Vorhersage

Ex-Hurrikan „Kirk“ schlägt zu: Dauerregen, Gewitter und Sturm in Niedersachsen erwartet

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Ex-Hurrikan „Kirk“ bringt das Wetter-Chaos nach Niedersachsen. Neben Dauerregen werden auch Sturmböen und Gewitter erwartet.

Update von Donnerstag, 10. Oktober, 11:55 Uhr: Der Sturm, der aufgrund des Ex-Hurrikans „Kirk“ in Niedersachsen wütet, wird auch die Küsten treffen. Nach Angaben des Sturmflutwarndienstes herrscht eine aktuelle Überflutungsgefahr für den heutigen Abend.

Update von Donnerstag, 10. Oktober, 07:21 Uhr: Der Ex-Hurrikan „Kirk“ hat den Norden weiter im Griff. Nachdem die Meteorologen bereits gestern vor Dauerregen gewarnt haben, wird es auch heute zu viel Niederschlag kommen. Hinzu kommen heftige Sturmböen und Gewitter, so die Experten.

Wetter-Chaos in Niedersachsen: Dauerregen, Sturm und Gewitter halten den Norden in Atem

Bis zum Mittag soll der Dauerregen anhalten. Besonders betroffen ist ein Gebiet, das sich vom Osnabrücker Land bis nach Hamburg erstreckt. Hier sind nach bereits gefallenen Mengen von 25 bis 45 Liter pro Quadratmeter weitere Liter pro Quadratmeter zu erwarten.

Das Unwetter hält an: Ex-Hurrikan „Kirk“ bringt weiterhin Dauerregen, Gewitter und Sturmböen. Vor allem Nordseenähe ist betroffen.

In der Nähe der Mittelgebirge werden zudem Windböen mit Geschwindigkeiten von etwa 55 km/h (Windstärke 7) aus südlicher Richtung erwartet, die sich im Laufe des Morgens auf West drehen. In exponierten Lagen können stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h (Windstärke 8) auftreten, im Harz sogar bis zu 80 km/h (Windstärke 9). An der Küste sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h (Windstärke 9) zu erwarten. Im Landesinneren soll der Wind am Donnerstagabend nachlassen. Bis zum Freitagmorgen sind noch Windböen und vereinzelte stürmische Böen aus Nordwest bis West zu erwarten.

Außerdem werden zum heutigen Mittag sind vor allem in der Nähe der Nordsee vereinzelte Gewitter zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 14 Grad, im Oberharz bei 11 Grad.

Das Wetter wird ungemütlich: Ex-Hurrikan „Kirk“ bringt Dauerregen und Sturmböen nach Niedersachsen

Erstmeldung von Mittwoch, 9. Oktober, 10:27 Uhr: Hannover/Bremen – Der Dauerregen kommt nach Niedersachsen. Das erklären die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Grund dafür ist der Ex-Hurrikan „Kirk“, der für eine turbulente Wetterwoche sorgt. Mit den Regenmassen halten auch Sturmböen Einzug. Doch nach Angaben der Meteorologen gibt es bereits Hoffnung auf einen Wetter-Wechsel.

Das Wetter in Norddeutschland wird durch einen tiefen Luftdruck beeinflusst, erklären die Experten des DWD. Ein Tiefdruckgebiet aus Frankreich erreicht in der Nacht zum Donnerstag die Mitte Deutschlands. Dieses Phänomen ist auf den Ex-Hurrikan „Kirk“ zurückzuführen, der in Niedersachsen bereits eine gefährliche Wetter-Lage verursacht hat. Die Wetterexperten prognostizieren deshalb auch für den Norden turbulente Verhältnisse.

Dauerregen und Sturm kommen auf Niedersachsen zu. Die Wetter-Turbulenzen sind auf den Ex-Hurrikan „Kirk“ zurückzuführen.

Ab Mittwochmorgen wird im südlichen Niedersachsen Dauerregen erwartet. Bis Donnerstagmittag können in einigen Gebieten bis zu 35, im Harz sogar bis zu 50 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden fallen. Zusätzlich treten starke Windböen auf. In den Hoch- und Kammlagen der Mittelgebirge, insbesondere des Harzes, werden Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h (Windstärke 7) aus Süd bis Südwest erwartet. Ab dem Abend frischt der Wind an der Nordsee auf und dreht auf Nord bis Nordwest, am Donnerstagmorgen sind Windböen und stürmische Böen zwischen 55 und 65 km/h (Windstärke 7 bis 8) möglich. Bei anhaltendem Regen liegen die Höchsttemperaturen bei bis zu 16 Grad.

Turbulente Wetterwoche in Niedersachsen: Ex-Hurrikan sorgt für Unruhe

Und das stürmische Wetter soll in Niedersachsen erst einmal anhalten. Am Donnerstag ist es bedeckt, der Regen lässt nur zögerlich nach. Später lockert es von den Inseln her auf, vereinzelt sind Schauer möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 14 Grad, im Oberharz bei 11 Grad. Der Wind dreht überall auf nordwestliche Richtungen und frischt in Böen stark bis stürmisch auf.

Am Freitag zeigt sich das Wetter wechselnd bewölkt, vor allem in der Nordhälfte Niedersachsens gibt es Schauer. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 13 Grad. Der Wind weht mäßig, frischt aber in Böen stark auf und kommt aus westlicher Richtung. An der See sind einzelne stürmische Böen möglich. Am Samstag soll es laut der aktuellen Vorhersage wechselnd bewölkt werden – dafür aber meist trocken. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei etwa 13 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste frischer und kommt aus südwestlicher Richtung.

Nach dem Sturm kommt die Sonne: Wetterumschwung in Niedersachsen erwartet

Wie die Daten der Trendprognose des DWD jedoch zeigen, wird das Wetter dann jedoch besser. Ab kommender Woche sollen die Temperaturen in Niedersachsen und Bremen wieder steigen. So soll ab Dienstag bereits wieder in und um Bremen an der 20-Grand-Merke gekratzt werden. Mittwoch könnte es noch wärmer werden. Weiterer Regen ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Rubriklistenbild: © YingxTang/Imago/wetter.net

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