VonCarl-Christian Eickschließen
50 Millionen Euro kostet allein die Sanierung der Mittelschule. Dazu kommt das Projekt um die Altstadt. Nun holt sich Wolfratshausen finanzielle Unterstützung.
Wolfratshausen – Die Flößerstadt steht vor kostspieligen Herausforderungen. Die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg schlägt mit gut 50 Millionen Euro zu Buche, die geplante Aufwertung der Altstadt kostet voraussichtlich etwa 14 Millionen Euro. Allerdings kann die Kommune mit Zuschüssen der Regierung von Oberbayern, das heißt, Städtebauförderung rechnen.
Schulsanierung und Altstadt-Aufwertung: Wolfratshausen beantragt Fördermittel
Um Geld aus dem Fördertopf zu bekommen, muss die Kommune bei der Bezirksregierung Jahr für Jahr eine Bedarfsmitteilung einreichen. Der Bedarf im Jahr 2023, das erläuterten Bürgermeister Klaus Heilinglechner und Stadtkämmerer Peter Schöfmann in der jüngsten Stadtratssitzung, wurde in Abstimmung mit Claudia Schreiber (Architektur und Stadtplanung GmbH in München) sowie der Regierung von Oberbayern zusammengestellt.
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Stadtrat der Loisachstadt einstimmig für Beantragung der Zuschüsse
Das Ergebnis: „Die für 2023 angemeldeten Kosten der beabsichtigten Maßnahmen liegen bei 70 000 Euro“, so der Rathauschef. Der von der Bezirksregierung verlangte Eigenanteil der Stadt „ist im Haushalt und Finanzplan bereitgestellt“. Mit 23:0 Stimmen beauftragte der Stadtrat den Rathauschef sowie Stadtplanerin Schreiber, die Antragsunterlagen zusammenzustellen und bei der Regierung einzureichen.
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