„Große Warmluftblase“ kommt: Neue Hitzewelle rollt auf Bayern zu
VonTanja Kipke
schließen
Die Luft ist kühler, das Wetter wechselhaft: Der Juli startet in Bayern alles andere als sommerlich. Die nächsten Hitzetage stehen jedoch schon in den Startlöchern.
München – Zum Monatsende krachte es in Bayern ordentlich, sogar eine sogenannte Shelfcloud bildete sich. Zur Mitte der Woche beruhigt sich das Wetter etwas, der derzeitige Tiefdruckeinfluss sorgt jedoch weiterhin für „relativ kühle und feuchte Luft“ in Bayern, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in der aktuellen Prognose.
„Darin eingelagerte Frontensysteme sorgen für unbeständiges Wetter.“ Bedeutet auch für den Mittwoch (3. Juli) wieder Gewitter: „Mittwochnachmittag und abends in Südbayern einzelne Blitze, begleitet von Windböen bis 60 km/h, nicht ausgeschlossen.“ Der DWD spricht dabei allerdings von einem geringen Gewitterrisiko.
(Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie täglich über alle wichtigen Geschichten aus Bayern.)
Wettervorhersage für Bayern: Wann es wieder warm wird
Der 10-Tages-Trend vom DWD lässt nach dieser kühlen, eher regnerischen Woche, auf eine kommende heiße Woche hoffen. Die Temperaturen klettern bereits zum Wochenende vielerorts wieder auf 25 Grad, in der kommenden Woche soll dann wieder die 30-Grad-Marke geknackt werden. „Eine neue Hitzewelle rollt auf uns zu, die zweite Juli-Woche könnte die sommerlichste werden“, erklärt Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel. In seiner Vorhersage spricht er von einer „großen Warmluftblase“, welche ganz Deutschland in der kommenden Woche erfassen wird.
Der Mittwoch (10. Juli) soll derzeit mit bis zu 33 Grad der heißeste Tag werden. „Den Rest der Woche bleibt es dann auch mal sommerlich und weitestgehend trocken“, sagt Schenk. In Bayern wird dann vor allem auch das Wochenende schön.
Sturm, Schnee, Sonne: Die spektakulärsten Bilder aus den vier Jahreszeiten in Bayern
Wetter in Bayern: Prognose für Juli düster, August lässt hoffen
Danach geht‘s laut Schenk wieder bergab. Die Temperaturen fallen, die Gewitter kommen zurück. „Es bleibt wechselhaft“, fasst Schenk die Juli-Prognose zusammen. „Mal warm, mal bisschen kühler“ und auch die Niederschläge zeichnen sich immer wieder ab. Von einem Höllensommer, welcher von einigen Portalen im Frühjahr prognostiziert wurde, ist noch nichts zu spüren. Laut Schenk scheint der August jedoch viel trockener zu werden und auch der September und Oktober könnten wärmer werden, als für die Jahreszeit üblich. (tkip)