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Starke Unwetter in Bayern: DWD mit Prognose für den Abend – Superzelle verwüstet Ort

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  • Jonah Reule
    Jonah Reule
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    Katarina Amtmann

Am Mittwoch zog ein Unwetter über Bayern - mit Folgen. Auch am Donnerstag könnte es stellenweise gewittern, Starkregen ist möglich.

Update vom 12. Juli: Auch am Freitag könnte es im Freistaat ungemütlich werden. Es drohen erneut Gewitter, Starkregen und Windböen - alles zum Wetter in Bayern lesen Sie in unserem neuen Ticker.

Update vom 11. Juli, 16.31 Uhr: Die DWD-Warnungen für Bayern sind ausgelaufen. Derzeit gilt keine amtliche Gewitter-Warnung für den Freistaat. Für den Abend sagen die Meteorologen jedoch wieder ungemütliches Wetter voraus, in Alpennähe seien dabei auch Unwetter möglich. In der Nacht würden die Gewitter dann wieder abklingen.

Am Freitag soll es dann wieder richtig krachen. „Am Freitag von Südwesten wieder zunehmende Gewittertätigkeit. Dann lokal Unwetter durch heftigen Starkregen sowie durch Hagel wahrscheinlich, größtes Risiko in der Osthälfte Bayerns. Daneben örtlich Sturmböen oder schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h“, so der DWD.

Gewitter in Bayern: DWD warnt in mehreren Landkreisen

Update vom 11. Juli, 15.11 Uhr: Die Warnungen des DWD vor „starken Gewittern“ gelten derzeit nur noch in der Oberpfalz um Amberg und Weiden in der Oberpfalz, sowie in Niederbayern im Landkreis Cham. Bis 16 Uhr muss dort noch mit Gewittern gerechnet werden.

Update vom 11. Juli, 12.20 Uhr: Mittlerweile sind zahlreiche weitere Kreise und Städte von der Gewitter-Warnung des DWD betroffen - ein Überblick:

  • Augsburg
  • Aichach-Friedberg
  • Neuburg-Schrobenhausen
  • Dillingen an der Donau
  • Donau-Ries
  • Eichstätt
  • Weißenburg-Gunzenhausen
  • Roth
  • Neumarkt
  • Regensburg
  • Kelheim
  • Nürnberg
  • Nürnberger Land
  • Erlangen
  • Erlangen-Höchstadt
  • Forchheim
  • Bayreuth

Update vom 11. Juli, 11.23 Uhr: Aktuell gilt für Teile des Freistaats wieder eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Betroffen sind die folgenden Kreise und Städte:

  • Ansbach
  • Donau-Ries
  • Weißenburg-Gunzenhausen
  • Eichstätt
  • Roth

„Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h und kleinkörnigen Hagel“, berichtet der DWD.

Über Bayern zogen am Abend Unwetter (Symbolbild).

Update vom 11. Juli, 9.48 Uhr: Derzeit liegen keine Wetter-Warnungen des DWD mehr für Bayern vor. Trotzdem drohen dem Freistaat heute von Südwesten zeitweise Schauer und Gewitter. Lokal ist auch Unwettergefahr durch heftigen Starkregen und Hagel möglich.

„Heute Vormittag gebietsweise schauerartiger Regen, dabei örtlich Gewitter. Im weiteren Tagesverlauf Sonne und Wolken im Wechsel sowie noch einzelne Schauer und Gewitter. Erwärmung auf 24 bis 30 Grad. (...) In der Nacht zum Freitag örtlich, in Franken häufig schauerartiger Regen und einzelne Gewitter“, so der DWD in seiner Prognose.

Superzelle über Oberbayern – Bilder des Gewittersturms und der Schäden

Eine Superzelle setzte binnen Minuten Holzkirchen (Kreis Miesbach) unter Wasser. Die Straßen wurden zu reißenden Bächen.
Eine Superzelle setzte binnen Minuten Holzkirchen (Kreis Miesbach) unter Wasser. Die Straßen wurden zu reißenden Bächen. © Thomas Gaulke
Das alles mitten im Berufsverkehr. In Kürze bildeten sich Staus in alle Richtungen.
Das alles mitten im Berufsverkehr. In Kürze bildeten sich Staus in alle Richtungen. © Thomas Gaulke
Die Feuerwehr musste teils Unterführungen sperren, weil diese vollgelaufen waren.
Die Feuerwehr musste teils Unterführungen sperren, weil diese vollgelaufen waren. © Thomas Gaulke
Apropos Feuerwehr, hier beim Sichern eines Dachs: Die überfluteten und verstopften Straßen stellten auch die Retter vor große Herausforderungen.
Apropos Feuerwehr, hier beim Sichern eines Dachs: Die überfluteten und verstopften Straßen stellten auch die Retter vor große Herausforderungen. © Thomas Gaulke
Die Feuerwehr Holzkirchen forderte Unterstützung aus dem ganzen Landkreis an. Hier die Feuerwehr Tegernsee im Einsatz.
Die Feuerwehr Holzkirchen forderte Unterstützung aus dem ganzen Landkreis an. Hier die Feuerwehr Tegernsee im Einsatz. © Thomas Gaulke
Alles dicht: Die Feuerwehren werden noch bis tief in die Nacht im Einsatz sein und Keller auspumpen.
Alles dicht: Die Feuerwehren werden noch bis tief in die Nacht im Einsatz sein und Keller auspumpen. © Thomas Gaulke
Durch eine Sturmböe wurde ein Trampolin hunderte Meter weit geschleudert.
Durch eine Sturmböe wurde ein Trampolin hunderte Meter weit geschleudert. © Thomas Gaulke
Hagelkörner mit drei Zentimeter Durchmesser trommeln auf den oberbayerischen Ort, hier der Bahnhof Holzkirchen.
Hagelkörner mit drei Zentimeter Durchmesser trommeln auf den oberbayerischen Ort, hier der Bahnhof Holzkirchen. © Thomas Gaulke
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen.
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen. © Thomas Gaulke
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen.
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen. © Thomas Gaulke
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen.
Der Zugverkehr kam durch das Unwetter komplett zum Erliegen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Gleise und Oberleitungen. © Thomas Gaulke
Zerstörte Sonnenschirme im Biergarten.
Zerstörte Sonnenschirme im Biergarten. © Thomas Gaulke
Der Gewittersturm fällte Bäume im ganzen Ort.
Der Gewittersturm fällte Bäume im ganzen Ort. © Thomas Gaulke
Der Sturm knickte Bäume um und warf schweres Geäst unter anderem auf die Bahnstrecke bei Oberlaindern.
Der Sturm knickte Bäume um und warf schweres Geäst unter anderem auf die Bahnstrecke bei Oberlaindern. © tp
Ein Unwetter ist über den Raum Holzkirchen niedergegangen.
Ein Unwetter ist über den Raum Holzkirchen niedergegangen. © Thomas Plettenberg
Eine Unwetterfront zieht am 10. Juli 2024 auf Holzkirchen zu.
Eine Unwetterfront zieht am 10. Juli 2024 auf Holzkirchen zu. © privat

Update vom 11. Juli, 9 Uhr: Vereinzelt gilt eine Wetter-Warnung des DWD. Bis 9.30 Uhr wird in einigen Kreisen vor starkem Gewitter gewarnt. Betroffen sind Bayreuth, Tirschenreuth, Wunsiedel und Hof.

Update vom 11. Juli, 7.06 Uhr: Das starke Unwetter in Bayern am Abend hatte Folgen, in Aschaffenburg sind einige Keller und Straßen überflutet worden. Die Feuerwehr wurde zu rund 20 Einsätzen gerufen, wie ein Sprecher sagte. Unter anderem stand das Wasser rund einen halben Meter hoch im Keller und Erdgeschoss eines Geschäftsgebäudes. Auch einige Straßen und Unterführungen waren zeitweise nicht befahrbar.

Am Donnerstagmorgen liegen zunächst keine Wetter-Warnungen des DWD vor, allerdings startete der Tag unter anderem in München nass. Am Morgen und Vormittag soll es in Bayern gebietsweise schauerartigen Regen geben, örtlich sind auch Gewitter möglich. Im Tagesverlauf wechseln sich den Meteorologen zufolge Sonne und Wolken ab, vereinzelt kann es weiter auch Schauer und Gewitter geben. Vor allem der Norden Bayerns sei hierbei zeitweise von Unwettern betroffen. Möglich sei heftiger Starkregen mit Mengen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Örtlich könne es auch Hagel und Sturmböen geben. Es wird wärmer mit Höchstwerten von 24 bis 30 Grad.

Update vom 10. Juli, 21.33 Uhr: Die Unwetterwarnungen sind aufgehoben. Immer noch toben starke Gewitter über Bayern. Aber so schlimm, wie am frühen Abend in Oberbayern sollte es nicht mehr werden. Hier Bilder nach der Superzelle im Kreis Miesbach:

Update vom 10. Juli, 19.10 Uhr: Die Gewitterwalze rollt weiter über Bayern. Inzwischen wüten die Unwetter über dem äußersten Osten des Freistaats. Aktuell liegt eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdiensts für mehrere Landkreise in Oberbayern und Niederbayern vor. Dabei warnt der DWD vor „heftigem Starkregen und Hagel“. Die Warnung im Wortlaut:

„Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² in kurzer Zeit sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 95 km/h und Hagel mit Korngrößen um 3 cm.“

Neue Unwetterwarnung am Abend: Der DWD warnt

Roter Alarm in Südostbayern: Für mehrere Landkreise liegt eine Unwetterwarnung vor. Hier, am Tegernsee (Foto), ist das Unwetter bereits am früheren Abend vorübergezogen.

Die Warnung gilt bis 20 Uhr und für folgende Landkreise:

  • Freyung-Grafenau
  • Passau
  • Rottal-Inn
  • Altötting
  • Traunstein
  • Berchtesgadener Land
  • Rosenheim
  • Mühldorf am Inn

Update vom 10. Juli, 18.10 Uhr: Die Unwetterfront ist mittlerweile auch in Niederbayern angekommen. Der DWD hat nun auch Unwetterwarnungen für die Kreise Passau und Rottal-Inn ausgesprochen. Diese gelten noch bis 20 Uhr. Hauptsächlich wütet das Unwetter jedoch weiterhin in Oberbayern. Insgesamt gilt für folgende Kreise derzeit eine Unwetterwarnung des DWD:

  • Passau
  • Rottal-Inn
  • Altötting
  • Traunstein
  • Berchtesgadener Land
  • Rosenheim
  • Ebersberg
  • Mühldorf am Inn

Darüber hinaus gelten für folgende Kreise und Städte Bayerns Warnungen der Stufe eins vor Gewittern:

  • Miesbach
  • Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Weilheim-Schongau
  • München
  • Erding
  • Ebersberg
  • Freising
  • Landshut
  • Dingolfing-Landau
  • Straubing-Bogen
  • Straubing
  • Deggendorf
  • Freyung-Grafenau

Update vom 10. Juli, 17.40 Uhr: Das Unwetter über Oberbayern hat erste Schäden hinterlassen. Über den Raum Holzkirchen im Landkreis Miesbach zog eine Superzelle samt Sturm hinweg. Dabei brachte das Unwetter Bäume zum Umstürzen und sorgte für vollgelaufene Keller. Die Bundesstraße B318 ist derzeit wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Feuerwehr rückte aus. Auch die Bahnstrecke Holzkirchen-Miesbach auf Höhe von Valley soll blockiert sein. Vonseiten der Deutsche Bahn gibt es noch keine Informationen zu etwaigen Unwetterschäden in Oberbayern.

Update vom 10. Juli, 17.09 Uhr: Derzeit zieht eine große Gewitterfront über Süden Oberbayerns über München und Ingolstadt bis nach Coburg hinweg, wie der Regenradar zeigt. Dabei kann es laut DWD nach wie vor zu Starkregen, Hagel und sogar Sturmböen kommen. Im Süden Oberbayerns gelten im Gebiet zwischen dem Landkreis Miesbach und dem Kreis Altötting noch bis in den frühen Abend hinein Unwetterwarnungen. Im westlichen Teil Oberbayerns warnt der DWD vor starken Gewittern. Das betrifft unter anderem die Kreise Garmisch-Partenkirchen und Neuburg-Schrobenhausen. Im Norden Oberbayerns um Ingolstadt gelten Gewitterwarnungen der Stufe eins.

Am frühen Abend gilt für nahezu ganz Oberbayern eine Wetterwarnung des DWD

Update vom 10. Juli, 16.30 Uhr: Die Unwetter schlagen in Oberbayern zu. Wie ein Reporter vor Ort berichtet, kommt es derzeit im Landkreis Miesbach zu einem heftigen Unwetter. Dabei soll es unter anderem in Holzkirchen Starkregen mit Sturm gegeben haben. Im Landkreis Miesbach gilt, wie in großen Teilen Oberbayerns derzeit, mit einer Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel, die zweithöchste Warnstufe.

Darüber hinaus kann es in Teilen Schwabens und im Norden von Ober- und Unterfranken zu starken Gewittern kommen. Im Landkreis Freyung-Grafenau in Niederbayern warnt der DWD ebenfalls vor Gewittern.

Update vom 10. Juli, 15.58 Uhr: Die Unwetterlage in Bayern hat sich verschärft. Im Vergleich zu den bisher betroffenen Gebieten (siehe vorheriges Update) gilt nun auch in den Kreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting eine Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel. In den Landkreisen Dachau, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Freising, Erding und Mühldorf am Inn kann es laut DWD zudem zu starken Gewittern kommen.

Update vom 10. Juli, 15.31 Uhr: Die Wetterlage in Bayern ist noch immer angespannt. Derzeit gilt für einen großen Landesteil von Bayern eine Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Die Warnungen gelten je nach Landkreis bis 17 Uhr. Betroffen sind derzeit laut DWD folgende Kreise:

  • Kreis und Stadt Augsburg
  • Kreis Aichach-Friedberg
  • Kreis Unterallgäu
  • Stadt Kaufbeuren
  • Kreis Ostallgäu
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Weilheim-Schongau
  • Kreis Landsberg am Lech
  • Kreis Fürstenfeldbruck
  • Kreis Starnberg
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Kreis und Stadt München
  • Kreis Ebersberg
  • Kreis Miesbach
  • Kreis und Stadt Rosenheim

In diesen Kreisen „gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 Zentimeter“, warnt der DWD. Darüber hinaus liegt für die Kreise Traunstein, Altötting, Mühldorf am Inn, Erding und Dachau, Rhön-Grabfeld, Haßberge, Bamberg, Coburg und Lichtenfels eine amtliche Warnung vor starken Gewittern vor. Auch dabei ist laut DWD Starkregen möglich.

In Kreisen Bayerns herrscht in Sachen Wetter Alarmstufe rot.

Update vom 10. Juli, 14.49 Uhr: Die Wetter-Lage im Freistaat spitzt sich weiter zu. Erst vor wenigen Minuten hat der DWD Alarmstufe Rot ausgegeben. Zu den bisher betroffenen Gebieten (siehe vorheriges Update) sind nun noch weitere hinzugekommen, unter anderem Stadt und Landkreis München. Auch die Kreise Rosenheim, Ebersberg, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen liegen nun im rot eingefärbten Warngebiet.

Update vom 10. Juli, 14.32 Uhr: Die Wetter-Warnungen des DWD wurden mittlerweile verschärft, stellenweise herrscht Alarmstufe Rot. Der DWD hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel herausgegeben. Betroffen sind die folgenden Kreise und Städte:

  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Ostallgäu
  • Stadt Kaubeuren
  • Kreis Weilheim-Schongau
  • Kreis Starnberg
  • Kreis Landsberg am Lech
  • Kreis Unterallgäu
  • Kreis und Stadt Augsburg
  • Kreis Aichach-Friedberg
  • Kreis Fürstenfeldbruck

Die Warnung gilt vorerst bis 16 Uhr. „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm“, so der DWD, der auch auf mögliche Gefahren hinweist: „Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern; verbreitet Aquaplaning; mögliche Erdrutsche; Hagelschlag.“ Es wird empfohlen, den Aufenthalt im Freien sowie Gewässer zu meiden. Das Verhalten im Straßenverkehr soll angepasst werden, überflutete Abschnitte gemieden werden.

In vielen umliegenden Kreisen, unter anderem auch in München, gilt eine Warnung vor starkem Gewitter (auf der Warnkarte orange eingefärbt).

In Bayern wird es ungemütlich, am Nachmittag gilt Alarmstufe Rot.

Update vom 10. Juli, 13.50 Uhr: Die Gewitter-Warnung wurde ausgeweitet – und verlängert. Ein Überblick über die aktuelle DWD-Warnung:

  • Kreis Oberallgäu (bis 15 Uhr)
  • Stadt Kempten (bis 15 Uhr)
  • Kreis Ostallgäu (bis 15 Uhr)
  • Stadt Kaubeuren (bis 15 Uhr)
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen (bis 16 Uhr)
  • Kreis Weilheim-Schongau (bis 16 Uhr)
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen (bis 16 Uhr)
  • Kreis Miesbach (bis 16 Uhr)
  • Kreis Starnberg (bis 16 Uhr)
  • Kreis Landsberg am Lech (bis 16 Uhr)
  • Kreis Unterallgäu (bis 15 Uhr)
  • Kreis Fürstenfeldbruck (bis 16 Uhr)
  • Kreis und Stadt Augsburg (bis 16 Uhr)
  • Kreis Günzburg (bis 15 Uhr)

Erstmeldung vom 10. Juli, 13.25 Uhr: München - Viel Regen und teils sogar Hagel könnte am Alpenrand herunterkommen. Auch im Rest Bayerns zeigt sich dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge über den Tag ein hohes Gewitterpotential.

Laut DWD kann es am Tagesverlauf immer mal wieder zu Gewittern kommen – bei Temperaturen um die 30 Grad. Auch örtliche Unwetter mit Starkregen sind möglich. Allerdings würden die Modelle sehr unterschiedliche Szenarien zeigen, wie ein DWD-Sprecher sagte. „Ich bin zuversichtlich, dass ein Großteil Bayerns ohne durchkommt, aber ein Gewitterpotential ist fast überall da.“ 

Betroffen sei vor allem der Alpenrand. Hier könnten Starkregen von 40 Liter pro Quadratmeter und Hagelkörner mit bis zu drei Zentimeter Durchmesser herunterkommen. Zudem prognostiziert der Wetterdienst Sturmböen von um die 80 Kilometer pro Stunde.

Am Morgen galt eine Gewitter-Warnung in Teilen Mittelfrankens, an Nachmittag ist der Süden des Freistaats betroffen. Noch bis vorläufig 14 Uhr warnt der DWD in folgenden Kreisen und Städten vor starkem Gewitter:

  • Kreis Lindau
  • Kreis Oberallgäu
  • Stadt Kempten
  • Kreis Ostallgäu
  • Stadt Kaufbeuren
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Weilheim-Schongau
  • Kreis Landsberg am Lech
  • Kreis Unterallgäu
  • Stadt Memmingen
  • Kreis und Stadt Augsburg
  • Kreis Günzburg
  • Kreis Neu-Ulm

Im Rahmen seiner Warnung weist der DWD auch auf mögliche Gefahren hin: „Gefahr durch Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen; Aquaplaning; Hagelschlag.“ Es wird empfohlen einen Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen, Gewässer sollen ebenfalls gemieden sowie freistehende Objekte gesichert werden. (kam)

Rubriklistenbild: © Alexander Wolf/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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