VonFabian Raddatzschließen
Der Sommer nähert sich in Niedersachsen langsam dem Ende: Wetter-Experten sagen Unwetter voraus, die auf das Bundesland zu steuern.
Hannover – Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Herrscht am Wochenanfang anfänglich noch spätsommerliches Wetter mit Sonne und warmen Temperaturen, rücken bereits ab Nachmittag die ersten Gewitter in Niedersachsen an. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner aktuellen Vorhersage von Montag, 2. September, schreibt, ist an der Ems und im Raum Osnabrück Starkregen mit Wassermengen von bis zu 25 Liter pro Quadratmeter zu erwarten.
Lokal können sogar bis zu 40 Liter herunterprasseln, warnt der DWD. Dazu können Sturmböen von bis zu 70 Kilometer pro Stunde auftreten, lokal können diese sogar bis zu 80 km/h schnell werden. „In der Nacht zum Dienstag etwa bis zur Weser ausgreifende Gewitteraktivität“, heißt es in dem Wetter-Bericht. Es herrscht Unwetter-Gefahr.
Bereits die Tage zuvor hatten heftige Unwetter für einen Temperatursturz in Niedersachsen gesorgt.
Wetterumschwung mitten am Tag: Unwetter rollen auf Niedersachsen zu
Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch am Dienstag, 3. September, ab. Erst zeigt sich der Dienstag von seiner sonnigen Seite, dann können vom Westen her teils kräftige Gewitter auftreten, die örtlich sogar Unwetter-Stärke annehmen können. Es soll schwül-warm werden, mit Höchstwerten um 23 Grad auf den Inseln und 26 bis 30 Grad im Innenland.
In der Nacht zu Mittwoch kann der teils schauerartige Regen mit Gewittern anhalten.
Der Mittwoch startet trüb, bei dichter Bewölkung und zeitweise kräftigen Schauern und Gewittern. Die Höchstwerte liegen bei 27 Grad. In der Nacht zum Donnerstag gibt es laut DWD gebietsweise kräftige und teils gewittrige Regenfälle, die zum Morgen hin an Intensität abnehmen.
Unwetter in Niedersachsen: Ab Donnerstag soll es wieder freundlich werden
Erst am Donnerstag soll sich das Wetter in Niedersachsen dann wieder beruhigen. Zwar kann zu Tagesbeginn gebietsweise Regen auftreten, im Tagesverlauf lässt dieser aber nach. Es gibt Auflockerungen, an der See wird es zunehmend freundlich und es kann bis zu 24 Grad warm werden, heißt es im DWD-Bericht.
Auch in der Nacht zu Freitag soll es trocken bleiben. Wie es danach weitergeht, das bleibt zunächst unklar. Eine düstere Bauernregel sagt für Niedersachsen jedenfalls schlechtes Wetter voraus.
Rubriklistenbild: © Marius Bulling/dpa & DWD

