Auch Dauerregen erwartet

Gewitter und Sturmböen über Niedersachsen: Sturmflut droht an der Küste

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  • Jonah Reule
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  • Fabian Raddatz
    Fabian Raddatz

In Niedersachsen wird das Wetter ungemütlich. Gewitter mit Sturmböen steuern auf das Bundesland zu. Eine Sturmflut wird an der Nordseeküste erwartet.

Update vom 18. November, 08:45 Uhr: Das Wetter-Chaos in Niedersachsen geht weiter. Nach Angaben des Sturmflutwarndienstes besteht am Montag, 18. November, und voraussichtlich auch am Mittwoch, 20. November, die Gefahr einer leichten Sturmflut an den niedersächsischen Küstenregionen. Der Pegel soll mehr als einen Meter ansteigen.

Update vom 17. November, 16:20 Uhr: Noch immer peitscht der Wind über Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verlängerte für die Nordseeküste die Warnungen vor Sturmböen bis Montag (18. November) um 12 Uhr. Betroffen sind die Ostfriesischen Inseln und folgende Kreise:

  • Aurich
  • Wittmund
  • Friesland
  • Wilhelmshaven
  • Wesermarsch
  • Bremerhaven
  • Cuxhaven

In allen übrigen Landkreisen Niedersachsens sowie in Bremen gelten noch bis Sonntagabend um 18 Uhr Warnungen vor Windböen. Diese können laut DWD Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h erreichen. Darüber hinaus kann es Schauer und an der Nordseeküste auch Gewitter geben. Auf Norderney flutete die Nordsee während eines Dauerregens bereits mehrere Dünen. Im Harz kann es laut DWD ab 500 Metern Höhe stellenweise 2 bis 4 cm Neuschnee und streckenweise Glätte durch gefrierende Nässe, Schneematsch und Schnee geben.

Warnungen vor Sturmböen – Erste Gewitter erreichen Niedersachsen

Update vom 17. November, 11:35 Uhr: Das Wetter in Niedersachsen wird zunehmend ungemütlich. Wie der Regenradar von wetter.com zeigt, ziehen erste Schauer und Gewitter von der Nordsee über Ostfriesland und den Nordwesten Niedersachsens hinweg. Auch in Bremen und Bremerhaven wird es nass.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Umfeld der Nordsee vor stürmischen Böen, die während der Gewitter Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen können. Auch Graupel kann dabei sein. Im Inneren des Landes seien Gewitter nur gering wahrscheinlich, so die Wetterexperten. An der Nordseeküste gilt noch bis 12 Uhr eine amtliche Warnung vor Sturmböen. Im Rest von Niedersachsen und in Bremen warnt der DWD vor Windböen bis zum frühen Abend (18 Uhr).

Schwere Gewitter und Sturmböen – DWD spricht Warnungen für Niedersachsen aus

Update vom 17. November, 8:20 Uhr: Das Wetter in Niedersachsen zeigt sich am Sonntag (17. November) von seiner stürmischen Seite. Seit 8 Uhr gelten an der Nordseeküste bereits erste Wetterwarnungen der Stufe zwei des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Sturmböen. Dabei ist laut den Wetterexperten mit Böen von bis zu 80 km/h zu rechnen. Die Warnungen gelten für die Kreise Aurich, Wittmund, Friesland, Wilhelmshaven, Wesermarsch, Bremerhaven, Cuxhaven und die Ostfriesischen Inseln.

Auch im Rest von Niedersachsen muss in den kommenden Stunden mit starkem Wind gerechnet werden. Der DWD warnt in allen Landkreisen und in Bremen vor Windböen. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h gerechnet werden“, heißt es in den Warnungen, die ab 10 Uhr gelten.

Neben den Windböen wird es in Niedersachsen auch nass. So kann es am Küstenbereich und an der Elbe über den Tag zu Dauerregen mit Regenmassen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter kommen. Auch Gewitter sind laut DWD an der Nordseeküste nicht ausgeschlossen.

Schwere Gewitter mit Sturmböen steuern auf Niedersachsen zu

Erstmeldung vom 16. November, 11:20 Uhr: Hannover/Cuxhaven – Bislang war das November-Wetter in Niedersachsen trüb und grau. Doch ein Tiefdruckgebiet bringt neuen Schwung in die festgefahrene Wetterlage. Während die Temperaturen bereits am Wochenende, 16. und 17. November, merklich absacken sollen und der Winter nun langsam Einzug in Niedersachsen hält, steuern auch Gewitter mit Stürmen auf das Bundesland zu.

Auf Niedersachsen steuern Stürme zu.

Bereits am Samstag, 16. November, frischt laut dem aktuellen Bericht des Deutschen Wetterdienstes DWD der Wind auf. An der Küste werden Sturmböen erwartet, dazu soll Regen einsetzen, der in der Nacht zu Sonntag schauerartig werden kann.

Schwere Gewitter mit Sturm steuert auf Niedersachsen zu

Auch der Sonntag zeigt sich im Südosten von Niedersachsen zunächst regnerisch, bei wechselnder Bewölkung können laut DWD aber auch Schauer auftreten. Gewitter mit Graupel sind möglich. An der See können die Böen Sturmstärke erreichen. In der Nacht sind Richtung Küste und Elbe Gewitter mit Graupelschauern vorhergesagt, im Bergland Schneeschauer mit lokaler Glätte.

Der Wochenanfang bietet weiter mehr Wolken als Sonne, im südlichen Niedersachsen kann es zu Regen und Schneeregenschauern kommen. Richtung Küste und Unterelbe treten laut DWD-Prognose Gewitter mit Regen auf. Die Sturmböen können bis zu 50 km/h schnell werden.

Noch stürmischer wird es voraussichtlich am Dienstag: Neben Schauern, die sich über den ganzen Tag verteilen, warnen die Wetterdienste vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 km/h. Tags darauf nimmt die Sturmintensität etwas ab, es bleibt aber mit Böen um die 60 km/h die ganze Woche stürmisch.

Winter erreicht Niedersachsen: Schneefall bleibt fraglich

Neben dem stürmischen Wetter sollen auch die Temperaturen fallen: Ab Mittwoch, 20. November, kann dann sogar die 0-Grad-Marke unterschritten werden, nur um dann im Wochenverlauf weiter abzusinken. Ob es dann auch zu Schneefall in Niedersachsen kommen kann, bleibt fraglich.

Bislang ist nur im Harz bereits Schnee gefallen, für die Region ist auch weiterer Schneefall vorhergesagt. Meteorologen erwarten Tageshöchstwerte von -1 Grad am Dienstag, 19. November. Leichter Schneeregen kann aber bereits am vorigen Montag einsetzen.

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