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Vom Winterzauber zum Sommerglanz: Strandgold am Weichelsee startet in die neue Saison

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Olivenbäume und Palmen können wieder raus aus dem Winterquartier und zurück an den Strand: Am Karfreitag um 14 Uhr beginnt die Sommersaison im Beachclub Strandgold am Rotenburger Weichelsee.
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Der zweite „WinterZauberStrand“ war ein voller Erfolg, nach zwei Monaten Pause startet der Beachclub Strandgold am Rotenburger Weichelsee in die vierte Open-Air-Saison.

Rotenburg – Nicht mehr viel hat im Winter gefehlt, und das große Zelt vom „WinterZauberStrand“ am Rotenburger Weichelsee hätte direkt im Wasser gestanden. Der Dauerregen zum Ende des Jahres hat den Weichelsee wie nie zuvor über die Ufer treten lassen, die Laune am Strand war trotzdem gut. „Geil“, sagt Roland Nielebock kurz und knapp, sei die Zeit von November bis Januar mit der verlängerten Winter-Location des Beachclubs Strandgold gewesen. Nun geht es wieder nach draußen.

Nielebock und sein Co-Geschäftsführer Malte Janßen blicken mit ihrem Team auf die vierte Sommersaison am Weichelsee. Stück für Stück soll es vorangehen. Zunächst einmal ist aber noch viel zu tun, denn der nasse Winter hat Spuren hinterlassen. Zweidrittel des Strands, schätzt Nielebock, hat der Regen mit sich gerissen. Der muss wieder aufgefüllt werden. Gerade hat die Stadt nach zähen Verhandlungen 25 .000 Euro freigegeben, um die Wege rund um den See auszubessern – keine Aufgabe der Strandclub-Pächter, wohl aber ein Faktor, der maßgeblich zum Gesamtbild des städtischen Naherholungsgebiets beiträgt.

Strandgold bereitet sich auf die Sommersaison vor: Neuerungen und Herausforderungen

Geschäftsführer Malte Janßen (l.), Partner Roland Nielebock (r.) und Barchef Hinnerk Bollmann sind bereit für den Start.

Palmen und Olivenbäume wandern vom Winterlager im alten „Strandhouse“-Gebäude zurück auf die Strandgold-Fläche, Sofas, Stühle, Bänke und Tische wollen wieder ins freie. 80 bis 100 Sitzplätze wird es geben, zwei große neue Regen- und Sonnensegel bieten Gästen mehr Schutz. Direkt vor den Gastro-Containern entsteht eine Aktionsfläche, eine Mini-Bühne mit Sonnensegel, wo künftig DJs, Musiker und andere Künstler ihren Platz finden. Die Karte wurde aufgefrischt und an neuen Ideen gearbeitet: Am Osterwochenende wird das Wetter gut, Karfreitag soll es um 14 Uhr im Strandgold wieder losgehen. Geöffnet ist zunächst von Donnerstag bis Sonntag, ab Mai schon mittwochs, auch der Dienstag soll in den Ferien dazukommen – vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit.

Ticketverlosung

Die Mallorca-Stars Ikke Hüftgold, Isi Glück und Julian Sommer sind die Stargäste bei der „Himmelfahrt 3.0“-Party am 9. Mai im Beachclub Strandgold. Wir verlosen vier Freitickets.

Zur Teilnahme an der Verlosung einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Vattatag“ bis zum 2. April an redaktion.rotenburg@kreiszeitung.de senden! Die Gewinner werden benachrichtigt.

Nicht nur am Strand soll noch etwas nachgelegt werden, sondern auch beim Programm für alle Altersschichten. Aus den Vorjahren bekannte Highlights wie Bingo-Abende, die Himmelfahrt-Mallorca-Party und das Pfingstvergnügen bleiben, dazu kommt in diesem Jahr Programm zur Fußball-Europameisterschaft. Die Spiele der Deutschen und weitere spannende Begegnungen können im Strandgold auf großen Bildschirmen verfolgt werden.

Und zwischen Saisonabschluss und nächstem „WinterZauberStrand“ wird es noch ein Oktoberfest am 12. und 13. Oktober geben. Das wird dann in einem richtigen Festzelt stattfinden, um „mit allen Wetterkapriolen klarzukommen“, wie Nielebock auch mit Blick auf die jüngsten Erfahrungen berichtet. Die Wintersaison über bleibe dieses Zelt stehen. Zudem will sich das Strandgold-Team verstärkt für Firmenevents und andere Veranstaltungen privater Personen positionieren. Die erste Hochzeit gab es bereits am Weichelsee-Strand, Rotenburger Wirtschaftsforum und die Stadt werden ihren Jahresempfang wohl auch wieder hier stattfinden lassen.

Strandgold am Weichelsee: Zwischen Winterflut und Sommerfreuden

Weitere Planensegel sollen Schutz vor Sonne und Regen im Beachclub bieten.

Wann es indes mit dem Abriss und Neubau auf dem benachbarten „Strandhouse“-Gelände losgeht, ist noch offen. „Das Geld wächst nicht an den Palmen“, sagt Nielebock. Was investiert werden soll, müsse mit dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden. Aber: Architekt Ralf Wiebusch aus Scheeßel, der auch das Strandgold entworfen hat, „zeichnet gerade“. Den „gastronomischen Mehrwert mit Multifunktionsräumen“ sieht Nielebock als Investor weiter als festes Ziel an: „Ich bin da nach wie vor dran.“

Debatte um öffentliche Toiletten am Weichelsee

Vermatschte Wege rund um den Weichelsee, kein barrierefreier Zugang vom Parkstreifen, Bäume und Büsche, die über Sitzbänke wuchern: Viel von dem, wofür die Stadt zuständig ist am Weichelsee, fällt auf die Betreiber des Strandclubs zurück. „Was hinten im Wald passiert, können wir hier nicht ändern“, sagt Geschäftsführer Roland Nielebock, verweist aber gleichzeitig auf konstruktive Gespräche mit der Verwaltung um Bürgermeister Torsten Oestmann.

Man sei stets im Austausch, um gute Lösungen für alle zu finden. Das sei schon zu Beginn des Betriebs nach Lärmbeschwerden durch Anwohner so gewesen. Auch für das Problem öffentlicher Toiletten am Weichelsee wird eine gesucht. Doch das gestaltet sich schwierig. Der Versuch, die alten „Strandhouse“-Anlagen auch außerhalb der Beachclub-Öffnungszeiten frei zugänglich zu lassen, sei „grandios gescheitert“.

Die gesamte Einrichtung sei demoliert, Exkremente bis unters Dach verschmiert worden. Selbst die Strandgold-Container würden zu den regulären Öffnungszeiten immer wieder über alle Maßen verschmutzt – auch von Strandbesuchern, die die Lokalität gar nicht besuchen. Dennoch: Auch für die Öffentlichkeit werde nach besseren Lösungen gesucht, verspricht Nielebock.

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