VonSascha Karowskischließen
CSU-OB-Kandidat Clemens Baumgärtner hat den Wahlkampf eröffnet und sich dafür ein Logo verpasst. Die Brille soll Markenzeichen werden. Aber zunächst geht es ums Zuhören.
München – Der Ort, den sich Clemens Baumgärtner für eine Pressekonferenz ausgesucht hat, erinnert ein wenig an einen Hörsaal aus der Uni: stufenartige Sitzplätze – und der Fokus unten auf die Redner. Ums Zuhören geht es auch, und ums Sehen. Baumgärtner, 48, hat am Donnerstag (27. März) seine Kampagne für die Kommunalwahl (8. März 2026) vorgestellt. Der OB-Kandidat der CSU will das Augenmerk vor allem auf die Themen Wirtschaft, Verkehr und Sicherheit legen. Aber auch die Frage, wie sich die Menschen das Wohnen in der reichen Stadt noch leisten können, soll beantwortet werden.
Kommunalwahl in München: CSU-Kandidat Clemens Baumgärtner stellt Logo und Schriftzüge vor
Und apropos Augenmerk: Baumgärtner hat Logo und Schriftzüge erarbeiten lassen. Prägnant spielt dabei seine Brille eine Rolle, die Markenzeichen für den Juristen werden soll. Unterstützung hat sich der ehemalige Wirtschaftsreferent bei Josef Schmid geholt. Der Landtagsabgeordnete war zweiter Bürgermeister in München, hat Erfahrung als Wahlkämpfer. Und ein bisschen erinnert das Vorgehen auch an die Schmidsprechen-Tour aus dem Wahlkampf 2014.
Auch Baumgärtner will in die Viertel gehen, das Gespräch mit den Menschen vor Ort suchen. Zuhören eben. Die Probleme anschauen und pragmatisch nach Lösungen suchen. Das könne er, sagt Schmid. „Er ist ein Gestalter, ein Profi.“ Das habe er in sechs Jahren als Wirtschaftsreferent unter Beweis gestellt.
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Idee für den Kommunalwahlkampf: Clemens Baumgärtner will nach Gesprächen vor Ort Programm zusammenstellen
Mit den Gesprächen vor Ort will die CSU im Mai starten, im Sommer soll das Wahlprogramm der Partei entstehen. Ohne Ideologie, verspricht Baumgärtner. „Es geht um München“, sagt er. Und darum, die Stadt am Laufen zu halten. Dieses Ziel hat er im Blick.
Rubriklistenbild: © Oliver Bodmer/Oliver Bodmer

