VonKatarina Amtmannschließen
Felix Herzschließen
Die Wetter-Lage in Bayern bleibt dramatisch. Auch am Dienstag warnt der DWD vor Dauerregen im Freistaat. Gewitter sind ebenfalls möglich.
Update vom 29. Juli, 8.56 Uhr: In Bayern setzt sich die Sommerflaute auch in der kommenden Woche fort. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert Regen, Gewitter und milde Temperaturen, während die Sonne nur selten zu sehen sein wird.
Sommer macht weiter Pause: Regen und Gewitter in Bayern
Auch in der nächsten Woche ist im Freistaat kein Sommerwetter zu erwarten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass in den kommenden Tagen viele Wolken, Regen und Höchsttemperaturen von 24 Grad vorherrschen werden. Zudem seien laut den Wetterexperten immer wieder einzelne Gewitter möglich.
Im Tagesverlauf sei mit mehr Wolken als Sonnenschein zu rechnen. Ab Mittag könnten vereinzelt Gewitter mit Regenmengen von etwa 15 Litern und starken Böen auftreten. An den Alpen werde der Dauerregen voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein anhalten. Zu den bereits gefallenen Mengen könnten dann 10 bis 30 Liter pro Quadratmeter hinzukommen.
Auch ab Mitte der Woche und zum Wochenende hin bleibe das Wetter wechselhaft. Laut DWD werde sich die Sonne höchstens am Donnerstag- und Freitagvormittag zeigen. Ansonsten bleibe es bis zum Freitag wolkig und regnerisch. Zudem könnten laut den Meteorologen immer wieder einzelne Gewitter auftreten. Besonders am Freitag rechne der DWD mit starken Gewittern.
DWD warnt vor Dauerregen in Bayern
Update vom 29. Juli, 7.02 Uhr: Noch bis 11 Uhr liegt für den Süden Bayerns eine DWD-Warnung vor. Die Wetterexperten warnen unter anderem in den Kreisen Ostallgäu, Miesbach und Berchtesgadener Land vor Dauerregen. „Gefahr durch: vereinzelte Überflutungen von Straßen/Unterführungen. Handlungsempfehlungen: Verhalten im Straßenverkehr anpassen; überflutete Abschnitte meiden“, heißt es beim DWD zu möglichen Gefahren und Verhaltensweisen.
Update vom 28. Juli, 20.40 Uhr: Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat gegen 20 Uhr eine Vorwarnung für Hochwasser im Landkreis Traunstein herausgegeben. Die Warnung gilt rückwirkend von Montag, 19.30 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, und betrifft speziell die Tiroler Achen.
Grund für die Alarmierung sind starke Niederschläge im oberen Einzugsgebiet des Flusses. Nach den aktuellen Prognosen könnte der Abfluss in der Tiroler Achen noch deutlich zunehmen, heißt es beim Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern. Die Behörde rechnet damit, dass noch am Montagabend der Meldebeginn am Pegel Staudach erreicht wird.
Die Vorwarnung als präventive Maßnahme soll die Bevölkerung und zuständigen Stellen frühzeitig auf mögliche Gefahren hinweisen. Nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamts könnte nach Mitternacht sogar die Meldestufe 1 erreicht oder überschritten werden. Diese Stufe signalisiert, dass kleinere Ausuferungen möglich sind. Auch in München wird demnach an der Isar die Meldestufe 1 gegen Mitternacht überschritten werden.
Amtliche Warnungen vor Dauerregen in den Alpen gelten bis Dienstag
Update vom 28. Juli, 19.51 Uhr: Nun gelten wieder amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes in Bayern. Im gesamten Alpenraum von Lindau bis Bad Reichenhall warnt der DWD vor Dauerregen. In Staulagen können 70 Liter pro Quadratmeter erreicht werden. Ansonsten drohen Niederschläge von bis zu 50 Liter pro Quadratmeter. Die Warnung gilt noch bis Dienstag elf Uhr.
Update vom 28. Juli, 17.07 Uhr: Der Dauerregen hat auch Folgen für den Pegel der Isar in der Landeshauptstadt. Das Wasserwirtschaftsamt meldet, dass der Fluss am Abend die Meldestufe 1 erreichen wird.
Update vom 28. Juli, 14.09 Uhr: Traurige Folgen durch das bayerische Wetter-Chaos: Das zweite Open-Air-Konzert bei den Bayreuther Festspielen musste wetterbedingt abgesagt werden.
Update vom 28. Juli, 13.30 Uhr: Auch die Dauerregen-Warnung vom Mittag für Ingolstadt ist nun ausgelaufen. Kurz gönnt sich das Unwetter in Bayern also eine Verschnaufpause, ehe es am Nachmittag wieder losgehen dürfe. Zeit, einen ersten Blick auf Dienstag, 29. Juli, zu werfen.
„Häufig Regen- und kurze Gewitterschauer“ auch am Dienstag: Wetterlage in Bayern bleibt trüb
Denn auch morgen soll es laut DWD „häufig Regen- und kurze Gewitterschauer“ geben, die erst gen Abend nachlassen. Es gibt aber Ausnahmen: „Nur in Unter- und Mittelfranken und hier auch nur örtlich überwiegend trocken mit etwas Sonne“, heißt es weiter. Die Temperaturen bleiben aber bei kühlen 17 bis 22 Grad.
Update vom 28. Juli, 12.30 Uhr: Schon geht es wieder los – Für die Region rund um Ingolstadt warnt der Deutsche Wetterdienst inzwischen wieder vor Dauerregen und schreibt: „Es tritt Starkregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen bis 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde erreicht“. Die Warnung gilt vorläufig bis 13 Uhr.
Dauerregen in Bayern – Neue DWD-Warnung für mehrere Landkreise
Update vom 28. Juli, 10 Uhr: Die Dauerregen-Warnung in der Mitte Bayerns ist ausgelaufen. Aktuell liegt damit für Bayern nur noch die Warnung vor Dauerrgen in der Alpenregion vor. Im Laufe des Tages soll es aber weitere Gewitter geben.
Update vom 28. Juli, 9.37 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine weitere Dauerregen-Warnung für Bayern herausgegeben. Diese gilt weite Teile der Landkreise Ingolstadt, Eichstätt, Weißenburg-Gunzenhausen, Donau-Ries und Neuburg an der Donau. Dazu heißt es: „Es tritt Starkregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 20 l/m² und 30 l/m² in 6 Stunden erwartet.“ Die Warnung gilt vorläufig bis 10 Uhr.
Erstmeldung vom 28. Juli: München – Nach einem extrem ereignisreichen Wochenende, mit zahlreichen, teils schweren Gewittern, gibt es auch zum Wochenstart keine Entspannung der Wetterlage in Bayern. Für den Alpenraum liegt auch am Montag, 28. Juli, eine Warnung vor Dauerregen beim Deutschen Wetterdienst vor, zudem warnen die Meteorologen vor weiteren Gewittern im Freistaat.
Wetter-Alarm in Bayern: Weiter Dauerregen in den Alpen – „Bis zu 80 Liter pro Quadratmeter“
Am Wochenende traf es unter anderem Franken und Teile Oberbayerns heftig. Starkregen sorgte allein in Nürnberg für mehr als 300 Notrufe bei der Feuerwehr, Straßen standen unter Wasser, Keller liefen voll. Die Warnlage im Freistaat teilte sich dabei laufend in zwei Arten – einmal liegt seit Samstag, 26. Juli, eine Warnung vor Dauerregen in den Alpen vor, dazu gab es wiederholt neue, aktuelle Gewitter-Warnungen im restlichen Bundesland.
Ähnlich sieht es auch am Montag aus. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Dauerregen in den Alpen, schreibt hierzu: „Nach bisher beobachteten Niederschlagsmengen von 40 bis 80 l/m² tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden nochmals Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² erwartet. In Staulagen werden Mengen bis 80 l/m² erreicht.“ Diese Warnung gilt noch bis Dienstag, 29. Juli. „Größte Niederschlagsintensität heute Nachmittag bis in die erste Nachthälfte hinein“, heißt es weiter.
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„Schauerartiger Regen, einzelne Gewitter“ heute in Bayern: DWD nennt Schwerpunkt
Zum Dauerregen im Süden gesellen sich heute im Tagesverlauf auch „schauerartiger Regen und einzelne Gewitter“. Dabei kommen laut DWD rund 15 Liter pro Quadratmeter zusammen. Betroffen davon ist laut DWD die Region „im Bereich der Fränkischen Alb und weiter südlich / südöstlich“.
Einzelne Gewitter gibt es den Meteorologen zufolge aber auch „im Nordwesten“. Dabei lokal ähnliche Mengen (wie die 15 Liter pro Quadratmeter im Bereich der Fränkischen Alb), Unwettergefahr liege dabei aber kaum noch vor.
Dabei schränkt der DWD aber ein: „Am ehesten Richtung Niederbayern nochmals heftiger Starkregen mit Mengen über 25 L/qm in kurzer Zeit. Dazu örtlich kleiner Hagel und starke Windböen bis 60 km/h nicht ausgeschlossen.“ Die Gewitter im Tagesverlauf treffen also heute vor allem östlichere Regionen Bayerns. (fhz)
Rubriklistenbild: © IMAGO / CHROMORANGE / DWD / Merkur-Collage


