Im Streit um die Öffnungszeiten am Penzberger Volksfest gab es eine Einigung. Wenige Tage vor der feierlichen Eröffnung finden der Wirt und die Stadt außergerichtlich einen Kompromiss.
Penzberg – Der Streit um die Öffnungszeiten am Penzberger Volksfest ist beigelegt. Am gestrigen Montag einigten sich Festwirt Christian Fahrenschon und die Stadt Penzberg außergerichtlich – gerade noch rechtzeitig vor dem Volksfestbeginn am kommenden Freitag, 30. August.
Wie berichtet, hatte Festwirt Fahrenschon beim Bayerischen Verwaltungsgericht München einen Eilantrag gegen den Veranstaltungsbescheid der Stadt Penzberg hinsichtlich der Festsetzungen der Betriebszeiten eingereicht.
Bayerisches Verwaltungsgericht hatte außergerichtliche Einigung empfohlen
Demnach wäre der Festbetrieb nur an zwei Wochenendabenden länger – nämlich bis 1 Uhr – gestattet gewesen. Festwirt Fahrenschon wünschte sich indes eine Ausweitung der Betriebszeiten auf vier Wochenendtage für den Barbetrieb im Festzelt bis 1 Uhr.
Wie die Stadt Penzberg und Festwirt Fahrenschon gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, hatte das Bayerische Verwaltungsgericht München nach Durchsicht der Unterlagen den beiden Parteien jedoch empfohlen, sich in dieser Angelegenheit außergerichtlich zu einigen und die Betriesbzeiten für das Volksfest für dieses Jahr an vier Wochenendtagen bis 1 Uhr zuzulassen.
An vier Wochenendabenden darf bis 1 Uhr gefeiert werden
Bei einem Gespräch gestern im Penzberger Rathaus hätten sich Zweiter Bürgermeister Dr. Johannes Bauer und die Wirtsleute Claudia und Christian Fahrenschon nun darauf verständigt, dass der Eilantrag bei Gericht zurückgezogen wird und im Gegenzug die Stadt den Veranstaltungsbescheid so abändert, dass nun an vier Wochenendtagen die Betriebszeiten erst um 1 Uhr enden.
Diese Tage sind: der Eröffnungs-Freitag 30. August, Samstag, 31. August sowie Freitag, 6. September (Tag der Betriebe) und Samstag, 7. September. An allen anderen Tagen schließe das Volksfest um 24 Uhr. Die Polizei Penzberg sei über dieser Lösung informiert worden und trage sie mit.
VON FRANZISKA SELIGER
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