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Winter in Hessen: Verspätungen und Ausfälle bei Bus und Bahn - Mehrere Straßen gesperrt

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  • Niklas Hecht
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    Caspar Felix Hoffmann

Der Winter hat Hessen fest im Griff. Besonders angespannt ist die Situation derzeit im Rhein-Main-Gebiet. Der News-Ticker.

+++ Update vom Mittwoch, 29. November, 8.19 Uhr: Auch am Mittwoch hat sich die Lage in Hessen aufgrund des Schneefalls noch nicht wieder gänzlich beruhigt. Am Morgen sind nach Angaben des ADAC rund um Wiesbaden und im Taunus nach wie vor rund ein Dutzend Straßen gesperrt. Umgefallene Bäume versperren hier weiterhin den Weg. Im Laufe des Vormittags dürfte sich der Verkehr jedoch wieder normalisieren. Auch im öffentlichen Personennahverkehr kann es wegen umgestürzter Bäume und Straßenglätte weiter zu „massiven Ausfällen“ kommen, meldet der RMV am Mittwoch. Betroffen seien unter anderem die Regionalzüge RE20, RB21 und RB 22, berichtet die Hessenschau. Das gilt auch für den Norden. Mit Verspätungen bei Bus und Bahn müsse gerechnet werden, teilt der NVV mit und empfiehlt, die gewünschten Fahrten vorher zu überprüfen. Schnee soll es am Mittwoch laut DWD derweil nur noch im Norden Hessens geben. Im Süden warnt der Wetterdienst weiterhin vor Glätte und Frost.

Eine Anzeigetafel am Bahnhof weist auf Beeinträchtigungen im Zugverkehr hin. Schnee und Glätte haben in Teilen Deutschlands für chaotische Verhältnisse gesorgt. Vor allem Hessen ist betroffen.

DWD spricht von „bemerkenswerter“ Situation

+++ Update von 20.18 Uhr: Wie winterlich werden die kommenden Tage? Bleibt der Schnee bis zum Wochenende liegen und ermöglicht einen Ausflug in die Winterlandschaft? Durchaus möglich, denn laut Deutschem Wetterdienst (DWD) geht es winterlich weiter.

Neuschnee werde es nicht mehr so flächendeckend geben, sondern kleinräumiger in sogenannten Schauerstraßen, deren Lage schwer vorherzusehen sei. „Bemerkenswert“ war dem DWD zufolge, dass verbreitet Schnee auch in Orten fiel, die nur auf 200 bis 400 Höhenmetern liegen. In Bad Homburg (Hochtaunuskreis) etwa fielen 16 Zentimeter, in Wiesbaden-Auringen 17 Zentimeter und in Hofheim (Main-Taunus-Kreis) 10 Zentimeter Neuschnee. Mehr Schnee fiel natürlich in höheren Lagen, zum Beispiel 36 Zentimeter auf dem kleinen Feldberg.

Winter in Hessen: Mehrere Straßen gesperrt

+++ Update von 18.08 Uhr: Auf den Straßen in Hessen ist derzeit äußerste Vorsicht geboten. An einigen Orten geht aufgrund umgestürzter Bäume oder querstehender Lkws nichts mehr. Eine Übersicht über die aktuell gesperrten Straßen finden Sie hier.

Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.

Flughafen Frankfurt: Über 100 Verbindungen gestrichen

+++ Update von 17.13 Uhr: Der plötzliche Wintereinbruch hat in Hessen, insbesondere im Rheingau-Taunus-Kreis, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Im Kreis wurden mehr als 200 Menschen aus ihren Fahrzeugen gerettet und mehr als 200 Feuerwehreinsätze waren vor allem wegen umgestürzter Bäume notwendig. In Wiesbaden mussten Kinder die Nacht in einer Schule verbringen und einige Ortschaften in der Region waren zeitweise vom Verkehrsnetz abgeschnitten. Aufgrund der Verkehrssituation kam es in der gesamten Region zu zahlreichen Unfällen, die meist nur Blechschäden zur Folge hatten. Es kam auch zu Lkw-Unfällen, darunter der Zusammenstoß eines Sprinters mit einem Gefahrgut-Sattelzug auf der A5.

Der öffentliche Nahverkehr in Hessen war am Dienstag (28. November) stark beeinträchtigt. Der Busverkehr war in mehreren Landkreisen eingeschränkt, der Zugverkehr fiel auf einigen Strecken aus. Auch der Flugverkehr am Flughafen Frankfurt war betroffen, 161 Flüge wurden gestrichen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben, und warnten Autofahrer vor Gefahren durch Straßensperrungen und Unwetter.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) empfahlen Reisenden, sich vor Fahrtantritt im Internet zu informieren. Schulen in den betroffenen Regionen blieben geschlossen oder wurden auf Fernunterricht und Notbetreuung umgestellt.

Unfälle und geschlossene Schulen: Hessen versinkt im Schneechaos

Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © Jan Eifert/dpa
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © Helmut Fricke/dpa
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © Jan Eifert/dpa
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © 5VISION.NEWS
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © IMAGO
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.
Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet. © IMAGO

Wintereinbruch in Hessen: Polizei sauer über Anrufer

+++ Update von 16.21 Uhr: Dass an einem schneereichen Abend mehr Notrufe bei der Polizei eingehen, dürfte nicht überraschen. Was die Polizei Westhessen aber am Dienstagnachmittag bilanzierte, ist allerdings weit weg von Erwartbarem.

„Der Notruf des Polizeipräsidiums Westhessen verzeichnete allein im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 23:30 Uhr über 1.000 Anrufe“, schreibt die Polizei in einer Mitteilung – verbunden mit einem dringenden Appell. Denn der Großteil der Anrufe sei wegen Fragen wie „Warum ist die Straße gesperrt? Können Sie mich nicht nach Hause bringen? Warum haben Sie die Straße nicht vorher gestreut?“ in den Leitstellen eingegangen. „Der Notruf von Polizei und Rettungskräften ist kein Informationsportal, ein kostenloser Taxidienst schon gar nicht! Solche Anrufe binden Kräfte, die sich dann im schlimmsten Fall nicht um ernste Notfälle kümmern können“, schreibt die Polizei weiter und fordert Autofahrer auf, sich vorab über die Straßenverhältnisse im Rundfunk oder der HessenWarn-App zu informieren.

Die starken Schneefälle haben in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.

Wintereinbruch in Hessen: Lage im Rheingau-Taunus-Kreis angespannt

+++ Update von 13.59 Uhr: Im Rheingau-Taunus-Kreis ist die Lage wegen des Schneechaos nach Angaben der Kreisverwaltung weiter angespannt. Seit Montagmittag (27. November) seien die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Die Rettungsleitstelle wurde verstärkt, um die vielen Notrufe zu bearbeiten.

Bürgertelefon des Rheingau-Taunus-Kreises

Für Anfragen aus der Bevölkerung wurde ein Bürgertelefon unter der Nummer 06124-510510 eingerichtet.

Wintereinbruch in Hessen: Autofahrerin leicht verletzt – über 200 Menschen aus Autos befreit

+++ Update von 13.05 Uhr: Nach starken Schneefällen im Rheingau-Taunus-Kreis kam es zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt, als ein Baum auf ihr Fahrzeug stürzte. Mehr als 200 Menschen mussten von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus ihren Fahrzeugen befreit werden, viele von ihnen verbrachten die Nacht in Notunterkünften oder Hotels. Bis Dienstagmittag (28. November) zählte der Landkreis fast 200 Feuerwehreinsätze, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Trotz Straßensperrungen ignorierten Autofahrer weiterhin die Warnungen, was zu weiteren gefährlichen Situationen führte.

Ein Polizeihubschrauber und Drohnen wurden eingesetzt, um die Lage auf den Straßen zu beurteilen und Prioritäten für die Räumung festzulegen. Einige Straßen waren auch am Dienstag noch gesperrt. Das zwischenzeitlich abgeschnittene Höhendorf Eltville-Rauenthal ist inzwischen wieder erreichbar. Der Deutsche Wetterdienst sagt weiterhin winterliches Wetter voraus.

Wintereinbruch in Hessen: Mehr als 35 Straßen gesperrt – Aufräumarbeiten dauern an

+++ Update von 12.33 Uhr: Die Aufräumarbeiten in Hessen, die seit der vergangenen Nacht andauern, werden fortgesetzt, um die Straßen für die Autofahrer wieder befahrbar zu machen. Derzeit sind hessenweit mehr als 35 Straßen gesperrt, vor allem weil Bäume unter den Schneemassen umgestürzt sind. Besonders betroffen ist der Rheingau-Taunus-Kreis.

Sebastian Birner, Leiter der Straßenmeisterei Hofheim, sagte dem Hessischen Rundfunk, dass die Aufräumarbeiten dort voraussichtlich den ganzen Dienstag (28. November) in Anspruch nehmen werden. Hinzu komme eine Gefährdungsabschätzung von möglicherweise instabilen Bäumen, die bis Mittwoch oder Donnerstag dauern könne. Neben den Straßenmeistereien sind auch die Feuerwehren im Einsatz, die den Schnee unter anderem vom Boden und von Drehleitern aus von den Bäumen schütteln.

Wintereinbruch in Hessen: Schulausfälle, gesperrte Straßen und kalte Heizungen

+++ Update von 11.55 Uhr: Nach dem Wintereinbruch in Hessen am Montag (27. November) hat ein Rohrschaden zu einem Ausfall der Fernwärmeversorgung in Wächtersbach (Main-Kinzig-Kreis) geführt. Bei den Reparaturarbeiten, die durch schwierige Bedingungen wie Schlamm, Schnee und extreme Temperaturunterschiede erschwert wurden, mussten nach Angaben des Energieversorgers Bioenergie Wächtersbach neue Rohrstücke eingezogen und Verbindungsnähte an den Fernwärmeleitungen angebracht werden. Die Wärmeversorgung konnte nach Angaben des Betreibers am frühen Dienstagmorgen (28. November) wieder aufgenommen werden.

Der starke Schneefall hat in Hessen zu Unfällen und Gefahren auf den Straßen geführt. Besonders angespannt bleibt die Situation im Rhein-Main-Gebiet.

Wintereinbruch in Hessen: Straßen gesperrt – Behörden warnen vor Lebensgefahr

+++ Update von 11.09 Uhr: Wegen des Wintereinbruchs in Hessen sind weiterhin einige Straßen wegen starker Schneefälle unpassierbar und gesperrt. Wie die Behörden mitteilten, missachten einige Autofahrer diese Sperrungen – und bringen sich damit in Lebensgefahr.

An vielen weiterführenden Schulen in den betroffenen Regionen findet am Dienstag (28. November) nur Online-Unterricht statt, an anderen Schulen fällt der Unterricht ganz aus.

„Fahren Sie vorsichtig!“ – Winterwetter in Hessen hält bis zum Wochenende an

+++ Update von 10.50 Uhr: Die winterlichen Straßenverhältnisse in Mittelhessen rufen die Polizei auf den Plan. Das Polizeipräsidium Osthessen mahnt die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht und empfiehlt, Fahrweise und Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen. Bereits am Montag (27. November) kam es in der Region zu rund 40 Verkehrsunfällen, bei denen überwiegend Sachschaden entstand. Eine Person wurde leicht verletzt. Besonders betroffen war die A7 zwischen Niederaula und dem Hattenbacher Dreieck, wo zahlreiche umgestürzte Bäume gemeldet wurden.

Bis Dienstagmorgen (28. November) gingen beim Polizeipräsidium Mittelhessen rund 20 Meldungen über Glätteunfälle ein. Darunter war auch ein Vorfall, bei dem eine Autofahrerin auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit ihrem Kleinwagen gegen einen Lkw prallte. Sie wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Auch auf der L1571 zwischen Dietzhölztal-Rittershausen (Lahn-Dill-Kreis) und Hainchen kam es zu Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Lkw. Den Fahrern gelang es jedoch teilweise, ihre Fahrzeuge zur Seite zu fahren, um den Verkehr wieder fließen zu lassen. Insgesamt wurden die Beamten zu 15 weiteren glättebedingten Verkehrsunfällen gerufen, bei denen nur Sachschaden entstand.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Winterwetter in Mittelhessen weiterhin anhält und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie vorsichtig!“

Wintereinbruch in Hessen: Winterwetter in Hessen hält bis zum Wochenende an

+++ Update von 10.19 Uhr: In Hessen muss auch in den kommenden Tagen mit starken Schneefällen und glatten Straßen gerechnet werden. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, beginnt der Dienstag (28. November) mit Schnee oder Schneeregen, am Nachmittag sind kurze Auflockerungen möglich. Die Temperaturen erreichen maximal null Grad in Nordhessen und drei Grad im Süden. In der Nacht wird es bei Tiefstwerten zwischen minus zwei und minus fünf Grad verbreitet glatt, im Norden ist mit weiterem Schneefall zu rechnen.

Am Mittwoch (29. November) ist im Norden Hessens schauerartig verstärkter Schneefall oder Schneeregen vorhergesagt, im Süden fällt zunächst Regen, der am Nachmittag nachlässt. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen ein und vier Grad. In der Nacht zum Donnerstag (30. November) muss vereinzelt mit Schnee und Regen gerechnet werden.

Wintereinbruch in Hessen: Unfälle, Busse und Bahnen fallen aus – auch der Unterricht

+++ Update von 9.38 Uhr: Nach dem Wintereinbruch in Hessen müssen sich Fahrgäste auf Behinderungen bei Bussen und Bahnen einstellen. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) mitteilten, kann es auch am Dienstag (28. November) witterungsbedingt zu Beeinträchtigungen kommen. „Es ist mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen“, erklärte der RMV.

Der Busverkehr sei stellenweise betroffen, im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis falle er teilweise aus. Auch in Wiesbaden, im Lahn-Dill-Kreis, im Landkreis Limburg-Weilburg sowie in Stadt und Landkreis Gießen ist der Busverkehr teilweise stark betroffen.

Wegen Unwetterschäden an den Gleisen kommt es auf mehreren Bahnstrecken zu Teilausfällen. Der RMV nannte am Dienstagmorgen die Linien S2, S3, RB12, RB15, RE20, RB21, RB22, RB45, RB46, RB90, RB95, RB96 und RE99. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn teilte mit, dass die Strecke Hofheim-Niedernhausen-Idstein wegen Bäumen auf den Gleisen gesperrt sei. Eine Räumung in der Nacht sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen.

Der RMV rief seine Fahrgäste auf, sich vor Fahrtantritt auf seiner Internetseite über die Auswirkungen der Wetterlage zu informieren. Auch der NVV und die Bahnsprecherin empfahlen, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die gewünschte Fahrt stattfindet.

Schnee-Chaos in Rhein-Main: Zahlreiche Unfälle, Bahn-Einschränkungen und Schulausfälle

Update vom Dienstag, 28. November, 7.22 Uhr: Der gestrige Wintereinbruch hat im Südwesten Hessens für zahlreiche Unfälle und erhebliche Behinderungen gesorgt. Besonders im Rheingau-Taunus-Kreis spitzte sich die Lage am Montagabend zu. Hier gab es zahlreiche Unfälle, Menschen saßen nach Angaben der Feuerwehr in ihren Autos fest und Bäume fielen aufgrund der Schneelast um.

Der Landrat des Kreises, Sandro Zehner (CDU), rief laut einer Mitteilung zum Zuhausebleiben auf: „Mein dringender Appell: Bleiben Sie am Dienstag unbedingt zu Hause. Bitte unternehmen Sie auch keine Spaziergänge im Wald: Es besteht akute Lebensgefahr durch Astbruch und umstürzende Bäume.“ Auf den nicht gesperrten Hauptverkehrsadern seien alle Winterdienst-Fahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz.

Durch den Wintereinbruch mussten zahlreiche Straßen um die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden komplett gesperrt werden. Auch bei der Bahn gibt es Behinderungen auf einigen Strecken, wie das Polizeipräsidium Westhessen mitteilte. Besonders im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis kann es aufgrund von Schneefall und glatten Straßen vielerorts zu Verspätungen und Ausfällen kommen, teilt der RMV am Dienstagmorgen mit.

Zeitweise fiel an einigen Orten wegen umgestürzter Bäume der Strom aus, unter anderem in Hofheim. Am Dienstag kommt es zudem zu zahlreichen Schulausfällen. Wie die Hessenschau berichtet, sind Schulen im Rheingau-Taunus und im Hochtaunuskreis von den Unterrichtsausfällen betroffen.

Schnee-Chaos in Hessen - Schüler mussten in Schule übernachten

In Wiesbaden übernachteten zahlreiche Schüler und Betreuer in einer Wiesbadener Schule. Für 55 Personen, darunter 27 Kinder, sei in der Schule eine Unterkunft für die Nacht eingerichtet worden, da sie durch die Witterungsverhältnisse nicht mit Schulbussen nach Hause fahren konnte, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagmorgen mit. Für die Schüler, die aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet kommen, war eine Rückfahrt nach Hause aufgrund des Schnees am Montagnachmittag nicht möglich gewesen.

„Schnee und Glätte bleiben“, sagte eine DWD-Meteorologin derweil am Dienstagmorgen. „Die kommenden Tage sind kalt und am Tag sind maximal leichte Plusgrade zu erwarten. Die Nächte sind frostig und immer wieder sind Schneefälle, Schneeregen und überfrierende Nässe zu erwarten.“

Menschen müssen im Rheingau-Taunus-Kreis aus ihren Autos gerettet werden

Update von Montag, 27. November, 20:32 Uhr: Der Wintereinbruch führt zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. So saßen nach Angaben der Feuerwehr am Montagabend im Rheingau-Taunus-Kreis zahlreiche Autofahrer in ihren Fahrzeugen fest. Etwa 100 Personen mussten von der Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume aus ihren Autos bei Eltville gerettet werden.

Die Geretteten wurden in einer Halle auf einem nahen Fabrikgelände untergebracht. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sei dort nun jedoch der Strom ausgefallen. Einsatzkräfte würden sich weiter um die Personen kümmern. Weitere rund 30 Fahrzeuge seien am Abend auf der Straße zwischen Kiedrich und Hausen vor der Höhe vom Schnee eingeschlossen.

In der NAO-Schule in Bad Schwalbach saßen laut dpa-Bericht am Abend etwa 30 Schülerinnen und Schüler fest. Ihre Eltern konnten sie nicht abholen und der letzte Bus war bereits abgefahren, erläuterte der Kreisbrandmeister. Einsatzkräfte würden die Gesamtschüler versorgen.

Wintereinbruch sorgt für Unfälle und dichte Straßen in Hessen

Erstmeldung von Montag, 27. November, 16:47 Uhr: Frankfurt – Der Wintereinbruch in Hessen hat am Montag (27. November) zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen waren Höhenlagen wie der Taunus, wo es zu erheblichen Behinderungen kam, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westhessen in Wiesbaden sagte.

Winterwetter am Montag (27. November) im Taunus.

Fahrzeuge, darunter auch Lastwagen, stellten sich quer und behinderten den Verkehr zum Teil erheblich. Auch in anderen Regionen wie dem Rheingau und rund um Wiesbaden kam es zu Zwischenfällen.

Winterwetter in Hessen: Verkehrsunfälle und Einschränkungen im Busverkehr

Bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen bei Eschenburg (Lahn-Dill-Kreis) ist eine Person leicht verletzt worden, wie ein Sprecher der Polizei in Gießen mitteilte. Ursache war Straßenglätte, die auch bei einem weiteren Unfall in Eschenburg zu einem Pkw-Crash in die Leitplanke führte, allerdings ohne Verletzte. Bei Gießen rutschten zwei Autos in den Straßengraben, auch hier blieb es bei Blechschäden.

In Wiesbaden kam es witterungsbedingt zu Einschränkungen im Busverkehr, einige Linien mussten ihre Strecken verkürzen. Im übrigen Hessen blieb es bis zum Nachmittag weitgehend ruhig.

Winterwetter in Hessen: Schnee, Schneeregen und Glatteis am Dienstag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zu Wochenbeginn vor starkem Schneefall und Glätte gewarnt. In den Mittelgebirgen wurden zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee erwartet, in einigen Regionen wie Westerwald, Taunus und Vogelsberg sogar bis zu 20 Zentimeter.

Auch am Dienstag (28. November) muss laut DWD in Hessen verbreitet mit Schnee, Schneeregen und Glätte gerechnet werden. In tieferen Lagen werden bis Dienstagmorgen fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. (cas/nhe/dpa)

Rubriklistenbild: © Jörg Halisch/dpa

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