Antrag im Stadtrat

„Sinnvoller weiterer Anschluss“: Politiker fordern eine neue Tram für Schwabing

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Eine neue Tramlinie soll Schwabing mit dem Hauptbahnhof verbinden. Das wünscht sich die FDP.
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Die FDP im Stadtrat will eine neue Tram, die Schwabing direkt mit dem Hauptbahnhof verbindet. Für die Trasse müsste nicht mal viel gebaut werden.

München – Der Trambahnausbau in München stockt. Grüne und SPD hatten im Koalitionsvertrag noch fünf große Trassen versprochen – doch weil Geld und Personal fehlt, werden lediglich die Westtangente und die Tram nach Johanneskirchen umgesetzt – zum Teil gegen heftige Widerstände.

Neue Tram für Schwabing: Linie soll Domagkpark mit Hauptbahnhof verbinden

Aus dem Rathaus kommt nun eine weitere Tramidee, für die allerdings kaum gebaut werden müsste. Die FDP wünscht sich eine Anbindung zwischen dem Domagkpark in Schwabing und dem Hauptbahnhof.

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„Die zum Fahrplanwechsel eingerichtete Trambahnverlängerung der Linie 12 über den Scheidplatz zum Domagkpark via neuen Bypass über die Parzivalstraße wird von den Fahrgästen sehr gut angenommen“, sagt FDP-Stadtrat Fritz Roth. „Das zeigt uns, dass die Erweiterung des Netzes auf großes Interesse stößt und den Bedarf trifft.“

Neue Tram zwischen Schwabing und Hauptbahnhof: Linie ließe sich auf vorhandenen Gleisen realisieren

Jetzt sei es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen: Schwabing-Nord und Schwabing direkt per Tram ohne Umsteigen an den Hauptbahnhof München anzubinden. „Eine neue Tramlinie lässt sich auf vorhandenen Gleisen realisieren, ebenso die Wendung am Hauptbahnhof mit der Rückfahrschleife durch die Bayerstraße. Wir sind überzeugt, dass auch diese Maßnahme auf breite Akzeptanz stoßen wird.“

Jeder hat eigene Wahrzeichen: München teilt sich in 25 Stadtbezirke, die sehr unterschiedlich sind

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Im Herzen von München liegt der Marienplatz, wo Besucher auch das Rathaus finden. Für viele womöglich überraschend: der Stadtbezirk Altstadt-Lehel ist flächenmäßig der kleinste Münchens.  © IMAGO/Michael Nguyen
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Kein Wahrzeichen, auf das die Bewohner immer stolz sind: der Hauptbahnhof ist Teil des Stadtbezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Kunstinteressierte kommen im Museum Brandhorst auf ihre Kosten. Es liegt in der Maxvorstadt, die zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an die Altstadt angrenzt und im Osten durch den Englischen Garten begrenzt wird. © IMAGO/imageBROKER/Werner Dieterich
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Der neu gestaltete Elisabethmarkt in Schwabing-West. Mit 151 Einwohnern je Hektar (Angabe der Landeshauptstadt) weist er die höchste Einwohnerdichte aller Bezirke auf.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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1000 Kilometer nach Bordeaux: das sogenannte „Franzosenviertel“ befindet sich im Stadtbezirk Au-Haidhausen. Die beiden Vorstädte sind im Jahr 1854 eingemeindet worden. © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Erholungssuchende aus Sendling kommen gerne an den Flaucher, um sich zu erfrischen. Zentrum des Wirtschaftslebens im Stadtbezirk 6 ist die Großmarkthalle. © IMAGO/Ulrich Wagner
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Eine kurze Auszeit an einem sonnigen Wintertag: Auf diesem Foto genießt sie ein Münchner im Westpark, Teil des Stadtbezirks Sendling-Westpark. © IMAGO/S.Gottschalk
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Der Quartiersplatz auf der Schwanthalerhöhe. „Der Stadtbezirk weist sowohl die zweithöchste Einwohnerdichte als auch den zweithöchsten Ausländeranteil unter allen Münchner Bezirken auf“, heißt es vonseiten der Stadt.  © IMAGO/STL
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Was fürs Auge: Schloss Nymphenburg, die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. © IMAGO
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1924 bis 1929 nach den Plänen von Bernhard Borst erbaut: die Borstei in Moosach.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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Das Olympische Dorf bei Nacht; es gehört zum Stadtbezirk 11 (Milbertshofen- Am Hart).  © IMAGO/POSS ROLF
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Abendlicher Autoverkehr auf der Leopoldstraße. Sie ist die wohl renommierste im Bezirk Schwabing-Freimann. © IMAGO
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Wacht über Bogenhausen: der beeindruckende Friedensengel. Zum Bezirk gehören auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf.  © xChristoph_Lischetzkix via imago
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Berg am Laim gehört zu den kleineren Stadtbezirken Münchens. Hier im Bild ist das unweit des Ostbahnhofes gelegene Werksviertel zu sehen.  © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Ein Sommertag am Buga-See. Hier baden Bewohner des Bezirks Trudering-Riem. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Der Pfanzeltplatz (Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach) hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute bewahrt. © Imago
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Auf der Tegernseer Landstraße bewegen sich vornehmlich Menschen, die im Bezirk Obergiesing-Fasangarten leben. © Jens Hartmann
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Wie es beim TSV 1860, der seine Heimspiele im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße austrägt, läuft, treibt viele Menschen in Untergiesing-Harlaching um. © imago sportfotodienst
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Ein Surfer vergnügt sich an der Floßlände; in einem Stadtbezirk mit nicht unkompliziertem Namen: Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. © STL via www.imago-images.de
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Abendstimmung am Klinikum Großhadern. Der 20. Stadtbezirk Hadern bildet den südwestlichen Stadtrand Münchens.  © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Ja, auch Pasing hat seinen Marienplatz. Gemeinsam mit Obermenzing bildet das Viertel seit 1992 einen Bezirk. © Imago
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Blick auf den Langwieder See, Teil des westlich gelegenen Stadtbezirks Aubing-Lochhausen-Langwied. © IMAGO/Sachelle Babbar
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Ländliche Atmosphäre an einem winterlichen Tag in Allach-Untermenzing. © xmeinzahnx via imago-images.de
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Sehr divers: der Bezirk Feldmoching-Hasenbergl; hier im Blick ist der Blick auf die Feldmochinger Kirche zu sehen. © Copyright: xDreamstimexMolly100x
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Gerade wird viel gebaut in Laim; die Fürstenrieder Straße gilt als Lebensader des Viertels.  © Marcus Schlaf

Eine umsteigefreie Tramverbindung von der Parkstadt Schwabing zum Hauptbahnhof sei gerade für Reisende mit Gepäck eine deutliche Verbesserung und ein sinnvoller weiterer Anschluss an den zentralen Verkehrsknotenpunkt, ergänzt Dagmar Föst-Reich, die für die Liberalen im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann sitzt. „Gerade vor dem Hintergrund der regelmäßig hohen Auslastung der U-Bahnlinien U2 und U6 stellt die neue Tramlinie eine praktikable Entlastung dar und erhöht die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in München nachhaltig.“

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