VonAlois Ostlerschließen
Der Amtsantritt des neuen Benediktbeurer Bürgermeisters Toni Ortlieb verläuft ein bisschen anders als üblich.
Benediktbeuern – Toni Ortlieb hatte am Dienstag seinen ersten Arbeitstag im Benediktbeurer Rathaus. Um 7.30 Uhr nahm er Platz auf dem Chefsessel. Für den neuen Bürgermeister des Klostersdorfs gab es gleich zum Auftakt einen vollen Terminkalender mit etlichen Vorstellungsrunden.
„Das läuft sehr gut an“, sagte Ortlieb nach dem Fototermin mit dem Tölzer Kurier. Nach einer Besprechung mit den Rathaus-Mitarbeitern sowie dem Bichler Amtskollegen und derzeitigen Verwaltungsgemeinschafts-Leiter Benedikt Pössenbacher stellte sich Ortlieb im Kindergarten und in der Tourist-Info vor. An diesem Mittwoch will er seinen Antrittsbesuch in der Mittelschule, im Bauhof und im Alpenwarmbad absolvieren. Anschließend stehen weitere Termine an. Am Nachmittag will er sich ein Stündchen Zeit nehmen, um mit seiner Frau und den drei Buben auf seinen Geburtstag anzustoßen. „Die Familie darf nicht zu kurz kommen“, sagt Ortlieb, der heute 46 Jahre alt wird.
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Am Montag hatte der Benediktbeurer seinen letzten Arbeitstag bei der Sparkasse. Den Abschied habe er mit einem lachenden und einem weinenden Auge erlebt, sagt er. „Genau 15 Jahre habe ich bei der Sparkasse gearbeitet – mit der Ausbildung sind es zweieinhalb Jahre mehr.“ Er habe sich um eine bestmögliche Übergabe bemüht und seinem Nachfolger alle wichtigen Ansprechpartner aufgeschrieben.
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