Vorhersage

Wochenende in Nordhessen wird nass, kalt und grau – mit „Hoffnung auf Schnee an Weihnachten“

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Das letzte Adventswochenende ist regnerisch und grau in Nordhessen. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem vor Frost. Mancherorts kann in Hessen wohl weiße Weihnacht gefeiert werden.

Offenbach/Kassel - In den letzten Tagen vor Weihnachten bleibt das Wetter in Nordhessen grau und unfreundlich. Erste Prognosen gibt es auch für die Feiertage. Hoffnung auf weiße Weihnachten besteht in Hessen nur für manche Regionen. Kalt wird es die kommenden Tage aber überall im Bundesland.

Regnerisches und kaltes Adventswochenende vor Weihnachten in Nordhessen

Für Teile Nord- und Osthessens spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach sogar Warnungen vor Frost der Stufe 1 von 2 aus. Die Warnungen gelten ab Freitag, 20. Dezember, 0 Uhr bis 11 Uhr und sind in den folgenden Kreisen gültig:

  • Stadt und Kreis Kassel
  • Waldeck-Frankenberg
  • Marburg-Biedenkopf
  • Schwalm-Eder
  • Kreis Fulda

Am Freitag ist es dem DWD zufolge dann meist stark bewölkt, nur vorübergehend gibt es Auflockerungen. Insbesondere im Bergland kommt es vereinzelt zu Schneeregen oder Schneeschauer. Sonst bleibt es laut Wetterexperten überwiegend niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen auf 4 bis 7, in Hochlagen um 0 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Nordhessen stehen kalte und nasse Tage bevor.

In der Nacht zum Samstag, 21. Dezember, soll es in Hessen stark bewölkt sein. Im Verlauf der Nacht ist es laut DWD bedeckt, zeitweise regnet es, im Bergland kommt es zu Schneeregen oder Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 2 und 0, in Gipfellagen bis -3 Grad. In exponierten Kammlagen treten vereinzelt starke Böen aus Südwest auf.

Regen und starke bis stürmische Böen am Wochenende vor Weihnachten in Hessen

Auch der Samstag startet dann stark bewölkt bis bedeckt. Örtlich treten anfangs Regen oder Sprühregen auf, zum Abend zieht von Westen flächig Regen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 7 Grad, im höheren Bergland bei 1 bis 4 Grad. Es weht mäßiger Südwestwind, im höheren Bergland wehen starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Sonntag, 22. Dezember, bleibt es stark bewölkt bis bedeckt und weiterhin regnerisch. Die Temperaturen kühlen auf 5 bis 1 Grad ab. Erneut wehen starke bis stürmische Böen, in Kammlagen Sturmböen aus Südwest.

Am Sonntag, 22. Dezember, ist es nach Angaben des DWD stark bewölkt, gebietsweise gibt es Schauer. Im Bergland sind Schneeregen und Schnee möglich. Darüber hinaus kann sich in höheren Lagen eine Schneedecke bilden. Dabei herrscht Glättegefahr. Einzelne kurze Gewitter sind gering wahrscheinlich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 4 und 7, im Bergland bei 1 bis 3 Grad. Es weht mäßiger Wind aus Südwest bis West und gebietsweise starke, in Schauernähe und im Bergland stürmische Böen. Exponiert gibt es Sturmböen, die zum Abend abschwächen.

In der Nacht zum Montag, 23. Dezember, ist es in Hessen weiterhin stark bewölkt mit anhaltenden Schauern, im Bergland mit Schneeregen und Schnee. Die Tiefsttemperatur beträgt zwischen 3 und 1, im Bergland 1 bis -2 Grad. Vor allem im höheren Bergland wehen noch starke Böen aus westlichen Richtungen.

Regen an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag

Regnerisch bleibt es dem Wetterportal wetter.net zufolge auch an Heiligabend sowie am ersten Weihnachtsfeiertag. Mit „Hoffnung auf Schnee an Weihnachten“ betiteln die Wetterexperten ihre Vorhersage. Demnach schneit es an Heiligabend zwar im Südosten Deutschlands noch teils kräftig bis in die tieferen Lagen. Von Westen bringt mildere Luft hingegen Regen mit. Dazu bleibe es meist überall wolkenverhangen. „Bei leichtem Westwind werden Temperaturen von minus 1 Grad am Alpenrand und 8 Grad an der Nordsee erreicht“, heißt es weiter.

Schnee fällt am ersten Weihnachtsfeiertag nur noch in den Hochlagen. Im Rest des Landes bleibt es den Wetterexperten zufolge meist trocken. In der Nordhälfte komme regional auch die Sonne zum Vorschein, stellenweise komme es auch zu Hochnebel. Der Wind wehe schwach aus westlichen Richtungen. Dazu sollen Temperaturen von 1 Grad im Bayerischen Wald und 10 Grad am Niederrhein erreicht werden. (nok)

Rubriklistenbild: © Ralf Kistowski/Imago

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