Wetterknall in Bayern: Schnee auf der Zugspitze – dazu Regen und Gewitter
VonFelix Herz
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Das Wetter in Bayern bleibt zunächst ungemütlich. Die Schneefallgrenze sinkt weiter, dazu soll es Regen und Gewitter geben.
Update vom 8. Juli, 16.34 Uhr: Die Gewitterwarnungen für Bayern sind zum Großteil ausgelaufen. Nur noch in vereinzelten Regionen warnt der DWD noch mit Stufe 1:
Derweil sinkt die Schneefallgrenze auf 1800 Meter. „Im Hochgebirge dabei einige Zentimeter Neuschnee bis Mittwochmorgen“, so der DWD. Bereits in der Nacht zum Dienstag hatte es auf der Zugspitze heftig geschneit. Das zeigen aktuelle Live-Bilder der Webcam auf der Zugspitze, die auf foto-webcam.eu zu sehen sind.
Update vom 8. Juli, 14.44 Uhr: Vorläufig dauert die aktuelle Gewittermeldung bis 15 Uhr, möglich aber, dass diese noch ausgebaut und verlängert wird. So kommen jetzt bereits zwei weitere Landkreise hinzu, für die der DWD eine Warnung vor starkem Gewitter ausspricht: Altötting und Mühldorf am Inn.
Wetterknall in Bayern: „Starke Gewitter“ in mehreren Regionen – auch München trifft es
Update vom 8. Juli, 14.20 Uhr: Mit einem Mal färbte sich in Oberbayern am frühen Nachmittag der Himmel dunkel – und dann knallte es schon, und zwar wie! Unter anderem über München brachen ab ca. 14.15 Uhr heftige Gewitter herein. Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor „starkem Gewitter“, die Meteorologen schreiben: „Von Nordwesten ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde und Hagel.“
Welche Landkreise betroffen sind, geht aus der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes hervor:
Update vom 8. Juli, 12.40 Uhr: Anfang Juli – und in Bayern gibt es Neuschnee! Das zeigen aktuelle Live-Bilder der Webcam auf der Zugspitze, die auf foto-webcam.eu zu sehen sind. Im Tagesverlauf soll die Schneefallgrenze zeitweise sogar bis auf 1800 Meter sinken.
Erstmeldung vom 8. Juli: München – Viele Wolken und Regen prägen das Wetter im Süden der Bundesrepublik. Seit Montag, 7. Juli, gibt es eine Dauerregen-Warnung im Süden des Freistaats, zudem zogen viele Gewitter über Bayern hinweg. In den nächsten Tagen soll es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) jedoch wärmer werden. Zunächst bleibt es aber ungemütlich.
Wetter-Vorhersage für Bayern: Schneefallgrenze sinkt weiter, dazu Gewitter und Regen
Am Dienstag, 8. Juli, dominiert Dauerregen die Alpenregion. Die Temperaturen erreichen hier maximal frische 13 Grad, während die Schneefallgrenze den Meteorologen des DWD zufolge auf 1.800 bis 2.200 Meter sinkt. Im Hochgebirge könnten bis Mittwochmorgen einige Zentimeter Neuschnee fallen.
Dauerregen an den Alpen und Neuschnee im Hochgebirge. Doch die Sonne kehrt zurück – es dauert nur noch ein bisschen. Der DWD verspricht aber Besserung. (Symbolbild)
Auch der Rest Bayerns bleibt bewölkt und regnerisch, mit Höchstwerten bis zu 20 Grad, vereinzelt seien Gewitter möglich, warnt der DWD. „In Alpennähe und im Südosten Bayerns anfangs bereits häufig Regen, im Tagesverlauf von Nordwesten auch sonst einzelne Schauer oder kurze Gewitter“, schreiben die Experten wörtlich. Wer draußen unterwegs ist, sollte einen Regenschirm oder geeignete Kleidung mitnehmen.
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Wetter-Wende gen Ende der Woche – höhere Temperaturen, weniger Regen
Der Mittwoch, 9. Juli, werde ähnlich verlaufen, jedoch soll es laut DWD-Angaben am Abend aufklaren. Die Temperaturen liegen zwischen 15 Grad im Bayerischen Wald und 23 Grad westlich des Spessarts. Es bleibe windig.
Am Donnerstag, 10. Juli, gibt es dann die Wetter-Wende – die Temperaturen steigen im Raum Aschaffenburg auf bis zu 26 Grad. Neben vereinzelten Schauern im Südosten seien auch sonnige Abschnitte zu erwarten, so der DWD. Am Freitag, 11. Juli, wird ein Mix aus Sonne und Wolken mit Höchstwerten zwischen 20 und 27 Grad erwartet.
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Nächster Wochenstart heiß – aber auch regnerisch?
Die Zehn-Tage-Grafik des Deutschen Wetterdienstes zeigt zudem, dass es ab Beginn der kommenden Woche auch wieder in Richtung der 30 Grad gehen kann – gleichzeitig steigen da aber auch erneut die Niederschlagssignale. Das heißt, es könnte zwar wieder heiß werden, dabei kann es aber auch zu weiteren Regenfällen und Gewittern kommen. (fhz)