VonKatarina Amtmannschließen
Passau hat am Dienstag den Katastrophenfall ausgerufen, die Donau hatte am Abend einen Pegelstand von zehn Metern überschritten.
Update vom 5. Juni, 7.21 Uhr: In Passau wurde am Dienstag der Katastrophenfall ausgerufen, mehrere Straßen und Plätze sind wegen des Hochwasser gesperrt. Bis zum frühen Morgen wurden an den Deichen keine Schäden oder Durchbrüche gefunden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern sagte. Perspektivisch sei dies weiter aber nicht auszuschließen.
Der Scheitel der Donau und des Inns sind laut Stadtverwaltung erreicht, nun beginnen die Pegel langsam zu sinken. Der Wasserstand der Donau lag am Dienstagabend nach Angaben des HND bei etwa 9,70 Metern. Normal sind hier Wasserstände von knapp sechs Metern. Der Pegelstand am Inn ging von gut sieben Metern auf knapp 6,70 Meter zurück. Es werde davon ausgegangen, dass die Pegelstände in den nächsten Stunden weiter sinken, teilte die Stadtverwaltung mit. Allerdings werde der Donaupegel langsamer fallen.
Passau unter Wasser: Dramatische Hochwasser-Bilder aus der Drei-Flüsse-Stadt




Hochwasser in Passau: Donau übertrifft Höchststand von zehn Metern
Update vom 4. Juni, 21.26 Uhr: Aufatmen in Niederbayern: Die Wasserpegel der Flüsse Donau und Inn in der südostdeutschen Stadt Passau haben ihren Höhepunkt erreicht und beginnen nun, leicht zu sinken. Dies wurde von der Stadtverwaltung am Dienstagabend bekannt gegeben. Die Donau hatte den prognostizierten Höchststand von zehn Metern bereits übertroffen, während der Wasserstand laut dem Hochwassernachrichtendienst (HND) am Dienstagabend bei etwa 9,70 Metern lag. Im Vergleich dazu beträgt der normale Wasserstand in dieser Region etwa fünfeinhalb Meter. Der Wasserpegel des Inns fiel von etwas über sieben Metern auf knapp 6,70 Meter. „Es wird davon ausgegangen, dass die Pegel in den nächsten Stunden weiter zurückgehen.“ Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der Wasserstand der Donau langsamer sinken wird.
Katastrophenfall gilt weiter – Straßen und Plätze gesperrt, Schule fällt aus
Aufgrund der prognostizierten Verschärfung der Hochwassersituation hatte die Stadt am Dienstag den Katastrophenfall erklärt. Viele Straßen und Plätze in Passau sind bereits wegen des Hochwassers gesperrt und der Schulunterricht wurde abgesagt. Der Busverkehr ist beeinträchtigt und die Verbindungen in die Altstadt wurden am Dienstag eingestellt. Besonders betroffen sind laut Berichten die Alt- und Innenstadt.
Die Behörden mahnten die Bevölkerung erneut eindringlich, überflutete Gebiete nicht zu betreten. Sie rieten dringend dazu, das gesamte Hochwassergebiet, insbesondere die Alt- und Innenstadt, zu meiden. Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an Plänen für die Aufräumarbeiten, die voraussichtlich ab Freitag beginnen könnten. In Passau treffen die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz aufeinander.
Update vom 4. Juni, 13.46 Uhr: Die Stadt Passau hat aufgrund der erwarteten Zuspitzung der Hochwassersituation am Dienstag den Katastrophenfall ausgerufen. Für die Donau werde im Laufe des Nachmittags ein Pegelstand von rund zehn Metern erwartet, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Aktuell betrage der Pegelstand 9,97 Meter. Relativ zeitgleich werde aber auch der Scheitel des Inns die Drei-Flüsse-Stadt erreichen. Dort rechnet die Stadt mit einem Pegelstand von mehr als sieben Metern.
Zahlreiche Straßen und Plätze in Passau sind wegen des Hochwassers bereits gesperrt, der Schulunterricht fällt aus. Der Busverkehr ist beeinträchtigt, Verbindungen in die Altstadt wurden am Dienstag komplett eingestellt. Betroffen ist den Angaben zufolge vor allem die Alt- und Innenstadt. Die Stadt warnte dringend davor, überflutete Bereiche zu betreten. Das gesamte Hochwassergebiet solle grundsätzlich gemieden werden.
Hochwasser in Passau: Pegel der Donau steigt
Update vom 4. Juni, 11.55 Uhr: In Passau ist die Hochwasser-Lage dramatisch, wie ein Foto aus der Drei-Flüsse-Stadt zeigt. Die Passauer Altstadt war bereits am Montag für den Autoverkehr weitgehend gesperrt worden. „Die Pegel Passau/Donau und Passau Ilzstadt/Donau steigen weiterhin an und werden ihren Höchststand am Dienstagnachmittag erreichen. Der höchste Wasserstand am Pegel Passau/Donau wird derzeit auf ca. 9,90 m abgeschätzt“, lautete gegen 6 Uhr am Morgen die Prognose des Hochwassernachrichtendienstes Bayern.
Update vom 4. Juni, 11.21 Uhr: An mehreren Pegeln entlang der Donau werden am Dienstag die Scheitel erwartet. Dabei sollen die Wasserstände unter früheren Werten bleiben, wie der Hochwassernachrichtendienst (HND) am Morgen mitteilte. Zwischen Kelheim und Passau sollen die Pegelstände bis einschließlich Mittwoch oberhalb der Meldestufe 4 liegen. Städte und Landkreise kämpfen dort seit Tagen mit Schutzmaßnahmen gegen das Hochwasser.
Hochwasser in Passau: Pegel der Donau hält Einsatzkräfte in Atem
Erstmeldung vom 4. Juni, 8 Uhr: Passau - Das Hochwasser nach den ergiebigen Regenfällen vom Wochenende hält Bayern weiter in Atem. Auch Passau ist davon betroffen, kommen in der Drei-Flüsse-Stadt immerhin Ilz, Inn und Donau zusammen. Besonders letztere sorgt auch in anderen Teilen Bayerns für Probleme, zum Beispiel in Regensburg.
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Hochwasser in Passau: Pegel der Donau steigt immer höher
Für Stadt und Landkreis Passau hat der Hochwassernachrichtendienst am frühen Dienstagmorgen, 4. Juni, eine „Hochwasserwarnung vor Überschwemmungsgefahr für bebaute Gebiete“ herausgegeben. „Aufgrund der langanhaltenden Niederschläge vor allem im westlichen Donaueinzugsgebiet steigen die Donaupegel weiter leicht an. Die am Montagabend gefallenen Starkniederschläge im Einzugsgebiet des Inns erhöhen den Zufluss aus Süden in die Stadt Passau. Dadurch werden die ursprünglich vorhergesagten Scheitel erhöht und zeitlich nach hinten verschoben“, so der HND.
„Die Pegel Passau/Donau und Passau Ilzstadt/Donau steigen weiterhin an und werden ihren Höchststand am Dienstagnachmittag erreichen. Der höchste Wasserstand am Pegel Passau/Donau wird derzeit auf ca. 9,70 m abgeschätzt“, heißt es weiter. Ab Mittwoch werden die Wasserstände an allen Pegeln im Landkreis und der Stadt Passau dann langsam fallen.
Hochwasser in Bayern: Donau führt immer mehr Wasser – Unterricht entfällt
Bevor aber Entwarnung in Sicht ist, hat das Hochwasser noch Folgen, unter anderem auf den Schulunterricht: „Am heutigen Dienstag, 04.06.24, fällt an den Schulen Gymnasium Leopoldinum, Giselagymnasium und Realschule Niedernburg sowie an der Altstadtschule der Unterricht aus!“ Das berichtet die Stadt auf Facebook. (kam)
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