VonCarolin Gehrmannschließen
Am Wochenende bestimmt winterliches Wirrwarr mit Schneegraupel und teilweise Glätte das Wetter im Norden. Doch in der nächsten Woche könnte sich das ändern.
Hannover/Bremen – Das Winter-Wetter zeigt sich zu Jahresbeginn recht unbeständig. Nachdem die vergangenen Tage von Frost, Glätte und sogar Gewittern sowie Sturm – vor allem an den Küsten – geprägt war, geht das Wirrwarr weiter. Anfang nächster Woche deutet sich nämlich ein Umschwung an. Am Wochenende steht zwar ruhigeres Wetter bevor, doch es wird nochmal kalt – und stellenweise glatt.
Besonders am Freitag, 10. Januar, sollten die Menschen auf den Straßen in Niedersachsen und Bremen bis weit in den Tag hinein noch vorsichtig unterwegs sein. Denn am Vormittag kommt es gebietsweise zu Schneeschauern und überfrierende Nässe, warnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Temperaturen liegen zu Tagesbeginn mit minus einem Grad knapp unter dem Gefrierpunkt, bis 10 Uhr galten flächendeckend Warnungen vor Glätte. Im Bergland sind am Freitag sogar ein bis drei Zentimeter Neuschnee möglich.
Glätte am Freitag im Norden – im Verlauf des Tages entspannt sich die Lage wieder
Im weiteren Tagesverlauf ist die Glättegefahr dann offenbar größtenteils wieder gebannt. Die Experten schätzen die Wahrscheinlichkeit als „gering“ ein. Die Temperaturen steigen auf maximal zwei bis vier Grad an, auf den Inseln auf etwa fünf Grad. An der Nordsee kann es am Vormittag stürmisch werden.
In der Nacht zu Samstag wird es dann wieder frostig bei Werten zwischen minus sechs und minus zwei Grad, wer dann unterwegs ist, sollte also vorsichtig sein. Auf den Inseln bleibt es hingegen bei zwei Grad frostfrei. Vereinzelt kann es Schneeschauer geben, vor allem im Bergland, aber auch an der See. Sonst ist es größtenteils trocken und teils aufklarend. Der Wind weht nur schwach.
Samstag und Sonntag in Niedersachsen und Bremen vor allem nachts kalt – und glatt
Samstag und Sonntag erwartet die Menschen im Norden ein Wetter-Mix aus Sonne und Wolken, wobei der Sonntag etwas freundlicher ausfällt. Von der Nordsee ziehen Wolken auf, die besonders Samstag erneute Schauer mitbringen, die auch mit Schnee vermischt sein können. Die Höchstwerte am Samstag: null bis vier Grad. Am Sonntag geringfügig wärmer bei einem bis fünf Grad.
Der Wind weht am Wochenende weiterhin nur mäßig. Vor allem zu später Stunde sollten Autofahrende daher aufpassen: In den Nächten sinken die Temperaturen auf Tiefstwerte zwischen minus sieben bis minus zwei Grad, auf den Inseln werden dann erneut frostfreie Temperaturen um zwei Grad erwartet.
Die neue Woche hält einen Wetterumschwung in Niedersachsen bereit
Mit Beginn der neuen Woche am Montag, 13. Januar, zeichnet sich erstmal noch kein Wetter-Umschwung ab. Es bleibt ähnlich: Im Südosten Niedersachsens wird es freundlich, im Nordwesten ziehen Wolken auf und später soll es Nieselregen geben. Höchstwerte zwischen null Grad im Bergland, drei Grad im Tiefland und fünf Grad auf den Inseln. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee starker Südwestwind.
Doch für Dienstag, 14. Januar, hat der Wettertrend eine Überraschung parat: Auf den Modellierungen des DWD springen die Temperaturen besonders in Bremen deutlich über die Fünf-Grad-Marke. Werte um sieben bis acht Grad können in der Hansestadt tagsüber möglich sein. In Niedersachsen liegen sie leicht darunter. Am Mittwoch, 15. Januar, könnten die Thermometer sogar noch höher ansteigen: Die Werte für Bremen kratzen knapp an der Zehn-Grad-Marke.
Am Dienstag sind leichte Niederschläge möglich. Am Mittwoch ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit gering. Es könnte also eine kleine Entspannung vom Winter-Wetter in Niedersachsen geben.
Rubriklistenbild: © Olaf Schuelke/IMAGO/Deutscher Wetterdienst (Montage: kreiszeitung.de)

