Feiertagsregelung

Bäckereien und Co.: Welche Läden an Ostern in Nordhessen öffnen dürfen – Besonderheit schon heute

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Ostern naht. Viele fragen sich da, welche Geschäfte in Kassel und Nordhessen öffnen dürfen. Während einige Ausnahmen bestehen, müssen die meisten Läden ihre Türen geschlossen halten.

Kassel – Ostern steht vor der Tür. Und für viele ist das mit freien Tagen verbunden, an denen nach dem Ausschlafen frische Brötchen das Frühstück bereichern würden. Doch: Was ist eigentlich erlaubt in Kassel und Nordhessen? Darf der Bäcker um die Ecke an Ostern öffnen? Und falls mehr fehlt als Butter für ein ordentliches Frühstück oder das Abendessen: Bei welchen anderen Läden kann noch eingekauft werden?

Das Land Hessen gibt eine Antwort. Zunächst wird klar: Bereits am Gründonnerstag müssen jene Läden, die nicht von Ausnahmen betroffen sind, Einschränkungen vornehmen. Denn Verkaufsstellen müssen unter anderem am Gründonnerstag ab 20 Uhr für den geschäftlichen Verkehr geschlossen sein. An Feiertagen wie Karfreitag oder Ostern ist dann sowieso kein Verkauf erlaubt.

Ladenöffnungen in Nordhessen an Ostern: Bäckereien bilden nur eine von mehreren Ausnahmen

Doch es gibt Ausnahmen etwa in Kassel und Nordhessen. Zum einen sind da die Bäckereien. In Hessen gilt weiterhin: „Verkaufsstellen, die überwiegend Bäcker- oder Konditorwaren feilhalten“, dürfen „für die Dauer von 6 Stunden zur Abgabe frischer Back- und Konditorwaren“ auch etwa an Ostern öffnen. Ob sie das aber tatsächlich machen, das bleibt den Firmenleitungen überlassen. So heißt es bei der Bäckerei Eifler in und um Frankfurt zum Beispiel auch in diesem Jahr wieder: Karfreitag, Ostersonntag und -montag bleiben die Läden dicht. „Unsere fleißigen Mitarbeiter brauchen auch mal eine Pause“, heißt es da. Komplexer ist es etwa bei „Schäfer. Dein Bäcker“ mit seinen zahlreichen, fast über ganz Hessen verteilten Filialen. Manche davon sind an Ostern geschlossen, andere öffnen auch an den Feiertagen ihre Tore. Letztlich lohnt ein Blick oder eine Vorab-Nachfrage beim Bäcker des Vertrauens.

An Ostern ist in Kassel und Nordhessen in Sachen Ladenöffnungen wieder einiges zu beachten. (Symbolbild)

Andere Geschäfte sind von den Feiertagsregeln, die am Oster-Wochenende in Kassel und Nordhessen wieder greifen, ebenfalls explizit betroffen. So dürfen Tankstellen und Läden an Flughäfen oder Bahnhöfen rund um die Uhr öffnen, um Reisebedarf, im Fall von Tankstellen auch Benzin und Ersatzteile zu verkaufen.

Nicht nur Bäckereien dürfen in Kassel und Nordhessen an Ostern öffnen

Vergleichsweise neu ist eine Regelung, die „digitale Kleinstsupermärkte“ betrifft. Gemeint sind vollautomatisierte Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 120 Quadratmetern, die ohne Personal etwa an Kassen auskommen. Gemeint sind hier etwa die Teo-Filialen, die Tegut zwischen Marburg und dem Rhein-Main-Gebiet, aber auch jenseits der Grenzen Hessens inzwischen betreibt. Zuvor hatte es einige Diskussionen, eine Gerichtsentscheidung und eine Gesetzesänderung bedurft, bis die Teo-Öffnungen etwa an Ostern nun in trockenen Tüchern sind.

Weitere Ausnahmen an Ostern in etwa in Kassel und Nordhessen: Blumenläden dürfen öffnen, ebenso Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe wie Hofläden und „Verkaufsstellen in Kur-, Ausflugs- und Wallfahrtsorten an jährlich bis zu 40 Sonn- oder Feiertagen für die Abgabe von Reisebedarf, Sportartikeln, Devotionalien, Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, und von Gegenständen des touristischen Bedarfs“, wie es offiziell heißt.

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