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Wetter für Nordhessen: Dauerregen lässt nach, doch am Wochenende droht neues Nass

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    Florian Dörr
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Die Wetterwarnung des DWD vor Dauerregen ist ausgelaufen. Aber das Wetter bietet aktuell nur eine kurze Verschnaufpause in Nordhessen und Südniedersachsen.

Update von Dienstag, 26. Dezember, 17.43 Uhr: Die Unwetterwarnung des DWD für Nordhessen und Südniedersachsen ist ausgelaufen. Aktuell warnt der DWD noch vor stürmischem Wind in den Landkreisen Göttingen und Waldeck-Frankenberg, im Kreis Northeim vor Windböen.

Entlang der Weser und im Harz ist die Hochwasserlage weiter angespannt. In den kommenden Tagen sind zunächst geringe Niederschläge gemeldet, es ist eher grau und unbeständig. Allerdings: „Vor allem zum Jahreswechsel ist nochmal richtig viel Regen mit im Gepäck“, warnt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. Zum Start ins neue Jahr gebe es deshalb wieder erhöhte Hochwassergefahr in einigen Landesteilen. Viel Regen und Sturmpotenzial gibt es also von Samstag, 30. Dezember bis Montag, 1. Januar, aber auch die ersten Januartage versprechen Niederschläge.

DWD-Wetterwarnung für Nordhessen: Dauerregen lässt in einem Kreis nicht nach

Update von Montag, 25. Dezember, 19.08 Uhr: Für die meisten Landkreise in Nordhessen ist die Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wegen starken Regens am Montagabend ausgelaufen. Doch die Wetterexperten warnen weiterhin im Landkreis Waldeck-Frankenberg vor Dauerregen (Warnstufe 2). Schon in den vergangenen Tagen kam viel Wasser vom Himmel. Im aktuellen Warnzeitraum zwischen Montag, 21 Uhr, und Dienstag, 8 Uhr, könnten weitere 15 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

In Südniedersachsen sieht es drastischer aus: In den Landkreisen Northeim, Göttingen und Goslar herrscht bereits seit Sonntagnachmittag Warnstufe 3 im Bezug auf Dauerregen. Die Warnung gilt nun noch weiter bis Dienstagmittag (26. Dezember). Dazu kommt die Warnung vor Sturm- und starken Windböen. Alle Warnungen können vom DWD noch verlängert und aktualisiert werden.

Bäume stehen im Hochwasser. Der DWD hat seine Warnung für einen nordhessischen Kreis verlängert. (Symbolfoto)

Neue Wetterwarnung für Nordhessen: Erdrutsche befürchtet, Hochwasser-Lage kritisch

Erstmeldung von Montag, 25. Dezember, 10.27 Uhr: Kassel – Die Hochwasser-Lage in weiten Teilen Nordhessens und Südniedersachsens ist angespannt. Die Pegel von Fulda, Werra und Weser waren zuletzt weiter angestiegen. An vielen Orten wurden an Weihnachten Sandsäcke im Akkord gefüllt, wo eigentlich Geschenke ausgepackt werden sollten.

Dennoch zeigten sich etwa einige Autofahrer einige uneinsichtig, was den Rettungskräften Mehrarbeit bescherte. Derweil zeigt ein Blick auf die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach für den Montag (25. Dezember): Die Hochwasser-Gefahr in Nordhessen und Südniedersachsen ist nicht gebannt. Im Gegenteil.

Hochwasser in Nordhessen und Südniedersachsen: DWD-Warnung für viele Landkreise

In einigen Landkreisen könnte sich die Hochwasser-Lage durch weiter andauernde Regenfälle noch weiter zuspitzen. So warnt der DWD in Teilen Nordhessens vor Dauerregen – stellenweise sogar vor „ergiebigem“ Dauerregen der Warnstufe 3 von 4. Betroffen sind folgende Gebiete in der Region:

  • Stadt und Kreis Kassel (Warnstufe 2)
  • Werra-Meißner-Kreis (Warnstufe 2)
  • Kreis Waldeck-Frankenberg (Warnstufe 3)
  • Kreis Marburg-Biedenkopf (Warnstufe 2)
  • Landkreis Göttingen (Warnstufe 3)
  • Landkreis Northeim (Warnstufe 3)
  • Landkreis Holzminden (Warnstufe 2)

Erdrutsche in Nordhessen und Südniedersachsen möglich – Dauerregen mindestens bis Dienstagabend

Die Wetterwarnungen des DWD, die die Hochwasser-Lage in Nordhessen und Südniedersachsen noch weiter verschärfen könnten, gelten jeweils mindestens bis Montagabend um 18 Uhr. Insbesondere in den Landkreisen im südlichen Niedersachsen bleiben die Hinweise nach aktuellem Stand (25. Dezember, 10.20 Uhr) teilweise auch noch bis zum Dienstag (26. Dezember) aktuell. Mit Blick auf die Warnstufe 3 heißt es bei den Experten aus Offenbach unter anderem: „Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!“

Erst am Abend des 26. Dezember wird damit gerechnet, dass die Niederschlagsmengen in Nordhessen und Südniedersachsen nachlassen. Für zahlreiche Einsatzkräfte dürfte dann ein denkwürdiges Weihnachtsfest zu Ende gehen.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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