VonMarcel Priggeschließen
Durch den geplanten Riesen-Streik der Bahn fallen auch Züge in Niedersachsen aus. So auch bei Metronom und Enno. Welche Strecken vom Streik betroffen wären.
Hannover/Bremen/Hamburg – Es kommt zum Mega-Streik der Bahn in Deutschland: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft ab Sonntagnacht, 14. Mai 2023, bis Dienstag, 16. Mai 2023, zum Arbeitskampf auf. Der Streik soll den Bahnverkehr in Deutschland lahmlegen – und das für insgesamt gleich 50 Stunden. Betroffen sind dabei auch diverse Linien im Bahnverkehr in Niedersachsen.
Die Eisenbahngesellschaft Metronom gibt eine Liste heraus, auf welchen Strecken es im Bahnverkehr wegen des Streiks keine Fahrten geben wird.
Mega-Streik der Bahn: Diese Linien werden von Metronom und Enno nicht befahren
Wie es seitens des Unternehmens in einer Pressemitteilung heißt, werde es aufgrund der aktuellen Streikmaßnahmen der EVG weitreichende Einschränkungen für die Fahrten von Metronom und Enno ab Sonntagabend geben: „Reisende sollten daher ab Sonntagabend bis zum Dienstag auf Fahrten verzichten und auch mit Einschränkungen bis in den Mittwoch hinein rechnen.“ Verbindungen mit Halten in Hannover, Bremen und Hamburg seien ebenso betroffen wie Wolfsburg oder Braunschweig.
Streik in Zügen des Metronom: Diese Strecken sind betroffen
Entsprechend der Mitteilung gibt es folgende Einschränkungen bei Zügen des Metronom.
- RE2 Uelzen - Celle - Hannover
- RE2 Hannover - Northeim - Göttingen
- RE3 & RB31 Hamburg - Lüneburg - Uelzen
- RE4 + RB41 Bremen - Rotenburg – Hamburg
Streik der Bahn in Niedersachsen: Auf diesen Linien fährt der Enno nicht
Zudem würden zwei Enno-Linien ausfallen:
- RE30 Hannover-Gifhorn-Wolfsburg
- RE50 Wolfsburg-Braunschweig-Hildesheim
Neuer Tarifvertrag der BSAG: In Bremen fahren die Straßenbahnen weiter
In Bremen wird es voraussichtlich zu keinen Einschränkungen im Stadtverkehr kommen. BSAG und Verdi haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, weshalb die Straßenbahnen aller Voraussicht nach fahren werden.
Rubriklistenbild: © Daniel Reinhardt/dpa

