Nach Corona-Pause

Rodeln am Blomberg und Klettern im Hochseilgarten Lenggries wieder möglich

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Bald geht‘s wieder los: Klettern im Hochseilgarten Lenggries ist erlaubt. Noch laufen aber Revisionsarbeiten, sodass die Wiedereröffnung voraussichtlich in einer Woche ansteht.
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    Andreas Steppan
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Für viele ist es ein Lichtblick: Beliebte Freizeiteinrichtung im Isarwinkel neben nach der Corona-Zwangspause wieder den Betrieb auf.

Wackersberg/Lenggries – Die Betreiber von beliebten Isarwinkler Freizeiteinrichtungen freuen sich: Sowohl die Rodelbahnen am Blomberg als auch im Hochseilgarten Isarwinkel in Lenggries nehmen wieder den Betrieb auf. Beide haben recht kurzfristig von der Genehmigung erfahren, können aber mehr oder weniger spontan loslegen.

„Wir freuen uns sehr und hoffen, dass die Bevölkerung sich mit uns freut“, sagt Hannes Zintel, Chef der Blombergbahn. Die Klassik-Sommerrodelbahn und der „Blombergblitz“ haben schon an diesem Samstag und Sonntag, 16. und 17. Mai, erstmals wieder geöffnet, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Den Berg hinuntersausen können die Gäste ebenso in der Zeit vom Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 21., bis zum Sonntag, 24. Mai. In den Pfingstferien ist dann wieder täglich geöffnet.

Sommerrodelbahn und Blombergblitz können ab Samstag genutzt werden

Dabei wird am Blomberg ein Hygienekonzept des Verbands Deutscher Seilbahnen umgesetzt, wie Zintel sagt. Im Stationsbereich, etwa an der Kasse, gilt Maskenpflicht, rodeln können die Gäste aber ohne Mund-Nase-Schutz. „Das Infektionsrisiko geht gegen null“, ist sich Zintel sicher.

TÜV-überprüft ist die Blombergbahn schon. Noch aber darf die Seilbahn nicht fahren. Dafür nehmen Sommerrodelbahn und „Blombergblitz“ diesen Samstag den Betrieb auf.

Nur wann die Seilbahn am Blomberg wieder fahren darf, das weiß der Betreiber noch nicht. Zum Einstieg der Sommerrodelbahn müssen die Besucher also fürs erste einen Fußweg auf sich nehmen, der mit Kindern etwa eine halbe Stunde daure, so Zintel. Zum Start des „Blombergblitzes“ werden die Nutzer ohnehin hinaufgezogen.

Hochseilgarten könnte öffnen, aber es steht noch Abnahme nach Revision aus

Eine Überraschung war es auch für Axel Berger und seine Partnerin Simone Heitinga, als sie Anfang der Woche von der Regierung von Oberbayern Bescheid bekamen, dass sie ihren Hochseilgarten am Fuße des Braunecks in Lenggries sofort wieder öffnen dürfen. „Eigentlich könnten wir schon an diesem Wochenende loslegen“, sagt Berger. „Doch das ist leider zu kurzfristig. Momentan werden noch Revisionsarbeiten durchgeführt, und im Laufe der nächsten Woche erfolgt die Abnahme des Turms.“

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Zunächst hofften die Betreiber auf eine Wiedereröffnung an Pfingsten. Während der Corona-Zwangspause wurde fleißig an der Anlage gearbeitet. „Wir haben viele kleine Inseln geschaffen, auf denen die Besucher ein Platzerl mit genügend Abstand zu anderen Gästen finden werden“, erklärt der Gaißacher eine von vielen Neuerungen. Eigentlich dürften sich bis zu 100 Kletterer gleichzeitig im größten Hochseilgarten Bayerns aufhalten. Momentan jedoch reduzieren die Verantwortlichen die Zahl freiwillig auf 25. Ein offiziell abgestimmtes Hygienekonzept gilt für Besucher und Personal. Berger: „Die Einweisung erfolgt kontaktlos, es ist genügend Desinfektionsmittel vorhanden. Masken sollten allerdings mitgebracht werden.“

Richtig los geht es, bei günstiger Witterung, vermutlich am Wochenende, 23./24. Mai. Betrieb herrscht allerdings schon an diesem Wochenende. Da nutzen zwei Gruppen den Hochseilgarten für Yoga beziehungsweise Luftakrobatik.  ast/dh

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