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Auf einige Verkehrsbehinderungen müssen sich die Autofahrer in diesem Sommer auf der Töl 7 einstellen. Den Anfang der notwendigen Bau-Arbeiten machen die Stadtwerke und die Gemeinde Wackersberg.
Bad Tölz - Die Stadtwerke Bad Tölz verlegen derzeit auf der Töl 7 ab dem Bereich Hoheneck Nahwärme- und Gasleitungen vom Heizwerk. Außerdem werden für eine bessere Strom-Versorgung der Tölzer Innenstadt neue Kabel vom Isarkraftwerk aus verlegt. Zugleich verlegt die Gemeinde Wackersberg auf Höhe des Penny-Markts eine Wasserleitung – und das Straßenbauamt Weilheim repariert im selben Zeitraum die Kreisstraße (siehe Artikel oben). Bis Ende September wird die Vollsperrung dauern.
Bau-Start war am Montag, wie Wolfgang Stahl von den Tölzer Stadtwerken berichtet. Bereits am vergangenen Mittwoch wurde die Beschilderung aufgestellt. Da es sich um eine aufwendige Umleitung handle, die sich bis Königsdorf ziehe, habe dies einen Tag in Anspruch genommen, so Stahl. „Am Donnerstag war Feiertag, am Freitag nur ein halber Arbeitstag. Ansonsten wäre es schwierig gewesen, die Beschilderung ordnungsgemäß aufzustellen.“
„Die Sperrung wird wandern“, erklärt der stellvertretende technische Leiter. „Das heißt, es wird für die Anwohner immer wieder Veränderungen geben.“ Mal werden diese besser, mal schlechter zu ihren Anwesen hinfahren können, die Zufahrten werden wechseln. Er empfiehlt den Betroffenen, sich in der Früh immer zu orientieren. Es gebe, so Stahl, ein paar Faktoren, die sich nicht vorhersagen lassen – deshalb könne er keine genaue zeitliche Angabe machen. „Es sind verschiedene Firmen beschäftigt, da gibt es Dinge, die lassen sich nicht kontrollieren.“
Es sei wichtig gewesen, dass man einen gemeinsamen Termin gefunden habe. „Gut, dass sich alle darauf eingelassen haben und es auch mit den Ausschreibungen so getaktet haben“, sagt Stahl. Ein Jahr hätten die Vorbereitungen für diese Baustelle gedauert, damit alles berücksichtigt werden konnte. „Das geht nicht von heute auf morgen.“
Zu einem späteren Zeitpunkt werde dann von Seiten der Gemeinde noch der Gehweg saniert und die Straßenbeleuchtung erneuert. „Aber dann ist die Straße nicht mehr gesperrt“, so Stahl.
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