Olching

„Amperland Thermalwärme“: Eigene Gesellschaft für Geothermie-Projekt in Gründung

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Arbeiter hantieren an einer Geothermiekraftwerk-Baustelle mit einem Bohrgestänge.

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für das geplante Geothermie-Projekt am Standort der Müllverbrennungsanlage bei Olching weiter.

Olching – Derzeit wird unter anderem an der Ausgründung einer Geothermie-Gesellschaft gearbeitet. Sie soll voraussichtlich den Namen „Amperland Thermalwärme GmbH“ tragen.

Ziel es ist es, die Geschäfte der Müllverbrennungsanlage und des Geothermie-Projekts zu trennen. Dabei geht es auch um wirtschaftliche und rechtliche Risiken, aber auch um die hoheitliche Aufgabe der Abfallentsorgung, wie aus einem Papier der Brucker Kreisverwaltung hervorgeht.

Das Projekt an sich

Neben der Ausgründung werde auch das Geothermie-Projekt selbst intensiv vorangetrieben. Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Außerdem werde der geologische Untergrund analysiert und es laufen thermisch-hydraulisch-mechanische Simulationen. Der Bau eines Bohrplatzes könnte im März 2025 beginnen. Gegen Ende 2026 könnte bereits der kommerzielle Betrieb des Geothermie-Heizwerks beginnen, heißt es in dem Papier weiter.

Positiv aufgenommen

Im Kreisausschuss des Kreistags wurde das Vorgehen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Einig war man sich letztlich, dass die Bevölkerung intensiv über das Projekt informiert werden muss.

Ziel ist es, in zweieinhalb Kilometern Tiefe Wärme zu gewinnen. Erwartet wird eine Temperatur von 73 Grad. Vorteil: In Olching besteht bereits ein Fernwärme-Netz, das Teile der Stadt und Teile Bergkirchens (Dachau) versorgt.  st

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