VonDieter Dorbyschließen
Ideen zum Energiesparen gibt es viele. Aus Sicht von Manfred Burger (Grüne), Gebäude- und damit auch Energiereferent der Stadt Miesbach, sind jedoch jene Ansätze die besten, die sich auch ohne großen Aufwand umsetzen lassen.
Dementsprechend hat die Kreisstadt nun einige Maßnahmen umgesetzt, wie Bürgermeister Gerhard Braunmiller (CSU) vor Kurzem im Stadtrat berichtete.
Dabei wurden kurzfristig die Leuchtmittel im großen Sitzungssaal des Rathauses auf LED umgerüstet. Dies erfolgt auch im Kulturzentrum Waitzinger Keller. Weiter wurden die Einschaltzeiten der Brunnenpumpen zeitlich begrenzt und die Außenbeleuchtung der städtischen Gebäude reduziert. Die Christbäume werden mit LED beleuchtet, und die Beleuchtung des Maibaums am Marktplatz wurde demontiert. Dennoch leuchtet der Marktplatz aktuell stimmungsvoll.
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Unabhängig davon wurden in den städtischen Liegenschaften energetische Sanierungen vorgenommen. Dazu gehört der Austausch der alten Gasheizung im Feuerwehrhaus gegen eine sparsamere Gasbrennwertheizung, die auch den Keller des Rathauses und die Stadtbücherei mitversorgt. Auch wurden beim Umbau von Grund- und Mittelschule (wir berichteten) energetische Belange berücksichtigt, und im Waitzinger Keller wurde die Technik der Lüftungsanlage erneuert. Auch wird die Gasheizung des Bauhofs erneuert.
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Hintergrund für den Bericht war ein Antrag der Grünen vom August, um nicht nur Geld, sondern auch Gas und Strom zu sparen (wir berichteten). Die Fraktion wollte das Thema generell beleuchtet wissen und stellte einen Antrag im Stadtrat, wonach die Stadt prüfen sollte, wie das Energiesparen aktiv unterstützt werden kann. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Anregungen zum Energiesparen nimmt Burger zentral entgegen, um sie an die Verwaltung weiterzureichen.
ddy
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