- VonSophia Authschließen
Leon Schmittschließen
Durch eine Protestaktion der Landwirte in der Region kam es am Mittwoch erneut zu Verkehrsbehinderungen in Osthessen. Zahlreiche Traktoren rollten über die Straßen.
+++ 16.20 Uhr: Die Schlepperdemo verlief aus polizeilicher Sicht ohne größere Störungen. „Nachdem sich am Morgen rund 400 teilnehmende Fahrzeuge auf dem Messegelände in Fulda eingefunden hatten, begab sich der Konvoi gegen 10 Uhr auf die Aufzugsstrecke und umfasste in der Spitze eine Länge von rund 9 Kilometern“, teilte die Polizei mit.
Bauernprotest beendet - A66 wegen Lkw-Unfall voll gesperrt
Die B27 zwischen der Anschlussstelle Kaiserwiesen und Rothemann sowie die A66 zwischen den Anchlussstellen Fulda-Süd und Neuhof-Nord wurde von 10.30 Uhr bis circa 13.50 Uhr für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt.
„Während der Demofahrt kam es auf den Umleitungsstrecken lediglich zu vereinzelten Verkehrsbeeinträchtigungen, vorrangig im Bereich Neuhof“, berichten die Beamten. Nachdem alle Fahrzeuge wieder das Fuldaer Messegelände erreicht hatten, wurde die Versammlung gegen 14.40 Uhr für beendet erklärt.
Fotostrecke: Erneute Schlepper-Demo - Traktor-Konvoi durch Osthessen




+++ 14.08 Uhr: Wie das Polizeipräsidium Osthessen auf der Plattform X (früher Twitter) mitteilt, befindet sich der Konvoi mittlerweile auf dem Rückweg zum Messegelände. Es kommt dadurch auf mehreren Straßen zu Behinderungen.
Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles bleibe die A66 in Höhe der Anschlussstelle Neuhof-Süd in Fahrtrichtung Fulda für die Dauer der Bergungsarbeiten allerdings voll gesperrt. Am Stauende kam es zu einem Auffahrunfall mit mehreren Lkw. Eine Person wurde tödlich verletzt.
+++ 13.40 Uhr: Aktuell befinden sich die Traktoren auf dem Rückweg zum Messegelände. Das Spitzenfahrzeuge habe bereits die A66 verlassen und befindet sich wieder auf der B27. Bislang sind die Proteste aus Sicht der Polizei ohne Probleme oder besondere Vorkommnisse abgelaufen. „Zwar ist es rund um die Strecke vereinzelt zu Beeinträchtigungen gekommen, das große Verkehrs-Chaos blieb aber aus“, bilanziert Polizeisprecher Dominik Möller.
Auch auf den Umleitungsstecken sei der Verkehr weitestgehend störungsfrei geflossen. Laut den Beamten sieht es derzeit so aus, als könnten die Sperrungen planmäßig um 14 Uhr aufgehoben werden. Sobald die Strecken wieder freigegeben sind, wird dieser Artikel aktualisiert.
+++ 12.05 Uhr: Gegen 11.20 Uhr hatte das Spitzenfahrzeug der Kolonne die A66 erreicht. Diese ist derzeit zwischen den Anschlussstellen Fulda-Süd und Neuhof-Nord voll gesperrt. Wie die Polizei auf der Plattform X (früher: Twitter) mitteilt, laufe bislang alles planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse ab.
Fulda: Rund 400 Traktoren rollen über A66
Der Konvoi besteht den Beamten zufolge aus rund 400 Fahrzeugen. Die Traktoren fahren an der Abfahrt Neuhof-Nord von der Autobahn ab, um anschließend in Richtung Fulda auf der Gegenfahrbahn weiterzufahren.
Meldungen über eine unangekündigte Blockade zwischen Neuhof und Giesel (siehe Update von 11.17 Uhr) haben sich nicht bewahrheitet, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet. Eine Streife hatte dort zwar Landwirte samt Traktoren vorgefunden, diese hätten sich dort aber lediglich gesammelt. Der Grund des Treffens ist bislang unbekannt.
Update vom 10. Januar, 11.17 Uhr: Rund Neun Kilometer lang ist der Konvoi aus Traktoren, der sich durch die Stadt und über die Bundesstraße zieht. Während die ersten Fahrzeuge bereits auf der B27 unterwegs sind, stehen andere noch auf dem Messegelände in Fulda. Die Polizei spricht auf Nachfrage unserer Zeitung von einer Traktoren-Anzahl im mittleren dreistelligen Bereich.
Bislang sei alles friedlich verlaufen, erklärt eine Sprecherin der Polizei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo hielten sich an die vorgegebenen Auflagen. Meldungen über eine unangekündigte Sperrung zwischen Neuhof und Giesel überprüft die Polizei aktuell.
Update vom 10. Januar, 10.12 Uhr: Pünktlich um 10 Uhr haben sich die Traktoren am Messegelände in Bewegung gesetzt. Von dort aus fahren die Landwirte nun im Konvoi über den Westring und die Frankfurter Straße auf die B27 und die A66, ehe es zum Messegelände zurückgeht.
Bis etwa 14 Uhr sind die B27 zwischen den Anschlussstellen Kaiserwiesen und Rothemann sowie die A66 zwischen den Anschlussstellen Fulda-Süd und Neuhof-Nord nun voll gesperrt.
Fulda: Traktoren rollen wieder - Schlepper-Demo über A66 und B27
Erstmeldung vom 10. Januar, 9.30 Uhr:
Fulda - Zahlreiche Landwirte haben am Mittwochmorgen mit ihren Traktoren das Messegelände in Fulda-Galerie angesteuert. Dort trafen sich die Bauern um 9 Uhr für einen Demonstrationszug aus Protest gegen die Agrarpolitik. Der Kreisbauernverband Fulda-Hünfeld hatte zu einer erneuten Schlepper-Demo aufgerufen, nachdem die Landwirte bereits am Montag demonstriert hatten.
Durch die Versammlung der Landwirte kommt es nicht nur auf der vorgesehenen Demo-Route zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Petersberger Straße stockte der Verkehr am Morgen.
Schlepper-Demo in Osthessen: Auf dieser Route kommt es zu Behinderungen
Die Polizei teilte am Morgen mit, dass aufgrund der Schlepperfahrt im Laufe des Tages im Stadt- und Kreisgebiet von Fulda mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen sei.
Die von 9 bis 15 Uhr angemeldete und genehmigte Schlepperdemo startet auf dem Fuldaer Messegelände, ehe eine Fahrt im Konvoi über folgende Route vorgesehen ist: Messegelände Fulda - Westring - Frankfurter Straße - B27 - AS Fulda Süd - A66 - AS Neuhof-Nord - A66 - AS Fulda-Süd - B27 - Frankfurter Straße - Westring - Messegelände Fulda.
Dabei werde es voraussichtlich zwischen 10 und 14 Uhr zu einer Vollsperrung der B27 zwischen den Anschlussstellen Kaiserwiesen und Rothemann sowie der A66 zwischen den Anschlussstellen Fulda-Süd und Neuhof-Nord kommen.
Die osthessische Polizei steht im ständigen und engen Austausch mit den zuständigen Versammlungsbehörden und wird am heutigen Tag mit Beamtinnen und Beamten im Einsatz sein, „um die Wahrnehmung des Rechts auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und gleichzeitig die in diesem Kontext möglichen Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu minimieren“, heißt es.
