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Eine Gewitterfront zog über Bayern – in vielen Landkreisen sprach der DWD im Laufe des Freitagabends amtliche Gewitterwarnungen aus – mit Folgen. Am Samstagabend warnt der DWD wieder vor Gewittern.
Update vom 13. Juli, 21 Uhr: Noch immer warnt der DWD vor Gewittern am Samstagabend im Süden Bayerns. Betroffen sind folgende Städte und Landkreise:
- München
- Bad Tölz/Wolfratshausen
- Miesbach
- Rosenheim
- Ebersberg
- Erding
- Mühldorf
- Landshut
- Rottal-Inn
- Dingolfing-Landau
- Passau
- Deggendorf
- Straubing
- Regen
- Freyung-Grafenau
Die Warnungen vor Gewittern gelten bis vorerst 22 Uhr.
Update vom 13. Juli, 19.20 Uhr: So richtig kommt Bayern nicht zur Ruhe. Nach den heftigen Unwettern am Freitagabend (12. Juli) stehen schon die nächsten Warnungen vom DWD ins Haus: Bis Samstagabend, vorerst 20 Uhr, warnen die Meteorologen vor Gewittern in Teilen Bayerns. Betroffen sind die Kreise Ebersberg, Erding, Mühldorf, Landshut, Dingolfing-Landau, Straubing, Rottal-Inn, Passau, Deggendorf, Regen und Freyung-Grafenau. Es können örtliche Gewitter auftreten.
Update vom 13. Juli, 15.35 Uhr: Nach den heftigen Unwettern, die Bayern am Freitagabend heimgesucht haben (siehe vorherige Meldungen), entspannt sich die Lage im Freistaat in den nächsten Tagen. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst. In der Nacht zum Sonntag (14. Juli) stünden nur noch wenige Gewitter bevor, teilen die Meteorologen mit.
Den ein oder anderen Blitz könne es aber in Ober- und Niederbayern und dort am ehesten zwischen Berchtesgaden und dem südlichen Bayerwald geben, teilte ein Sprecher des DWD mit. Zudem sei insbesondere entlang der Donau in der Nacht zu Sonntag aufgrund von Nebel örtlich mit Sichtweiten von unter 150 Metern zu rechnen.
DWD: Das sind die Wetteraussichten für Bayern
Der Sonntag bringt laut DWD neben einigen Quellwolken voraussichtlich vor allem viel Sonne. Am Nachmittag und Abend gebe es in den Alpen eine geringe Schauerneigung, auch ein vereinzelter Blitz sei dabei nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen demnach auf 22 bis 28 Grad.
Häufig sonnig soll sich dann der Montag zeigen. Wenngleich auch zu Wochenbeginn im Tagesverlauf von Westen her eine Wolkendecke entstehen soll. Vor allem im Süden steige zugleich das Schauer- und Gewitterrisiko. Mit 27 bis 32 Grad soll es sehr warm bis heiß werden.
Update vom 13. Juli, 12.50 Uhr: Das Unwetter am Freitag hat auch die Feuerwehren im Landkreis München gefordert. Rund 300 Mal sind die Einsatzkräfte ausgerückt. Auf dem Leonhardifest brachten sich die Gäste im Zelt vor dem Hagel in Sicherheit.
Superzelle über Bayern: Unwetter setzt Orte unter Wasser – Hagel sorgt für Winterlandschaft




Update vom 13. Juli, 11.02 Uhr: Heftige Gewitter haben am Freitagabend vor allem den Süden Bayerns getroffen. Einsatzkräfte waren bei Hunderten Einsätzen gefordert. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zählte bis Mitternacht rund 320 Einsätze. Diese verliefen den Angaben zufolge meist glimpflich. Berichte über schwerer Verletzte gab es zunächst nicht. Die Helfer rückten vor allem wegen umgestürzter Bäume, überschwemmten Straßen und vollgelaufenen Kellern aus.
Am Ickinger Berg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (Oberbayern) rutschte ein Stück Erdreich ab und blockierte zwischenzeitlich eine Straße. In Icking selbst wurde die Ortsmitte nach Angaben eines dpa-Fotografen überflutet, feststeckende Autos wurden von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen.
Wegen der nassen Straßen kam es in der Nacht auch zu einigen Unfällen auf den Autobahnen. Ein Autofahrer (27) war nach Polizeiangaben zu schnell auf der A73 bei Forchheim unterwegs, er verlor in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen. Der junge Mann prallte gegen eine Leitplanke und wurde leicht verletzt. Vereinzelt fielen auch Bäume auf Zugschienen. Zu größeren Einschränkungen des Schienenverkehrs sei es dadurch aber nicht gekommen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Man habe die Gleise schnell wieder freigeräumt.
Auch in München hatte das ungemütliche Wetter Folgen. So wurde das Open Air „Klassik am Odeonsplatz“ wegen des drohenden Unwetters abgebrochen. Tausende Zuschauer mussten in der Münchner Innenstadt früher als geplant und nach dem Auftritt von Sopranistin Anja Kampe und Bariton Michael Volle ihre Plätze räumen. Auch die Premiere der Regensburger Schlossfestspiele fielen einem Gewitter zum Opfer. Kurz vor Aufführungsbeginn der Oper „Carmen“ wurden die Zuschauer bei Nieselregen via Lautsprecherdurchsagen zum Gehen aufgefordert.
Update vom 13. Juli, 9.50 Uhr: Neben Schwaben wurde auch Oberbayern am Abend von dem Unwetter erwischt. Besonders betroffen war die Gemeinde Oberpframmern, wo heftige Hagelschauer niedergingen. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands sorgten Unwetter für Chaos, so haben heftige Sturmböen in Münster starke Schäden angerichtet, sogar von einem Tornado ist die Rede.
Update vom 13. Juli, 7.05 Uhr: Aktuell liegen keine Wetter-Warnungen des DWD mehr vor. Das Unwetter am Freitagabend hat aber vielerorts Spuren hinterlassen. Keller liefen besonders in Teilen von Oberbayern und Schwaben voll, Straßen wurden überflutet, außerdem kam es aufgrund von umgefallenen Bäumen zu Verkehrsbehinderungen. Wie ein Polizeisprecher in Kempten sagte, waren die Straßen teilweise weiß vor Hagelkörnern.
Zwischen 18 Uhr und Mitternacht am Freitag wurden der Polizei etwa 320 unwetterbedingte Einsätze gemeldet, sagte der Sprecher. Der Schwerpunkt lag demnach in den Bereichen Ost- und Oberallgäu sowie dem Westen des Landkreises Lindau. Die Nachfolgeeinsätze wie das Abpumpen der Keller zogen sich noch bis in die Nacht hinein.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gab es zwischen 19 Uhr und Mitternacht gut 230 Einsatzlagen aufgrund des Unwetters, wie ein Sprecher in Rosenheim sagte. Schwerere Einsätze waren demnach aber nicht dabei. Auch hier habe es hauptsächlich vollgelaufene Keller und Bäume gegeben, die auf Straßen und teilweise auch auf Gleise gefallen waren. Hier lag der Hagel ebenfalls mehrere Zentimeter hoch auf der Straße und sorgte für ein fast winterliches Bild.
Update vom 12. Juli, 22.22 Uhr: Für den Süden und Südosten Bayerns besteht noch bis mindestens Mitternacht die Gefahr von schwerem Gewitter mit Starkregen und Hagel. Die Unwetterzellen können aber bis voraussichtlich Samstag, 4 Uhr, bestehen bleiben. Sie sollen im Laufe der Nacht abziehen. In Teilen Frankens und der Oberpfalz soll sich die Wetterlage am schnellsten wieder beruhigen.
Update vom 12. Juli, 21 Uhr: Alarmstufe Dunkelrot, Rot und Orange – in weiten Teilen Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Unwetterwarnungen ausgerufen. Neu sind nun die amtlichen Unwetterwarnungen in den Kreisen München, Ebersberg, Rosenheim und Miesbach, hier gilt Alarmstufe Rot. Die höchste Warnstufe, in der sogar vor Orkanböen gewarnt wird, gilt weiterhin in Fürstenfeldbruck, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Landberg am Lech und Weilheim-Schongau. Wer hier den Aufenthalt im Freien nicht verhindern kann, soll „möglichst großen Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten“, so der Warnhinweis des DWD. Im Norden Bayerns hat sich die Gewitterlage mittlerweile entspannt.
Update vom 12. Juli, 20.06 Uhr: Alarmstufe dunkelrot: In mehreren Landkreisen gilt nun die höchste Warnstufe. Der DWD spricht eine „amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, extrem heftigen Starkregen und Hagel aus. Der Aufenthalt im Freien sei unbedingt zu vermeiden, es herrsche große Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag, teilt der DWD mit. Die folgenden Landkreise sind davon betroffen:
- Fürstenfeldbruck
- Starnberg
- Bad Tölz-Wolfratshausen
- Garmisch-Partenkirchen
- Landsberg am Lech
- Weilheim-Schongau
- Ostallgäu
- Unterallgäu
Update vom 12. Juli, 19.59 Uhr: Jetzt sind auch die Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen in Alarmstufe Rot – also von der „amtlichen Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“ betroffen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Hierbei können Sturmböen bis zu 90 km/h schnell werden und Hagelkörner bis zu 3 cm groß. Die Warnungen gelten vorerst bis 21.30 Uhr am Abend.
Update vom 12. Juli, 19.35 Uhr: Mittlerweile hat sich die Gewitterlage wieder verändert. Während in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Cham und Tirschenreuth jetzt auch die amtliche Unwetterwarnung des DWD gilt, lockert sich die Lage in anderen Teilen Bayerns. Im Nord-Westen des Freistaats gibt es immer weniger Gewitterwarnungen, die Alarmstufe Rot gilt dort in keinem Kreis mehr. Jedoch nähert sich die Gewitterfront München, die nördlich anliegenden Gebiete sind nun von einem „starken Gewitter“ betroffen.
Update vom 12. Juli, 18.53 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung in einigen Landkreisen – der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor „schwerem Gewitter mit Starkregen und Hagel“ in weiten Teilen Bayerns. Neuerdings tritt diese Warnung auch in folgenden Landkreisen auf:
- Ostallgäu
- Lindau (Bodensee)
- Memmingen
- Kaufbeuren
- Landsberg am Lech
- Weilheim-Schongau
Update vom 12. Juli, 18.32 Uhr: Alarmstufe Rot in achtzehn Landkreisen Bayerns. Der DWD spricht eine „amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“ aus und warnt vor einer Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag. Neu wurde die Warnung ausgesprochen für die Landkreise Oberallgäu, Kempten (Allgäu), Unterallgäu, Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen an der Donau, Regensburg, Schwandorf, Neustadt an der Waldnaab, Bayreuth, Amberg und Amberg-Sulzbach. Sie gilt weiterhin in Donau-Ries, Eichstätt, Roth, Neumarkt in der Oberpfalz und Nürnberger Land.
Update vom 12. Juli, 18 Uhr: Das Gewitter zieht weiter in den Süden. Vorerst bleibt die amtliche Unwetterwarnung in den dreizehn Landkreisen bestehen, die wir im letzten Update aufgelistet haben. Doch nun warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) schon vor starkem Gewitter in Neuburg-Schrobenhausen und in Ingolstadt – bald könnte auch dort Alarmstufe Rot gelten.
Update vom 12. Juli, 17.32 Uhr: Dreizehn Landkreise in Bayern sind mittlerweile von der amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdiensts betroffen. Der DWD empfiehlt, dort den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen und Gewässer zu vermeiden. Die betroffenen Landkreise sind:
- Neumarkt in der Oberpfalz (neu)
- Eichstätt (neu)
- Stadt Nürnberg und Nürnberger Land
- Stadt Erlangen und Erlangen-Höchstadt
- Roth
- Ansbach
- Stadt Schwabach
- Fürth
- Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
- Weißenburg-Gunzenhausen
- Donau-Ries
Update vom 12. Juli, 17.14 Uhr: Alarmstufe Rot in den nächsten Landkreisen: Nun sind auch das Nürnberger Land, die Stadt Nürnberg, die Stadt Erlangen, Roth und die Stadt Schwabach von dem schweren Gewitter betroffen. Weiterhin gilt die amtliche Unwetterwarnung in den Landkreisen Ansbach, Fürth, Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries. „Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h und Hagel mit Korngrößen um 3 cm“, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Update vom 12. Juli, 16.47 Uhr: Am tiefsten liegt der Landkreis Ansbach im Unwettergebiet: hier herrscht Alarmstufe Rot in ausnahmslos jeder Gemeinde. Doch auch Teile der Landkreise Fürth, Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries sind von der amtlichen Warnung betroffen. Der DWD empfiehlt, dort den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen.
Update vom 12. Juli, 16.11 Uhr: In sechs Landkreisen gilt nun eine „amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“ des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Das bedeutet die zweithöchste Alarmstufe für die folgenden Landkreise in Bayern: Fürth, Ansbach, Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries. Im Nordosten Bayerns herrscht größtenteils eine niedrigere Warnstufe, doch es kommt zu starken Gewittern.
Update vom 12. Juli, 15.40 Uhr: Mittlerweile gilt in drei Kreisen (Ansbach, Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim und Erlangen-Höchstadt) Alarmstufe Rot. In vielen weiteren Landkreisen wird außerdem vor starkem Gewitter gewarnt. Betroffen sind unter anderem Passau, Tirschenreuth, Bad Kissingen und Fürth.
Update vom 12. Juli, 14.48 Uhr: Wie schon am Morgen gilt nun stellenweise wieder Alarmstufe Rot. Betroffen sind bisher die beiden mittelfränkischen Kreise Ansbach und Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim. Dort gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. In umliegenden Landkreisen wird vor starkem Gewitter gewarnt (auf der Warnkarte orange eingefärbt).
Update vom 12. Juli, 14.02 Uhr: Nun liegen erste Warnungen vor. In Ansbach, Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim, Kitzingen, Würzburg, Wunsiedel und Hof gilt eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Außerdem gilt weiter die „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter“ im Süden des Freistaats.
Update vom 12. Juli, 12.54 Uhr: Vor wenigen Minuten hat der DWD seine Vorhersage für Bayern aktualisiert: „Ein Tief, das sich mit seinem Kern von Benelux nach Norddeutschland verlagert, bringt zunächst noch sehr warme und feuchte Luft. Im weiteren Tagesverlauf wird Bayern von dessen Kaltfront überquert“, heißt es und weiter: „Heute von Südwesten zunehmende Gewittertätigkeit, anhaltend bis in die Nacht zum Samstag. Dabei auch zum Teil UNWETTER durch heftigen Starkregen um 30 bis 40 l/qm in kurzer Zeit sowie durch Hagel um 3 cm Korngröße wahrscheinlich. Daneben örtlich Böen zwischen 60 und 80 km/h. Vereinzelt schwere Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen.“ Aktuell liegen noch keine konkreten Warnungen vor, allerdings hat der DWD bereits eine „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter“ herausgegeben (siehe vorheriges Update).
Update vom 12. Juli, 10.22 Uhr: Zwar gilt aktuell keine konkrete Wetter-Warnung des DWD, doch haben die Meteorologen nun eine „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter“ herausgegeben. Betroffen ist der Süden des Freistaats unterhalb der Linie Donau-Ries, Eichstätt, Kelheim, Regensburg und Cham. Demnach liegt auch München mitten im betroffenen Gebiet. „Vor allem ab Freitagabend muss aus Südwesten mit zum Teil schwerem Gewitter und lokal heftigem Starkregen bis 40 l/qm innerhalb einer Stunde sowie räumlich eng begrenzt schweren Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) und Hagel um 3 cm gerechnet werden. Die Gewitter ziehen im Laufe der Nacht zum Samstag in Richtung Osten und Nordosten ab“, so der DWD. Die Vorabinformation gilt je nach Landkreis ab 18 oder 20 Uhr bis 2 beziehungsweise 4 Uhr in der Nacht.
Update vom 12. Juli, 10.13 Uhr: Am Morgen galt in Bayern teilweise Alarmstufe Rot, mittlerweile liegen dagegen gar keine Wetter-Warnungen mehr vor. Doch es könnte schnell wieder ungemütlich werden: Der DWD erwartet im Tagesverlauf erneut Unwetter. Bis in die Nacht zu Samstag ist mit Gewittern zu rechnen, außerdem soll kältere Luft aufziehen. Damit verbunden seien teilweise heftiger Starkregen, Hagel und lokal Böen zwischen 60 und 80 km/h. Auch sind vereinzelt schwere Sturmböen nicht auszuschließen.
Update vom 12. Juli, 9.34 Uhr: Der DWD hat die Unwetterwarnung wieder aufgehoben, derzeit gilt bis 10 Uhr nur noch im Kreis Coburg und Bad Neustadt an der Waldnaab eine Warnung vor starken Gewittern.
Update vom 12. Juli, 8.13 Uhr: Der DWD hat die Wetter-Warnung am Freitagmorgen verschärft, nun herrscht Alarmstufe Rot. In folgenden Kreisen gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel:
- Kreis und Stadt Würzburg
- Kreis Main-Spessart
- Kreis Bad Kissingen
- Kreis und Stadt Schweinfurt
- Kreis Kitzingen
- Kreis Haßberge
- Kreis Rhön-Grabfeld
„Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h und Hagel“, so der DWD, der auch auf mögliche Gefahren hinweist: „Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern; verbreitet Aquaplaning; mögliche Erdrutsche; Hagelschlag.“
Erstmeldung vom 12. Juli, 8 Uhr: München - Am Donnerstag, 11. Juli, warnte der Deutsche Wetterdienst zeitweise in Teilen Bayerns vor starkem Gewitter. Wer heute auf einen klassischen Sommertag mit blauem Himmel, viel Sonne und 30 Grad gehofft hat, wird wohl erneut enttäuscht werden. Schon wieder drohen im Freistaat Gewitter.
„Ein Tief, das sich mit seinem Kern von Frankreich nach Norddeutschland verlagert, bringt zunächst noch sehr warme und feuchte Luft. Im weiteren Tagesverlauf wird Bayern von dessen Kaltfront überquert“, schreibt der DWD in seiner Wetter-Prognose. Von Südwesten her nehme die Gewittertätigkeit zu, was bis in die Nacht zum Samstag anhalte. Dabei seien auch zum Teil „Unwetter durch heftigen Starkregen um 30 bis 40 l/qm in kurzer Zeit sowie durch Hagel um 3 cm Korngröße wahrscheinlich.“ Außerdem sind örtlich Böen zwischen 69 und 90 km/h möglich, Sturmböen bis 90 km/h sind nicht ausgeschlossen.
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Am Freitagmorgen gibt es bereits eine erste Warnung des DWD vor starkem Gewitter. Sie gilt vorläufig bis 10 Uhr und betrifft die folgenden Gebiete:
- Kreis und Stadt Würzburg
- Kreis Main-Spessart
- Kreis Bad Kissingen
- Kreis und Stadt Schweinfurt
- Kreis und Stadt Coburg (bis 9 Uhr)
„Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 l/m² pro Stunde und Hagel“, berichtet der DWD und weist auf mögliche Gefahren hin: „Gefahr durch Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen; Aquaplaning; Hagelschlag. Handlungsempfehlungen: Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen (z.B. in Gebäuden); Gewässer meiden; frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten; Verhalten im Straßenverkehr anpassen; überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) meiden.“ (kam)
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