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Die Surfer am Eisbach erhalten prominente Unterstützung. Ex-Football-Star Tom Brady setzt sich für die Freigabe der Welle ein.
München – Die berühmte Surferwelle am Eisbach ist mittlerweile seit fast zwei Monaten gesperrt. Nachdem dort im April eine junge Frau (33) tödlich verunglückte, ist das Surfen verboten. Die Sportler fordern mittlerweile eine Freigabe der Welle in München – und haben nun prominente Unterstützung bekommen.
Surferwelle in München: Football-Star stellt sich hinter die Community
Und das von einer Person, die man auf den ersten Blick eher nicht mit Surfen in Verbindung bringen würde: Von Ex-Football-Star Tom Brady. Der war zu Besuch in München, wie ein Post des Sportlers auf Instagram zeigt. Seine Stopps: Unter anderem die Allianz Arena und die Surferwelle am Eisbach. Ein Foto dazu postete er in seiner Story auf Instagram mit der Aussage: „Let Munich Surf“ – also „Lasst München surfen“.
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Der 47-Jährige ist ehemaliger US-amerikanischer Footballspieler, der als einer der erfolgreichsten Quarterbacks in der Geschichte der NFL gilt. Er gewann sieben Super Bowls, davon sechs mit den New England Patriots und einen mit den Tampa Bay Buccaneers. Nach über 20 Jahren in der Liga beendete er 2023 seine Karriere.
Eisbachwelle in München bleibt gesperrt: Hohe Bußgelder drohen bei Verstoß
Und dieser Star stellt sich nun hinter all die Surferinnen und Surfer, die die Freigabe der Welle fordern. Sie haben unzählige Plakate rund um die mit Zäunen abgesperrte Welle aufgehängt: „Politiker und Staatsanwälte haben hier Surfverbot“, „Bergsteigen und Radfahren verbieten! Sicher ist sicher.“, „Eisbach without surfers is like Oktoberfest without beer“ – Eisbach ohne Surfer ist wie das Oktoberfest ohne Bier. Und das Schild, vor dem Brady posierte: „Surfing is not a crime“ – Surfen ist kein Verbrechen.
Auch einen offenen Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Community bereits geschrieben. Der jedoch möchte die Welle erst wieder öffnen, wenn die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind. Noch ist die genaue Ursache des Unfalls unklar. So lange bleibt das Surfen verboten: Verstöße werden mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet.
