haben die höheren Temperaturen auch positive Folgen für den Weinbau: „Auf der anderen Seite profitieren die Weinbauern von den steigenden Wärmesummen“, erklärt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. „So nimmt die Anbaufläche mediterraner Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot stetig zu.“ Tatsächlich haben die höheren Temperaturen auch positive Folgen für den Weinbau: „Auf der anderen Seite profitieren die Weinbauern von den steigenden Wärmesummen“, erklärt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. „So nimmt die Anbaufläche mediterraner Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot stetig zu.“ © IMAGO / imagebroker Die Region allgemein wird die Folgen des Klimawandels aber zunehmen stark zu spüren bekommen. Schon jetzt ist die Mainregion die Region mit den meisten Hitzetagen (über 30° C) innerhalb Bayerns. „Bis zum Ende des Jahrhunderts werden sie ohne ambitionierten Klimaschutz weiter zunehmen. Die Ausnahme wird zur Normalität werden“, warnt das Ministerium. Hitzesensible Menschen wie Senioren und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sind dann akuten Gefahren ausgesetzt. „Nicht selten kommt es dann sogar zu Todesfällen aufgrund der Hitze.“ Die Region allgemein wird die Folgen des Klimawandels aber zunehmend stark zu spüren bekommen. Schon jetzt ist die Mainregion die Region mit den meisten Hitzetagen (über 30° C) innerhalb Bayerns. „Bis zum Ende des Jahrhunderts werden sie ohne ambitionierten Klimaschutz weiter zunehmen. Die Ausnahme wird zur Normalität werden“, warnt das Ministerium. Hitzesensible Menschen wie Senioren und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sind dann akuten Gefahren ausgesetzt. „Nicht selten kommt es dann sogar zu Todesfällen aufgrund der Hitze.“ © IMAGO / imagebroker Extremwetter hat es schon immer gegeben. Der Klimawandel sorgt jedoch dafür, dass Extremwetterereignisse sehr viel häufiger auftreten als früher, auch in Deutschland. „Vier- bis fünfmal so häufig wie noch in den 70er Jahren treten Extremwetterereignisse laut der Weltwetterorganisation WMO auf“, erklärt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV). Extremwetter hat es schon immer gegeben. Der Klimawandel sorgt jedoch dafür, dass Extremwetterereignisse sehr viel häufiger auftreten als früher, auch in Deutschland. „Vier- bis fünfmal so häufig wie noch in den 70er Jahren treten Extremwetterereignisse laut der Weltwetterorganisation WMO auf“, erklärt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV). © IMAGO / Bihlmayerfotografie Beim Zusammenhang zwischen Klimawandel und Extremwetterereignissen geht es also nicht darum, dass sie auftreten, sondern wie häufig sie auftreten. „In den letzten Jahren sind in Bayern extreme Naturereignisse aufgetreten, die zu großen, teilweise verheerenden Schäden geführt haben“, berichtet das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU). „Durch den Klimawandel müssen wir in der Zukunft mit einer Zunahme extremer Unwetter und Naturkatastrophen rechnen.“ Zusammen mit weiteren Faktoren wie der zunehmenden Versiegelung der Böden treten Hochwasser auf wie jenes 2024. Das Foto zeigt das überschwemmte Fischach (nahe Augsburg) aus jenem Jahr. Beim Zusammenhang zwischen Klimawandel und Extremwetterereignissen geht es also nicht darum, dass sie auftreten, sondern wie häufig sie auftreten. „In den letzten Jahren sind in Bayern extreme Naturereignisse aufgetreten, die zu großen, teilweise verheerenden Schäden geführt haben“, berichtet das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU). „Durch den Klimawandel müssen wir in der Zukunft mit einer Zunahme extremer Unwetter und Naturkatastrophen rechnen.“ Zusammen mit weiteren Faktoren wie der zunehmenden Versiegelung der Böden treten Hochwasser auf wie jenes 2024. Das Foto zeigt das überschwemmte Fischach (nahe Augsburg) aus jenem Jahr. © IMAGO / Bihlmayerfotografie Doch nicht nur Hochwasser zählt zu den Naturkatastrophen, deren Gefahr durch die Folgen des Klimawandels steigt. In den Alpen sorgen steigende Temperaturen für ein Auftauen des Permafrostes – was wiederum das Gestein destabilisiert. Im Sommer sind zum Beispiel rund 4000 Kubikmeter Fels und Geröll im Nationalpark Berchtesgaden runtergebrochen. „Ein Auftauen von Permafrost infolge der Klimaänderung ist mittel- bis langfristig zu erwarten. Folgen sind im Fels die verstärkte Auslösung von Steinschlag und Felssturz, aber auch Setzungen an Gebäuden“, erklärt das LfU. Doch nicht nur Hochwasser zählt zu den Naturkatastrophen, deren Gefahr durch die Folgen des Klimawandels steigt. In den Alpen sorgen steigende Temperaturen für ein Auftauen des Permafrostes – was wiederum das Gestein destabilisiert. Im Sommer sind zum Beispiel rund 4000 Kubikmeter Fels und Geröll im Nationalpark Berchtesgaden runtergebrochen. „Ein Auftauen von Permafrost infolge der Klimaänderung ist mittel- bis langfristig zu erwarten. Folgen sind im Fels die verstärkte Auslösung von Steinschlag und Felssturz, aber auch Setzungen an Gebäuden“, erklärt das LfU. © IMAGO / imagebroker Auch die Waldbrandgefahr in Bayern steigt durch die Folgen des Klimawandels. „Im Vergleich zu einigen anderen Bundesländern sind Waldbrände in Bayern selten. Mit dem Klimawandel werden aber die Trockenperioden im Frühjahr und Sommer zunehmen“, erklärt das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. „Die Gefahr von Waldbränden wird steigen und sollte nicht unterschätzt werden.“ Auch die Waldbrandgefahr in Bayern steigt durch die Folgen des Klimawandels. „Im Vergleich zu einigen anderen Bundesländern sind Waldbrände in Bayern selten. Mit dem Klimawandel werden aber die Trockenperioden im Frühjahr und Sommer zunehmen“, erklärt das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. „Die Gefahr von Waldbränden wird steigen und sollte nicht unterschätzt werden.“ © IMAGO / Rüdiger Wölk DDas Umweltbundesamt fasst zusammen: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit – ein globales Problem mit Auswirkungen auch auf Bayern.“ Betroffen sind nahezu alle Bereiche: die Landwirtschaft, die Wälder, Seen und Flüsse, der Naturschutz, die Wirtschaft, der Städtebau, die Alpen, die Gesundheit der Menschen in Bayern und viele mehr. DDas Umweltbundesamt fasst zusammen: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit – ein globales Problem mit Auswirkungen auch auf Bayern.“ Betroffen sind nahezu alle Bereiche: die Landwirtschaft, die Wälder, Seen und Flüsse, der Naturschutz, die Wirtschaft, der Städtebau, die Alpen, die Gesundheit der Menschen in Bayern und viele mehr. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber Die Gefahren durch den Klimawandel zwingen auch die bayerische Politik zum Handeln. Bis 2040 will der Freistaat klimaneutral sein – fünf Jahre früher als der Bund. So schreibt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: „Der Klimawandel ist längst Realität. Jetzt gilt es zu verhindern, dass das Klima endgültig kippt. Unser Ziel: Klimaneutralität durch Netto-Null-Emissionen bis 2040.“ Die Gefahren durch den Klimawandel zwingen auch die bayerische Politik zum Handeln. Bis 2040 will der Freistaat klimaneutral sein – fünf Jahre früher als der Bund. So schreibt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: „Der Klimawandel ist längst Realität. Jetzt gilt es zu verhindern, dass das Klima endgültig kippt. Unser Ziel: Klimaneutralität durch Netto-Null-Emissionen bis 2040.“ © IMAGO / Bihlmayerfotografie Derzeit wird aber recht offen darüber gesprochen, das ausgemachte Ziel um fünf Jahre nach hinten zu verschieben. Söder muss sich dafür – und häufig auch für seine Klimapolitik im Allgemeinen – scharfe Kritik anhören. Der Ministerpräsident wird allerdings nicht müde, zu betonen, dass er den Klimaschutz ernst nimmt. Derzeit wird aber recht offen darüber gesprochen, das ausgemachte Ziel um fünf Jahre nach hinten zu verschieben. Söder muss sich dafür – und häufig auch für seine Klimapolitik im Allgemeinen – scharfe Kritik anhören. Der Ministerpräsident wird allerdings nicht müde, zu betonen, dass er den Klimaschutz ernst nimmt. © IMAGO / aal.photo Im November 2025 kritisierte der bekannte Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch die bayerische Klimapolitik scharf. Er wirft der Staatsregierung vor, viel zu wenig für die Erreichung der landeseigenen Klimaziele zu unternehmen. Stattdessen verliere sich Bayern in unrealistischen Zukunftsprojekten. Besonders die Wasserstoff-Pläne von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht der 65-Jährige kritisch. „Grüner Wasserstoff ist ein kostbarer und teurer Rohstoff, den wir für Industrieprozesse brauchen, statt ihn im Auto zu verbrennen, wie es Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger propagiert“, so Lesch. Im November 2025 kritisierte der bekannte Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch die bayerische Klimapolitik scharf. Er wirft der Staatsregierung vor, viel zu wenig für die Erreichung der landeseigenen Klimaziele zu unternehmen. Stattdessen verliere sich Bayern in unrealistischen Zukunftsprojekten. Besonders die Wasserstoff-Pläne von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht der 65-Jährige kritisch. „Grüner Wasserstoff ist ein kostbarer und teurer Rohstoff, den wir für Industrieprozesse brauchen, statt ihn im Auto zu verbrennen, wie es Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger propagiert“, so Lesch. © IMAGO / HMB-Media Fakt ist: Die Folgen des Klimawandels machen sich in Bayern längst bemerkbar. Sei es in der Natur, in der Wirtschaft oder bei den Menschen und ihrer Gesundheit. Das Ziel der Politik ist es daher nicht nur, den eigenen Klimaschutz voranzutreiben, sondern auch ganz akut, die Folgen des Klimawandels einzudämmen und präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Fakt ist: Die Folgen des Klimawandels machen sich in Bayern längst bemerkbar. Sei es in der Natur, in der Wirtschaft oder bei den Menschen und ihrer Gesundheit. Das Ziel der Politik ist es daher nicht nur, den eigenen Klimaschutz voranzutreiben, sondern auch ganz akut, die Folgen des Klimawandels einzudämmen und präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. © IMAGO / CHROMORANGE CSU verärgert: „Wir fordern die Stadt auf, das Problem ernst zu nehmen“ Lärm stehe auch im Mittelpunkt der Problematik am Partnachplatz. Seit der Umgestaltung berichteten Anwohner von einer Verschlechterung der Situation. Bis spät in die Nacht seien Alkoholkonsum und laute Musik üblich. Die CSU beantragt daher, den Platz durch den KAD bestreifen zu lassen und auch das Allparteiliche Konfliktmanagement in München (AKIM) dort tätig werden zu lassen. „Sauber, sicher, München – das muss endlich wieder an allen öffentlichen Plätzen gelten“, sagt CSU-Chef Manuel Pretzl. „Uns erreichen immer wieder Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrer Nachbarschaft nicht mehr sicher fühlen. Es darf nicht sein, dass Plätze wegen mangelnder Ordnung und Sauberkeit gemieden werden.“ Offener Drogenkonsum auf dem Friedhof oder vor einem Kulturzentrum sei nicht hinnehmbar. „Wir fordern die Stadtspitze auf, das Problem ernst zu nehmen und die Sicherheit an diesen Plätzen zu erhöhen.“
Rubriklistenbild: © Heinz Peter / CSU