Wetter-Vorhersage

Unwetter und Sturm der Küste: DWD spricht Warnung vor schweren Gewitterböen aus

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Unwetter, Gewitter, Sturmböen: In Niedersachsen wird das Wetter extrem. Der DWD spricht jetzt eine Warnung vor schweren Gewitterböen für die Küste aus.

Hannover – Das Wetter in Niedersachsen wird nach der Hitze der vergangenen Tage umschlagen: Gewitter, Unwetter, Starkregen und Sturm werden für Sonntag, 9. Juli, im Norden erwartet. Wo genau die Unwetter auftreten ist noch nicht ganz klar, sicher ist jedoch: Es wird die Küste treffen. Der DWD spricht eine Warnung vor schweren Gewitterböen aus.

DWD spricht Warnung vor schweren Gewitterböen aus – Unwetter und Sturm der Küste

Nach der Hitzewarnung des Wochenendes warnt jetzt der DWD vor Gewitter und einer eventuell sehr extremen Wetterlage. Das Niedersachsen-Wetter soll von Westen her umschlagen und Gewitter, Starkregen von bis zu 20 Liter pro Quadratmeter sowie Hagel bringen. Auch können ortsbedingt Sturmböen von bis zu 120 km/h entstehen. Im Oldenburger Land warnt die Großleitstelle ebenfalls vor Starkregen und Hagel.

Gewitter und starke Sturmböen werden am Sonntag, 9. Juli, für die ostfriesische Nordseeküste erwartet. Der DWD spricht eine amtliche Sturmwarnung aus. (Montage)

Der DWD warnt in ganz Deutschland vor den Unwettern, wo diese jedoch genau auftreten, kann bislang nicht genau vorhergesagt werden. Denn: Die Unwetterlage inklusive aller Wetterphänomene kann lokal sehr unterschiedlich auftreten. Das Niedersachsen-Wetter soll heute dementsprechend besonders verfolgt und auf die amtlichen Warnungen des DWD geachtet werden.

Ostfriesische Küste besonders betroffen: Extremwetterlage in Niedersachsen befürchtet

Der Seewetterdienst Hamburg des DWD gibt für die niedersächsische Küste eine amtliche Böen-Warnung heraus. Insbesondere die ostfriesische Küste werde von schweren Gewitterböen der Stärke Beaufort 10 (bis zu 102 km/h) betroffen sein. „Extreme Bedingungen“, sagt der DWD auch für Kassel und Nordhessen voraus und warnt vor schweren Gewittern.

  • Ostfriesische Küste: Schwere Gewitterböen von 10 Beaufort aus West.

    Elbemündung: Schwere Gewitterböen von 10 Beaufort aus West.

    Seegebiet Helgoland: Schwere Gewitterböen von 10 Beaufort aus West.

    Nordfriesische Küste: Schwere Gewitterböen von 10 Beaufort aus West.

    Elbe von Hamburg bis Cuxhaven: Schwere Gewitterböen von 10 Beaufort aus West.

Die Extremwetterlage in Niedersachsen wird in der Nacht zu Montag, 10. Juli, nachlassen. Das ist aus den Daten des Wetterdienstes zu lesen. Zwar könne es noch zu Schauern und Gewittern kommen, der Wind schwächt jedoch erst einmal ab. Am Montag werden die letzten Gewitter nach Osten abziehen, während nachdem Hitze-Wochenende erste Gewitter in Bayern erst am Montag im Anmarsch sind. Auch in Hessen gibt es eine amtliche Wetterwarnung. Das Niedersachsen-Wetter bleibt erst einmal bewölkt, mit einzelnen Schauern. Die Höchsttemperaturen pendeln sich auf 27 Grad im niedersächsischen Binnenland und bei 24 Grad an der Elbe ein.

Rubriklistenbild: © Bernd Wüstneck/Thomas Warnack/dpa

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