Karte zeigt Unterschiede

Fast 20 Euro pro Quadratmeter: In diesen Stadtteilen zahlen Münchner am meisten Miete

  • schließen

In München gibt es laut dem Zensus die höchsten Mieten in Deutschland. Besonders viel müssen Mieter dabei in Innenstadtnähe bezahlen.

München – Weißbier, Marienplatz, Oktoberfest – an diese Dinge denken viele Menschen, wenn sie München hören. Etlichen gefällt die Isarmetropole sogar so gut, dass sie dorthin ziehen möchten. Kein Wunder also, dass bei mancher Wohnungsbesichtigung in München zuletzt gleich 40 Interessenten auf der Matte standen. Doch wer in München wohnen möchte, muss sich auch auf hohe Mieten einstellen. Zuletzt stiegen auch die Mieten um München herum an. Ein Blick auf die Karte zeigt, wo Mieten in der bayerischen Landeshauptstadt am teuersten und wo am günstigsten ist.

Mietpreise in München im Vergleich: Marsfeld und Schwabing-Ost sind mit am teuersten

In München zahlen Mieter bis zu 18 Euro pro Quadratmeter (Symbolbild).

Im neuen Zensus wurden die durchschnittlichen Mieten innerhalb Deutschlands ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass Mieten nirgendwo so teuer ist, wie in München und Umgebung. Die durchschnittliche Netto-Kaltmiete in der bayerischen Landeshauptstadt liegt dabei laut Zensus bei 13 Euro pro Quadratmeter. Jeder fünfte Haushalt in München zahlt sogar mehr als 20 Euro Kaltmiete.

Schaut man sich die einzelnen Ecken Münchens genauer an, fällt auf, dass die Mietpreise in Innenstadtnähe am höchsten sind. Spitzenreiter sind die Bereiche Königsplatz, Marsfeld und Schwabing-Ost. Dort müssen Mieter pro Quadratmeter im Schnitt laut Zensus zwischen 17 und 17,99 Euro Kaltmieter bezahlen. Knapp dahinter folgen das Kreuzviertel und der Schwabinger Ortsteil Biederstein mit einem Durschnittspreis von 16 bis 16,99 Euro auf den Quadratmeter Wohnfläche.

Zensus veröffentlicht: So teuer ist die Miete in ihrem Stadtteil

(Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Mehr als 16€? Stimmen sie mit ab.

Mietpreise in München oftmals in äußeren Stadtteilen günstiger – Einwohnerzahl sinkt

Geht man auf der München-Karte von der inneren Stadt weiter in Richtung Stadtgrenze, werden die Mieten oftmals günstiger. Am wenigsten müssen Mieter der Zensus-Auswertung nach Am Hart in Milbertshofen und im Ortsteil Echarding von Berg am Laim bezahlen. Dort liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei sieben bis 7,99 Euro. Im Stadtinneren sind die Mieten im Bereich „Alte Kaserne“ und „Schwere-Reiter-Straße“ am günstigsten. Dort zahlen Mieter im Schnitt zwischen acht und 9,99 Euro Miete je Quadratmeter.

Neben den Mieten wurden beim Zensus 2022 auch die Einwohnerzahlen der einzelnen Städte in Deutschland erfragt. In München sank die Einwohnerzahl. Ob die teils gesalzenen Mietpreise dabei eine Rolle spielen, lässt sich anhand der Zensus-Auswertung jedoch nicht ablesen (jr)

Rubriklistenbild: © Wolfgang Maria Weber/Imago

Kommentare