Für die Gemeinschaft und die Umwelt

Dominik Rutz ist Bürgermeisterkandidat der Grünen in Wartenberg

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Leidenschaft für Bienen: Bisher war Dominik Rutz in der Öffentlichkeit als Vorsitzender des Imkervereins bekannt. Jetzt will er für die Grünen als Bürgermeister kandidieren (Klicken Sie auf das Zoom-Symbol oben links, um das komplette Bild zu sehen).
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Der Bürgermeisterkandidat der Grünen ist Dominik Rutz. Der 41-Jährige will die Gemeinschaft stärken und die Infrastruktur sozial und umweltfreundlich anpassen.

Wartenberg – Bürgerbeteiligung und mehr Transparenz in Wartenberg hat sich der Bürgermeisterkandidat der Grünen, Dominik Rutz, auf die Fahnen geschrieben. „Ich will die Bürger zu Wort kommen lassen und sie in Entscheidungen aktiv miteinbeziehen“, erklärt der 41-Jährige in einer Pressemitteilung. Wartenberg sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen. „Jetzt gilt es, die Gemeinschaft zu stärken und vor allem die Infrastruktur sozial und umweltfreundlich anzupassen.“

Der im April gegründete Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat die Kandidatur des 41-Jährigen am Donnerstag mit der Pressemitteilung erklärt, während die CSU die Nominierungsversammlung für ihren Bewerber Christian Pröbst abhielt. Damit wächst das Kandidatenfeld auf sechs Konkurrenten an.

Kommentar: Schon sechs Bürgermeisterkandidaten in Wartenberg – Die Wähler dürfen sich freuen

Der Diplom-Ingenieur für Landschaftsplanung ist langjähriges Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und zusammen mit Melanie Falzetta Sprecher des Grünen-Ortsverbands in Wartenberg. Er ist bisher nicht im Marktgemeinderat, was er selbst als Vorteil sieht, da er so „unbelastet und unabhängig“ sei.

Die Wartenberger Grünen wollen ihren Bürgermeisterkandidaten am 15. Oktober in einer Mitgliederversammlung offiziell nominieren. Seit der Gründung hat sich die Mitgliederzahl im Ortsverband von sechs auf 19 Mitglieder mehr als verdreifacht. Als zweitstärkste Partei bei der vergangenen Europawahl in der Marktgemeinde ist sich Rutz seiner Verantwortung bewusst: „Ich versuche, mit möglichst vielen Wartenbergern zu sprechen und sie von meiner Kandidatur zu überzeugen. Wenn ich gewählt werde, werde ich das Amt des Bürgermeisters mit vollem Einsatz ausführen. Die Unterstützung der Familie, Parteimitglieder als auch meines jetzigen Arbeitgebers habe ich.“

In München geboren, in Freising studiert, in Wartenberg daheim

Rutz lebt seit 2006 in Wartenberg. Der gebürtige Münchner ist im Kreis Rosenheim aufgewachsen und hat in Freising Landschaftsplanung studiert, was er als Diplomingenieur abgeschlossen hat. Seine Zeit in Freising hat er dann noch verlängert, um das Wirtschaftsstudium der Verbraucherwissenschaften zu absolvieren, bevor er mit seiner Frau Stefanie nach Wartenberg gezogen ist.

„Wartenberg ist meine Heimat geworden, die mir und meiner Familie so viel Positives gegeben hat, was ich jetzt durch meine Kandidatur zurückgeben will“, erklärt der 41-Jährige. Er arbeitet seit 14 Jahren als Projektmanager in einer Münchner Beratungsfirma, die Erneuerbare Energien unterstützt. Als Abteilungsleiter leitet er dort internationale Forschungs- und Marktunterstützungsprojekte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Kooperation mit Partnerorganisationen, darunter auch mit Gemeinden und Bürgermeistern.

Unterstützung der Vereine

Die partei- und vereinsübergreifende Zusammenarbeit in der Gemeinde liegt Rutz nach eigenen Angaben am Herzen. Der begeisterte Imker engagiert sich seit einigen Jahren Vorsitzender des Imkervereins Wartenberg nicht nur für die Imker, sondern auch für die Kooperation mit anderen Vereinen, so zum Beispiel mit dem TSV Wartenberg, in dem Rutz’ Sohn Sportler ist, als auch mit dem Obst- und Gartenbauverein, in dem Rutz selbst Mitglied ist.

Mit Wartenberger Freunden hat Rutz den Verein „Feuer und Holz“ gegründet, in dem seine Leidenschaft für das Drechseln von Holzschüsseln und die Liebe zum Kochen mit Feuer steckt. Außerdem ist Rutz Mitglied in zahlreichen Bürgerenergiegenossenschaften in umliegenden Landkreisen, in Fachverbänden für Erneuerbare Energien, in der Waldbesitzervereinigung Erding und im Kreisjagdverband.

Timo Aichele

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