Im Rahmen des Waffenverbots am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei mehr als 80 Personen im Bahnhof Fulda kontrolliert. Ein Messer wurde dabei sichergestellt.
Fulda - Die Bundespolizei hatte für die Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagabend (16. bis 18. Juni) eine Allgemeinverfügung erlassen. In dem Zeitraum war im Bahnhof Fulda, der als Schwerpunkt von Messerattacken gilt, das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen untersagt.
Fulda: Eine Person verstößt gegen Waffenverbot am Bahnhof
Wie die Bundespolizei am Montag mitteilt, war die Bundespolizeiinspektion Fulda am Wochenende mit 20 zusätzlichen Kräften im Einsatz, um die Einhaltung des Waffenverbots zu kontrollieren. „Im gesamten Zeitraum wurden mit Unterstützung der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit über 80 Personen und mitgeführte Sachen überprüft“, so die Bundespolizei.
Von den kontrollierten Personen hatte eine gegen das Waffenverbot verstoßen. Ein Einhandmesser stellten die Beamten sicher. „Die Allgemeinverfügung wurde durch die Bevölkerung offensichtlich wahrgenommen und beachtet“, heißt es in der Bilanz.
Der Fuldaer Bahnhof ist nicht der einzige in Deutschland und Hessen gewesen, an dem Wochenende ein Waffenverbot galt. Am Hauptbahnhof Frankfurt wurden bei einem 47-jährigen wohnsitzlosen Mann zwei kleinere Messer sowie bei zwei Jugendlichen Tierabwehrspray gefunden und sichergestellt. Dort waren laut Mitteilung der Bundespolizei fast 130 Personen kontrolliert worden.
Die Allgemeinverfügung habe sich als adäquates Mittel erwiesen, „den zunehmenden Gewaltdelikten mit Waffen oder gefährlichen Gegenständen weiterhin entschlossen entgegenzuwirken und damit insbesondere die Sicherheit der Reisenden aktiv zu erhöhen“. Die Sicherheitslage am Bahnhof ist auch für die Stadt Fulda ein großes Thema. (lio)