München will das Böllern zum Jahreswechsel einschränken. Eine Lasershow auf der Silvestermeile soll die Feuerwerke ersetzen.
München – München und sein Feuerwerk. Seit Jahren versucht die Stadt, das Böllern zum Jahreswechsel einzuschränken. Zum einen wegen des Lärms, zum anderen aber auch aus Gründen der Luftreinhaltung. Verbote für Feuerwerk gibt es bereits für bestimmte Zonen wie die Fußgängerzone (einschließlich Marienplatz und Stachus) sowie den Viktualienmarkt. Zudem darf darüber hinaus innerhalb des Mittleren Rings auch nicht geböllert werden. Damit die Leute dennoch feiern können, ist geplant, die vielen kleinen Feuerwerke durch eine öffentliche Lasershow zu ersetzen. Diese Silvestermeile findet heuer zum ersten Mal statt.
Silvestermeile in München: Zehntausende Gäste sollen auf der Ludwigstraße bis 2 Uhr mit Livemusik feiern
Zehntausende Gäste sollen auf der Ludwigstraße von 19 Uhr bis 2 Uhr mit Livemusik feiern. „Kurz vor Mitternacht können sich unsere Besucherinnen und Besucher auf eine atemberaubende Licht-, Video- und Lasershow freuen“, sagt Eventmanager Alexander Wolfrum. Damit übernehme die Stadt eine Vorreiterrolle in Sachen umweltverträgliche Großveranstaltung, die im besten Fall Signalwirkung entfalten werde. „Künstlerische Licht- und Lasershow statt Feuerwerksraketen, ein Abend ohne Feinstaubemissionen und Böller-Lärm – das wird ein nachhaltiges Erlebnis ohne negative Folgen für Tiere und Umwelt.“
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Livebands und DJs von Pop und Rock bis hin zu Blasmusik sollen auf vier Bühnen entlang der rund 800 Meter langen Feiermeile für Stimmung sorgen. Auch Essensstände sind geplant. Zudem feilen Künstler gerade an Illuminationen, Lichtkunst und Projektionen, mit denen sie die prächtigen Häuserfassaden zwischen Siegestor und der Von-der-Tann-Straße zum Leuchten bringen wollen.
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Silvestermeile in München: Vorverkauf startet am Donnerstag (16. Oktober); Tickets gibt es ab 33 Euro
Ab Donnerstag (16. Oktober) sollen Tickets verfügbar sein, in den ersten 48 Stunden für 33 Euro, danach für 40 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Zudem sollen 400 Gratistickets vergeben werden an Menschen, die sich den Eintritt sonst nicht leisten könnten.