VonTheresa Lippeschließen
Jetzt läuft die Abstimmung darüber, welche der neun aus über 1.200 Bands den Open-Flair-Sonntag 2024 eröffnen wird. Diese Bands wollen in Eschwege auftreten.
Eschwege – Über 1.200 Bands, Künstlerinnen und Künstler haben sich in diesem Jahr bei Open-Flair-Bandcontest gemeinsam mit Backstage Pro und Regioactiv gemeldet. Ein absoluter Rekord – passend zum Festival-Geburtstag – teilen die Organisatoren mit. „Wir haben fleißig überall reingehört und eine Vorauswahl getroffen“, heißt es auf der Website des Festivals. Die Abstimmung für den Band-Contest ist eröffnet; noch bis zum 29. April, 17 Uhr, kann online abgestimmt werden: regioactive.de
Auch in diesem Jahr fällt wieder auf: Die Auswahl wird von Männern dominiert. Nur zwei der neun Bands können eine oder zwei Frauen als Bandmitglieder aufweisen. Sängerin Lila steht als weibliche Solokünstlerin alleine da. Neun Bands, Künstlerinnen und Künstler haben in diesem Jahr die Chance, den Open-Flair-Sonntag auf der Freibühne zu eröffnen. Wir stellen sie in alphabetischer Reihenfolge vor.
Anna Floyd
Das Wittener Trio Anna Floyd macht sich mit ihren Liedern auf eine Reise durch ihr Inneres und kämpft darin mit Gefühlen, Höhen und Abgründen. Die Energie aus Grunge, Punk und anderen Einflüssen der Rockgeschichte scheint hier das beste Mittel zum Einreißen der inneren Widerstände zu sein, heißt es auf der Band-Homepage. Instagram: @annafloydmusic
Brainscha
Pop-Punk aus Mammendorf verspricht das Trio Brainscha. „Unsere Musik ist perfekt bei Roadtrips, Abhängen mit Freunden, harten Saufabenden, Hauspartys, beim In-den- Schlaf-weinen oder am liebsten im Moshpit auf unseren Konzerten“, sagen sie über sich selbst. Instagram: @brainscha
Contour
Die vier Kasseler Jungs von Contour hoffen auf ein nordhessisches Heimspiel beim diesjährigen Open Flair. Mit ihren Post-Hardcore-Songs wollen sie nach eigener Aussage alle Eindrücke des Alltags zu einem dröhnenden Fiebertraum verschmelzen lassen. Instagram: @contour.noise
Kiosk61
Musikalisch lässt sich der Weg zum Kiosk61 so beschreiben: Er führt über eine Straße aus Rock und Pop, hin und wieder nimmt man eine Kurve Blues mit, streift den Funk und am Horizont sieht man den guten alten Punk. Der Sound der Leipziger Band zeichnet sich durch eingängige Melodien, spannende Hooks und tanzbare Beats aus. Instagram: @kiosk61.music
Lila
Girlpower vs. Zerbrechlichkeit, deutsche Texte treffen auf poppige Melodien und harte Beats. Die Berliner Sängerin Lila erzählt in ihren Elektropopsongs mit deutschen Texten ihre Geschichten mit Mut, Offenheit, vor allem aber mit viel, viel Liebe. Instagram: @lieberlila
Poledance
Die fünf Berliner machen Alternative-Pop-Punk. Sie haben Großes vor und beweisen ihr Potenzial seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Circus“ mit mitreißenden Liveshows und riesigen Hooks. Instagram: @poledance.band
Vergissmeinnicht
Auch die Osnabrücker PostHardcore-Band Vergissmeinich hofft, die Freibühne beim Jubiläums-Open-Flair zu eröffnen. Der Sound der vier Musiker ist gewaltig, brachial und hart. Instagram: @vergissmeinich.band
Westkapelle
Moderner deutscher Indierock der neuen Neuen Deutschen Welle aus Schwerin: Das norddeutsche Duo kennt sich bereits aus Schulzeiten – und die sind bei den beiden noch gar nicht lange her. Lyrisch setzen sie auf eigene Erfahrungen der aufregenden Jugendlichkeit, des Erwachsenwerdens und auch des unvermeidbaren Herzschmerzes in einer Art und Weise, die das Publikum als lebendig, nachvollziehbar, energiegeladen und vor allem authentisch bezeichnet, beschreiben sie ihren Stil selbst. Instagram: @westkapellemusic
Wait of the World
Wait Of The World ist eine ansteckende Mischung aus eingängigem Indie-Pop, unverschämtem Alternative-Rock und einem Schuss Elektronik. Mit eingängigem Pop-Appeal mit Stadionrock-Attitüde, dezenten elektronischen Parts und markantem Gesang wollen sie beim Flair-Contest überzeugen. Instagram: @wait_of_the_world
Voriges Jahr gab es übrigens gleich zwei Sieger beim Band-Contest. Da Sänger Timur als bekannter Schauspieler und Grimmepreisträger (Club der roten Bänder) einen deutlichen Vorteil gegenüber den anderen Teilnehmern hatte, durfte auch die zweitplatzierte Berliner Rockband Birgit Jones beim Open Flair 2023 spielen. (Theresa Lippe)









