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Das vorläufige amtliche Ergebnis der Europawahl 2024 liegt vor. Wie haben sich die Bayern entschieden, und wer sind die großen Gewinner und Verlierer des Wahlabends?
Update 10. Juni, 13.46 Uhr: CSU-Parteichef Markus Söder hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, zurückzutreten und Neuwahlen in Deutschland auszurufen. Die Ampel-Regierung habe keine Legitimation mehr in der Bevölkerung, sagte Söder am Montag nach einer Sitzung seines Parteivorstandes in München. Die Ergebnisse der Europawahl am Sonntag hätten gezeigt, dass die Ampel-Regierung „einen totalen Absturz“ und einen völligen Vertrauensverlust erlitten hat.
Die Europawahl sei ein klares Misstrauensvotum gegen den Bundeskanzler gewesen, sagte Söder. „Olaf Scholz ist König Olaf ohne Land“, betonte er. Die Konsequenz müssten „Neuwahlen, Vertrauensfrage und am Ende Rücktritt“ sein. „Er sollte es genauso machen wie entweder Macron oder wie damals Gerhard Schröder, der nach der Wahl damals in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2005 Neuwahlen ausgerufen hat, weil er die Legitimation gesucht hat.“
Update 10. Juni, 12.38 Uhr: CSU-Chef Markus Söder sieht im Ergebnis der Europawahl noch keine Vorentscheidung für die Klärung der Kanzlerkandidaten-Frage der Union. „Nein, das war keine Vorentscheidung. Kann es ja auch gar nicht sein ehrlicherweise“, sagte Söder am Montag dem Sender n-tv auf eine entsprechende Frage. „Denn es muss zu dem Zeitpunkt, wenn eine Bundestagswahl ist, die richtige Zeit für die Vorbereitung kommen.“ So sei es vereinbart. CDU-Chef Friedrich Merz und er arbeiteten wirklich engstens zusammen.
Söder fügte dann noch hinzu, ohne Details zu nennen: „Außerdem scheint es ja in der CDU jetzt wieder Diskussionen zu geben.“ Er betonte: „Am Ende, glaube ich aber, da bin ich fest überzeugt, werden wir eine sehr gute gemeinsame Lösung finden.“
Update 10. Juni, 11.05 Uhr: Die Grünen haben bei der Europawahl in München die meisten Stimmen eingebüßt. Die CSU gewinnt leicht dazu, eine kleine Partei gewinnt überraschend viele Stimmen dazu. Wie die Münchner Wählerstimmen bei der Europawahl 2024 gewandert sind, lässt sich hier nachlesen.
Grüne ärgern sich über schwaches Wahlergebnis: Hofreiter erkennt drei Gründe
Update 10. Juni, 9.18 Uhr: „Da braucht man nicht drumrumzureden, das ist eine eindeutige Niederlage“, sagt Anton Hofreiter, Bundestagsabgeordneter der Grünen dem Münchner Merkur.
Der Unterhachinger verbrachte den Wahlabend in Berlin – und nennt drei Ursachen fürs schwache Ergebnis seiner Partei: „Erstens hatten wir keinen Rücken-, sondern Gegenwind in der Gesellschaft, weil die Menschen in Krisenzeiten, von Pandemie bis Krieg, eher konservativ wählen. Zweitens hat die Bundesregierung zu oft ein zerstrittenes Bild abgegeben. Und drittens haben wir selbst Fehler gemacht wie beim Gebäudeenergiegesetz.“ Um die Grünen auf der Talsohle zu bringen, müsse die Bundesregierung „nun versuchen, geschlossener zu agieren und Probleme auf Augenhöhe anzugehen“.
Update 10. Juni, 7.43 Uhr: CSU-Chef Markus Söder wertete das Europawahlergebnis als klares Votum gegen die amtierende Bundesregierung. „Die Ampel ist de facto von den Bürgerinnen und Bürgern abgewählt worden“, sagte Söder am Sonntagabend in München. Söder beklagte allerdings, dass das nationale AfD-Ergebnis - und das trotz der Skandale der Partei - zu hoch sei. Das bleibe ein „harter Arbeitsauftrag“.
Update 10. Juni, 7.09 Uhr: Eine Wahlbeteiligung von 65,5 Prozent im Freistaat und ein vorläufiges Ergebnis, das die CSU deutlich in Front sieht. Im Rennen um Platz 2 hat sich die AfD gegen die Grünen durchgesetzt (siehe Update unten).
In München haben die Grünen ihre Bastion eingebüßt, liegen hinter der CSU lediglich auf Platz 2. In der Landeshauptstadt hat die Kleinpartei Volt für eine Überraschung gesorgt.
Update 23.04 Uhr: Alle 96 Kreise in Bayern sind ausgezählt. Die Stimmen verteilen sich im Freistaat zur Europawahl wie folgt:
- CSU: 39,7 %
- SPD: 8,9 %
- Grüne: 11,8 %
- AfD: 12,6 %
- Freie Wähler: 6,8 %
- FDP: 3,9 %
- Die Linke: 1,4 %
- Volt: 2,4 %
- BSW: 3,8 %
Update, 22.30 Uhr: Bayern ist mit dem Auszählen der Europawahl-Stimmen fast fertig. In nur vier Kreisen liegt bisher kein vorläufiges Ergebnis vor. Was nach derzeitigem Stand klar scheint: Die AfD wird doch noch zweitstärkste Kraft. Nach den bisher ausgezählten Kreisen liegt die AfD mit 12,7 Prozent einen ganzen Prozentpunkt vor den Grünen. Die aktuellste Prognose von Infratest Dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunk zeichnet ein ähnliches Bild:
Europawahl-Ergebnis 2024 für München
Update, 21.12 Uhr: München ist ausgezählt! Das Ergebnis erleichtert mit Blick auf den nach wie vor schwachen rechten Rand. Die AfD bleibt einstellig in der Landeshauptstadt. Die Grünen müssen um ihre wichtigste Hochburg in Bayern bangen. Sie werden nur noch Zweiter. Die SPD bleibt bei ihrem marginalen 2019-Ergebnis. Der Überraschungssieger des Abends heißt Volt. Die Partei schloss schon 2019 gut ab und konnte ihr Ergebnis mehr als verdoppeln.
- CSU: 27,1 (+1.1)
- Grüne: 23,7 (-7,5)
- SPD: 12,0 (+0,5)
- AfD: 6,7 (+0,7)
- Freie Wähler: 2,4 (-0,0)
- FDP: 6,9 (+1,6)
- ÖDP: 2,0 (-1,6)
- Die Linke: 2,3 (-0,8)
- Die Partei: 2,3 (-0,3)
- Volt: 5,8 (+3,6)
- BSW: 3,5 (+3,5)
20.57 Uhr: Eine neue Hochrechnung für Bayern ist da. Die AfD holt darin die Grünen fast ein.
- CSU: 40,0 (-0,7)
- SPD: 8,8 (-0,5)
- Grüne: 12,0 (-7,1)
- FDP: 4 (+0,6)
- AfD: 11,7 (+3,2)
- Freie Wähler: 7,0 (+1,7)
- Linke: 1,4 (-1,0)
- BSW: 3,6 (+3,6)
- ÖDP: 2,1 (-1,0)
- Die Partei: 1,5 (-0,5)
- Tierschutzpartei: 1,1 (-0,1)
- Volt: 2,7 (+2,0)
- Rest: 4,1
Quelle: BR
20.34 Uhr: Auch in Miesbach verteidigen die Grünen ihren zweiten Platz trotz massiver Verluste. Die AfD kommt auch 10,6 Prozent.
20.31 Uhr: Überraschung in Ebersberg! Hier bleiben die Grünen immerhin zweitstärkste Kraft. Die AfD kommt (nur) auf Platz drei.
20.27 Uhr: München ist mit dem Auszählen schon sehr weit (siehe interaktive Grafik). Inzwischen trudeln auch weitere Ergebnisse aus Oberbayern ein. In Erding ist für die CSU (43 Prozent) noch in Ordnung. Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 14,7 Prozent (+5,3). Hier die Erding-Ergebnisse en détail.
19.40 Uhr: Auch München liefert bereits erste Ergebnisse. Wie üblich, liefert die Landeshauptstadt ein grundsätzlich anderes Bild als das Land. Die Grünen verlieren zwar auch, können sich aber klar als zweitstärkste, teilweise stärkste Kraft in einigen Stadtteilen halten. Volt steht hier zwischenzeitlich auf rund sechs Prozent. Hier ein ausführlicher Zwischenstand (Stand: 19.40 Uhr):
- CSU: 25,9 (-1.0)
- Grüne: 22,8 (-8,4)
- SPD: 12,1 (+0,6)
- AfD: 7,9 (+1,9)
- Freie Wähler: 2,4 (-0,1)
- FDP: 6,6 (+1,3)
- ÖDP: 2,0 (-1,6)
- Die Linke: 2,4 (-0,7)
- Die Partei: 2,4 (-0,2)
- Volt: 5,9 (+3,7)
- BSW: 3,8 (+3,8)
Quelle: Landeshauptstadt München Kreisverwaltungsreferat
Achtung zu diesen Zahlen: Es handelt sich hier um keine Hochrechnung, sondern um Zwischenergebnisse der bisher ausgezählten Stimmen. Insofern kann sich hier noch einiges ändern.
19.24 Uhr: Und die zweite Hochrechnung ist da. In Kürze sollten auch lokale und regionale Zahlen für Bayern und München folgen. Hier aber erstmal die zweite Hochrechnung. Die Zahlen konsolidieren sich langsam.
+++ Zweite Hochrechnung für Bayern +++ 19.10 Uhr +++
- CSU: 39,0 (-1,7)
- SPD: 8,9 (-0,4)
- Grüne: 12,5 (-6,5)
- FDP: 4 (+0,6)
- AfD: 11,2 (+2,7)
- Freie Wähler: 7,1 (+1,8)
- Linke: 1,4 (-1,0)
- BSW: 3,9 (+3,9)
- ÖDP: 2,54 (-0,7)
- Die Partei: 1,4 (-0,6)
- Tierschutzpartei: 1,2 (+0,0)
- Volt: 2,7 (+2,0)
- Rest: 4,6
Quelle: BR
18.53 Uhr: Die erste Hochrechnung für Bayern ist da!
+++ Erste Hochrechnung Für Bayern +++
- CSU: 38,6 (-2,1)
- SPD: 9,1 (-0,2)
- Grüne: 12,1 (-7,0)
- FDP: 4 (+0,6)
- AfD: 11 (+2,5)
- Freie Wähler: 7,1 (+1,8)
- Linke: 1,6 (-0,8)
- BSW: 3,9 (+3,9)
- ÖDP: 2,5 (-0,6)
- Die Partei: 1,4 (-0,6)
- Tierschutzpartei: 1,4 (+0,2)
- Volt: 2,8 (+2,1)
- Rest: 4,5
Quelle: BR
18.47 Uhr: Klar ist spätestens mit der Hochrechnung, dass die bayerischen Grünen nicht mehr im EU-Parlament vertreten ist. Die bayerische Spitzenkandidatin hatte einen niedrigen Listenplatz und schafft es nicht mehr ins EU-Parlament.
18.41 Uhr: Der CSU-Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich im BR zufrieden mit dem Ausgang des Tages und betonte: „Zunächst einmal sind wir schon zufrieden“. Er hob hervor, dass die CSU ein stabiles Ergebnis erzielt habe. Besonders erfreulich für ihn waren die Prognosen der Ampel-Parteien. Mit der Aussage „Die Ampel ist abgewählt“ zeigte sich Söder überzeugt, dass das Ende der Ampel besiegelt sei.
Allerdings äußerte er auch Bedenken hinsichtlich des nationalen AfD-Ergebnisses. „Über das nationale AfD-Ergebnis bin ich nicht zufrieden“, gab er zu. In diesem Zusammenhang äußerte Söder seine Besorgnis.
18.33 Uhr: Die erste Hochrechnung aus Deutschland ist da.
- CDU: 23,5 (+0,9)
- CSU: 6,1 (-0,2)
- Grüne: 12 (-8,5)
- SPD: 14 (-1,8)
- AfD: 16,4 (+5,4)
- Linke: 2,8 (-2.7)
- FDP: 5,0 (-0,4)
- BSW: 5,7 (+5,7)
18.15 Uhr: Bei den Grünen ist Wunden lecken angesagt. Gerade flimmerte eine extrem verhaltene Katharina Schulze bei der BR-Wahlsendung kurz durch. Die sonst so gut gelaunte bayerische Spitzengrüne war sehr schmallippig. Jubel dagegen bei der kleinen Pro-Europa-Partei Volt. Sie vervierfachten ihr Ergebnis von 0,7 auf 2,8 Prozent. „Total grandios“, freut sich ein Spitzenkandidat aus Nürnberg. Die BSW hat aus dem Stand in Bayern vier Prozent geholt.
+++ 18.00 Uhr: Und da ist sie, die erste Deutschland-Prognose der Europawahl 2024 +++
Für Bayern
- CSU: 38,5 (-2,2)
- SPD: 9,0 (-0,3)
- Grüne: 12 (-7,1)
- FDP: 4 (+0,6)
- AfD: 11 (+2,5)
- Freie Wähler: 7,0 (+1,7)
- Linke: 1,7 (-0,7)
- BSW: 4 (+4)
- ÖDP: 3,9 (-0,6
- Die Partei: 2,6 (-0,6)
- Tierschutzpartei: 1,2 (+0,2)
- Volt: 2,8 (+2,1)
Quelle: BR
Für Deutschland
- CDU/CSU: 30 (+ 1,1)
- AfD: 16 (+5)
- SPD: 14 (-1,8)
- Grüne: 12,5 (-8)
- BSW: 6 (+6)
- FDP: 5 (-0,4)
- Linke: 3 (-2,5)
- Volt: 2,8 (+2,1)
17.53 Uhr: Der Countdown läuft. In sieben Minuten gibt es erste Zahlen deutschlandweit.
17.37 Uhr: Wann kommen die Ergebnisse? Die erste Prognose für Deutschland kommt um Punkt 18 Uhr und die lesen Sie hier live. Abgesehen davon wäre das so der Zeitplan:
- Die ersten Hochrechnungen erwarten wir zwischen 18.25 Uhr und 18.40 Uhr.
Ab etwa 19.45 Uhr gibt es erste Auszählungsergebnisse aus den Städten und Gemeinden. - Um 23.00 Uhr schließen europaweit die letzten Wahllokale. Ab dann dürfen Endergebnisse aus den Bundesländern veröffentlicht werden.
- Das vorläufige amtliche Endergebnis für Deutschland wird erst nach Mitternacht eintreffen. Genauere Angeben machten die Wahlbehörden vorab nicht.
17.22 Uhr: Die Wahlbeteiligung in München liegt um 17 Uhr, eine Stunde vor Schließung, rund 3 Prozent über der von 2019. Damit dürfte ein neuer Rekord gesetzt werden. Noch nie haben so viele Münchnerinnen und Münchner bei einer Europawahl gewählt. Sowohl im zu allen Wahlberechtigten als auch in Summe, da die Stadt ja Zuzugsregion noch und nöcher ist.
16.54 Uhr: Die Wahlbeteiligung in München bleibt nochmal über dem langjährigen Rekordwert von 2019. Um 16 Uhr lag sie bei 61,4 Prozent und damit rund drei Prozent über dem Wert von vor fünf Jahren. Weitere spannende Zahlen zur diesjährigen Europawahl und die Ergebnisse der Vorjahre für Bayern und München finden Sie übrigens auch weiter unten im Ticker. Garantiert mit Smalltalk-Mehrwert!
16.32 Uhr: Um die Wartezeit zu verkürzen, kurz unsere Aufteilung für heute Abend. Meine Kollegin Tanja Kipke versorgt Sie in unserem Europawahl-Bayern-Ticker mit bayernweiten Ergebnissen. Ich selbst konzentriere mich auf Ergebnisse und Stimmen aus München und Oberbayern. Wir sind beide bis mindestens Mitternacht für Sie da und greifen auf ein umfangreiches Reporternetz aus ganz Bayern zurück. Zusätzlich finden Sie freilich sämtliche relevante News zum Wahlabend auf der Startseite, bereitgestellt von unserer Zentralredaktion Politik.
16.13 Uhr: Noch knapp zwei Stunden bis zur Schließung der Wahllokale. Wir warten mit Spannung auf die erste Prognose um 18 Uhr, die Sie freilich hier als Erstes lesen. München verzeichnet derweil eine sehr hohe Wahlbeteiligung. Ich selbst habe in meiner Heimatgemeinde in Tegernsee gewählt. Dort sei die Beteiligung nach Aussage der Wahlhelfer „normal“. Immerhin nicht schlecht.
Bis zu 10,4 Millionen Bayern sind am 9. Juni 2024 zur Europawahl als Wahlberechtigte aufgerufen, schätzt das Bayerische Landesamt für Statistik. Neben 9,57 Millionen Deutschen sind auch etwa 822.000 Personen mit einer anderen EU-Staatsangehörigkeit zur Wahl in Bayern berechtigt. Für etwa 818.000 Personen wird es die erste Europawahl im Freistaat sein, darunter erstmalig auch die 16- und 17-Jährigen. Die größte Altersgruppe an Wähler in Bayern machen mit 3,52 Millionen allerdings die 45- bis 65-Jährigen aus. Die kleinste Gruppe sind die jüngsten Bayern. Die 16- bis 25-Jährigen machen rund 1,05 Millionen Wähler aus. Für 818.000 Wahlberechtigte der jüngsten Altersgruppe ist es die erste Europawahl.
In der Stadt München dürfen rund 950.000 Menschen wählen. Und die Wahlbeteiligung stieg in den letzten zwei Wahlterminen wieder deutlich. Nach einem Allzeittief von 38,9 Prozent im Jahr 2004 wählten 2019 wieder rund 65,4 Prozent der Münchner mit. Bayernweit waren es 60,8 Prozent. Umfragen legen nahe, dass die Wahlbeteiligung 2024 nochmals höher ausfallen wird.
Die Wahlergebnisse in München haben sich ebenfalls stark gewandelt in den vergangenen Jahren. 2019 wurden die Grünen erstmals stärkste Kraft in München bei der Europawahl.
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| Partei | Ergebnis 2019 (in %) | Ergebnis 2014 (in %) | Gewinne/Verluste (in %) |
|---|---|---|---|
| CSU | 26,9 | 26,9 | +/- 0 |
| SPD | 11,4 | 25,8 | - 14,4 |
| Grüne | 31,2 | 19,6 | + 12,6 |
| AfD | 6,0 | 7,8 | - 1,8 |
| Freie Wähler | 2,4 | 1,8 | + 0,6 |
| FDP | 5,3 | 5,3 | +/- 0 |
| Die Linke | 3,2 | 4,0 | - 0,7 |
Doch die Erstwähler sollten es nicht zu schwierig gehabt haben. Jeder musste nur ein Kreuz auf den Wahlzettel machen bei seiner Partei der Wahl. Es ist eine reine Verhältniswahl. Es gibt keine Wahlkreise und keine regionalen Direktkandidaten, wie etwa bei der Bundestagswahl oder Landtagswahl. Umso schneller sollte es mit der Auszählung gehen. Wir rechnen mit den ersten regionalen Europawahl-Ergebnissen gegen 19 Uhr.
Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa







