„Die Arbeiten laufen weiter“

Westtangente: Den ersten Anschluss gibt’s im Dezember – und so geht es weiter

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Neues von der Westtangente hatten Projektleiter Franz Piller (r.) und Raik Schotte (Ordnungsamt) mitgebracht.
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Es geht voran: Den ersten Anschluss über die Westtangente um Freising soll es im Dezember geben - und noch einige weitere Maßnahmen stehen an.

Freising – „Die Arbeiten laufen weiter.“ Wenn Franz Piller, der Projektleiter für die Westtangente, so etwas sagt, ist erst einmal Aufatmen angesagt. Im Pressegespräch am Dienstag informierte Piller über den Stand der Dinge und über das, was an Maßnahmen ansteht.

Erste wichtige Nachricht: Die „technischen Nachbesserungen“ für den Bereich des südlichen Tunnels, wo man wegen des Wassereintritts teure und zeitraubende Maßnahmen durchführen musste, seien abgeschlossen. Jetzt beginne man mit den Pumpversuchen, um festzustellen, ob die Maßnahmen auch gegriffen hätten. Insgesamt, so Piller, hätten die Schwierigkeiten um den überraschenderweise fehlenden Stauer den Tunnelbau um ein Jahr verzögert. Wenn ab jetzt alles laufe wie geplant, sollte der Tunnel im Oktober 2020 fertiggestellt sein. Die Verkehrsfreigabe für die gesamte Westtangente sei derzeit für den Herbst 2021 anvisiert.

Bald geht‘s im Norden los

Nach vorbereitenden Arbeiten wird es wohl nächste Woche mit Maßnahmen im Norden losgehen, kündigte Piller an: Dabei werden zunächst zwei Brücken über den Thalhauser Graben errichtet, auf denen künftig die Nutzer der Westtangente von der Thalhauser Straße kommend Richtung Tunnelportal fahren. Darunter wird ein Geh- und Radweg geführt.

Bis Mai 2020 werden diese Arbeiten dauern, die eine Sperrung der Griesfeldstraße zwischen Thalhauser Straße und den Parkplätzen für die Forstwissenschaft notwendig machen. Busse und Pkw werden über die Thalhauser Straße nach Osten und dann über die Vöttinger und Hohenbachernstraße geleitet. Für Fußgänger – insbesondere Schulkinder – wird ein Ersatzweg um den gesperrten Bereich herum angelegt. Im Mai 2020 sollen dann die Arbeiten am nördlichen Kreisel starten.

Erster provisorischer Anschluss

Auch wichtig: Im Dezember soll die Angerstraße provisorisch über die Westtangente an die ehemalige B 11 angeschlossen werden. Ob alle Verzögerungen zu weiteren Kostensteigerungen führen, das wisse er noch nicht, sagte Piller am Dienstag. Noch befinde man sich in Gesprächen, Beratungen und Verhandlungen.

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