VonCarolin Gehrmannschließen
Das Wochenende im Norden wird zum Teil frostig – und glatt. Die Wetterexperten des DWD haben für mehrere Kreise eine amtliche Glättewarnung ausgesprochen.
Niedersachsen – Das Wetter im Norden zeigt sich an diesem winterlichen Samstag (11. Januar) vielerorts von seiner freundlichen Seite. In Niedersachsen und Bremen herrscht tagsüber ein meist freundlicher Sonne-Wolken-Mix vor. Vor allem in Richtung Osten dominiert laut wetter.net die Sonne. Es bleibt weitgehend niederschlagsfrei, nur ganz vereinzelt sind Schneeschauer möglich.
Die Temperaturen liegen dabei zwischen frostigen Bereich bei -1, können aber auch im Tagesverlauf über den Gefrierpunkt auf 4 Grad klettern. Im höheren Lagen ist Dauerfrost möglich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt daher für ganz Niedersachsen vor Glätte und Frost.
Achtung: Es wird glatt auf Niedersachsens Straßen
Für die Kreise Diepholz, Verden, Rotenburg sowie für die Hansestadt Bremen haben die Experten eine amtliche Glättewarnung der Stufe 1 (von 4) herausgegeben. Sie weisen ausdrücklich darauf hin, dass in den Gebieten voraussichtlich ab Samstag (11. Januar) 16 Uhr bis zum morgigen Sonntag (12. Januar) um ca. 11 Uhr eine erhöhte Rutschgefahr besteht.
Auch im Kreis Oldenburg und in Nienburg an der Weser besteht erhöhte Glättegefahr. Fußgänger, aber besonders Autofahrer, die in dem Zeitraum unterwegs sind, sollten in der gesamten Region besondere Vorsicht walten lassen.
So kam es in der Nacht in Eydelstedt bei Barnstorf zu einem schweren Unfall, bei dem ein 19-jähriger Insasse eines Pkw schwer verletzt wurde. Auch hier war die Unfallursache offenbar nicht an die Witterungsverhältnisse und die glatte Fahrbahn angepasste Geschwindigkeit des 22-jährigen Fahrers.
Autofahrer, aufgepasst: DWD warnt vor Rutschgefahr und Glätte ab 16 Uhr im Norden
Für das Wochenende hatte es für manche Orte im Norden Hochwasserwarnungen gegeben. Bei den Pegelständen in Niedersachsen hat sich die Lage aber weitestgehend entspannt. Für Rethem an der Aller hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits Freitag (10. Januar) die Meldestufe 2 ausgesprochen. Seither ist die Lage aber unverändert.
Nach dem frostigen und glatten Wochenende könnte es zu Beginn der kommenden Woche eine Überraschung in Sachen Temperaturen geben. Ab Dienstag ist laut DWD ein deutlicher Wetter-Umschwung möglich.
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