Einsätze am Brauneck

Bergwacht Lenggries: Von der Ausbildung zum Ernstfall auf die Piste

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Ein gemeinsamer Ausbildungstag für die Anwärter der Bergwachten Lenggries und Bad Tölz fand am Samstag am Brauneck statt. Hierbei wurde für die im März anstehenden Eignungstests und darauffolgenden Bergwachtprüfungen geübt.
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Die Bergwacht Lenggries hat am Samstag drei verletzten Wintersportlern am Brauneck geholfen.

Lenggries Der Tag begann für die Helfer gegen 11 Uhr mit dem ersten Einsatz. Eine junge Frau aus München war auf der Garlandabfahrt auf der Höhe des Durchbruchs gestürzt und zog sich nach Bergwachtangaben eine Fraktur des Unterschenkels zu. Zu den Erstversorgern zählte ein Ausbilder der Bergwacht Lenggries, der zeitgleich mit fünf Anwärtern im Rahmen der Ausbildung am Garland unterwegs war (siehe Bildbericht rechts). Gemeinsam unterstützen sie die Schienung des Unterschenkels und den Abtransport mittels Ackja.

Gegen 12 Uhr wurde die Bergwacht Lenggries ein weiteres Mal alarmiert. Eine 50-jährige Geretsriederin verletzte sich auf der Schrödelsteinabfahrt am oberen Sprunggelenk und konnte so nicht mehr selbst ins Tal gelangen. Der Erstversorger war auch diesmal ein Lenggrieser Bergwachtmann, der privat beim Skifahren war und zufällig auf die Verletzte traf. Die Verletzte wurde zur Kabinenbahn transportiert, wo sie ein Bergwachtler ins Tal begleitete.

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Der dritte Patient an diesem Tag kam selbstständig nach einem Sturz an der Ahornabfahrt zum Bergwachtstützpunkt. Im Funkraum wurde der 14-Jährige von den Einsatzkräften versorgt. Der Bergwachtnotarzt, der sich zu der Zeit auf der Hütte aufhielt, diagnostizierte eine Fraktur des Oberarmkopfes. Nachdem der Tölzer mit dem Quad zur Kabinenbahn gebracht wurde, begleitete ein Lenggrieser Bergwachtler den Buben ins Tal, wo er an einen Krankenwagen übergeben wurde.  

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