VonGerti Reichlschließen
Mit fünf Tagen war das Gmunder Volksfest wieder kurz und knackig. Jetzt ziehen die Wirtsleute Bilanz. So fällt sie aus.
Gmund – Das Volksfest ist gelaufen – und die Wirtsleute Claudia und Christian Fahrenschon ziehen eine zufriedene Bilanz. Zwar seien wegen den durchwachsenen und vor allem am Sonntag regnerischen Wetters weniger Tagesausflügler gekommen, doch dafür strömten auffällig mehr Talbewohner ins Festzelt. „Die Einheimischen entdecken ihr Volksfest wieder“, freut sich Claudia Fahrenschon, die noch einen Trend ausmachen kann: „Vor allem die jungen Leute sind heuer vermehrt gekommen.“
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Volksfest in Gmund: Auch Vereine feierten im Festzelt
Dass der Trachtenverein D’Neureuther sein 130-jähriges Bestehen und die Musikkapelle Gmund ihren 100. Geburtstag im Festzelt unter trockenem und weißblauen Dach feierten, freut die Wirtin sehr: „Das ist doch ein Zeichen, dass sich auch die Vereine bei uns wohlfühlen.“
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Volksfest in Gmund: Besucher hatten ordentlich Hunger und Durst
Auch wenn insgesamt weniger Besucher kamen, so brachten diese einen ordentlichen Hunger mit: Zwischen 3000 und 4000 Hendl, schätzt Fahrenschon, wurden vertilgt. Und auch auf Steckerlfisch oder Spanferkel sei der Appetit groß gewesen. Auch wenn sie noch keinen genauen Überblick habe, wie viel Maß Bier ausgeschenkt wurden, so kann Fahrenschon bereits sagen: „Es wurde sehr viel getrunken, auch alkoholfreies Weißbier.“ Anschließend ging’s an die Bar, die sich wieder als Attraktion erwiesen habe.
Volksfest in Gmund: Die Fahrenschons planen schon für 2020
Apropos: Wer sich wunderte, dass am zweiten Volksfesttag das Leichtflugzeug des Peitinger Piloten Michael Adler über das Tal kreiste, bekommt von der Wirtin eine Erklärung: „Diese Art der Werbung war eine Premiere. Sie soll auch bei anderen Volksfesten der Fahrenschons genutzt werden.“ Und wenn möglich 2020: Ende Mai werden die Wirtsleute wieder das Gmunder Volksfest organisieren.
gr
