VonMelina Staarschließen
Jetzt kann es losgehen mit dem Jurtendorf am Fuße des Blombergs.
Wackersberg – In der jüngsten Wackersberger Gemeinderatssitzung wurde der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan einstimmig genehmigt – auch die Stellplatz-Frage sei zur Genüge geklärt, sagte Bürgermeister Alois Bauer.
Betreiber Sebastian Sixt freut es. Er kann mit seinen Ideen jetzt loslegen. Fünf Jurten will er direkt neben der früheren „Krapfenhütte“ aufbauen. „Auf das Areal kommen dann eine zentrale Feuerstelle und ein Natur-Schwimmteich“, so Sixt. Außerdem soll für die künftigen Gäste des Jurtendorfs ein Sanitärhäuschen gebaut werden. „In jede Jurte kommt eine kleine Küche mit Holzofen“, erklärt Sixt. Vier der Jurten können je maximal vier Personen beherbergen, eine große bietet zehn Schlafplätze. „Wie ein Hostel“, sagt Sixt. Vor allem an Kurzreisende soll sich dieses Angebot richten. Auf dem Areal möchte Sixt außerdem einen Permakultur-Garten anlegen. Dieser soll die Gäste und auch die „Krapfenhütte“ versorgen.
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Für letztere gibt es nun auch konkrete Pläne. „Die Hütte wird zum Reggae-Biergarten.“ Was man sich darunter vorstellen kann? Sixt: „Ein alternativer Biergarten mit Reggae-Musik, Feuerstelle, vielen Pflanzen, Holzbänken und -tischen und einer offenen Küche mit Holzbackofen und einem Grill, der mit Holz geschürt wird.“ Auf den Tisch kommen regionale und saisonale Produkte – „später sollen diese vom eigenen Garten kommen“.
Die Idee für den alternativen Biergarten sei ihm bei seinen Aufenthalten in Thailand gekommen „Und die Hütte selbst hat mich ebenfalls inspiriert.“ Spätestens im Juli kommenden Jahres soll das Jurtendorf fertig sein und die ersten Gäste empfangen können.
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Noch ist offen, was aus dem bislang ebenfalls von Sebastian Sixt betriebenen „Shelter Pub“ in Bad Tölz an der Salzstraße künftig wird. „Ich muss mal schauen, wie es vom Zeitaufwand her hinhaut.“
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