Bis 38 Grad

Hitzewarnung für fünf Bundesländer: Wetterexperte warnt - hier drohen heute Unwetter

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  • Martina Lippl
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Der Sonntag ist bisher der heißeste Tag des Jahres 2023 gewesen. Mit der Hitzewelle ist es noch nicht vorbei. Schauer und Gewitter sind angesagt. Alles zum Wetter in Deutschland.

Update vom 10. Juli, 14.37 Uhr: Mit der Hitze kommen auch Unwetter. Sturmtief Poly hatte vergangene Woche mit Orkanböen gewütet. Besonders heftig tobte der Sommersturm über Norddeutschland und den Niederlanden, hier kamen zwei Menschen ums Leben. Auch am Sonntag rauschten wieder Sturmböen über Deutschland, entwurzelten Bäume und sorgten für Unfälle.

Und die Unwetter-Lage hält an. RTL-Wetterexperte Martin Pscherer sagt: „Heute sind vor allem im Nordosten, Osten und Süden teils kräftige Schauer und Gewitter unterwegs.“ Auch am Dienstag bringt Tief Quentin teils kräftige Gewitter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen auftreten. Sie ziehen vom Südwesten bis uns westliche Oberbayern. Im Osten soll es ebenfalls gewittern.

Update vom 10. Juli, 12.42 Uhr: Der nächste „Hitzepeak“ steht schon vor der Tür. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat schon eine Vorabwarnung für den Dienstag herausgegeben (siehe auch Update 10.40 Uhr). Zum Wochenende macht sich jedoch schon ein zweiter „Hitzepeak“ bemerkbar, berichtet hna.de.

Nach dem Hitze-Wochenende in Bayern mit hohen Temperaturen kommt am Montag die Rechnung – teils heftige Gewitter ziehen über den Freistaat.

Update vom 10. Juli, 10.40 Uhr: Kaltfront Quentin zieht von Westen nach Osten über Deutschland. Eine Abkühlung zum Wochenstart ist allerdings nicht in Sicht. Besonders im Süden bleibt es heiß. Die Maximalwerte liegen am Montag (10. Juli) in der Nordwesthälfte bei 21 bis 28, sonst 29 bis 33 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Kaltfront bringt teils kräftige Gewitter, aber keine Abkühlung

Mit lokalen Gewittern mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel ist am Montag (10. Juli) laut dem DWD von Schleswig-Holstein und der Ostsee bis nach Sachsen sowie südlich der Donau zu rechnen (siehe auch Update von 6.36 Uhr); ganz vereinzelt mit „unwetterartigen Entwicklungen“ durch heftigen Starkregen (über 25 Liter pro Quadratmeter) oder Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter. In Niedersachsen sind weitere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen im Anmarsch, berichtet Kreiszeitung.de. Dabei war das Bundesland am Sonntag schon von schweren Unwettern getroffen worden.

Wetter in Deutschland: DWD warnt erneut vor Hitze am Dienstag und teils schweren Gewittern.

Hitze kehrt mit voller Wucht zurück – DWD warnt vor Wärmebelastung und erneut vor Unwetter

Mit der Hitze ist es in Deutschland nach der aktuellen DWD-Prognose noch nicht vorbei. Eine Vorab-Warnung vor „extremer Hitze“ besteht am Dienstag (11. Juli) für den Raum Freiburg (Baden-Württemberg). Eine amtliche Hitzewarnung besteht laut DWD für folgende Bundesländer (Stand: 10. Juli):

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz-Saarland

Wetter-Aussichten am Dienstag (11. Juli): Extreme Temperaturen und Unwetter-Risiko

Mit der Hitze sind erneut giftige Gewitter möglich. Zunächst ist im Südwesten, ab dem Dienstagabend im gesamten Süden bis in die Mitte mit Gewittern zu rechnen. So die aktuelle Prognose der DWD-Wetterexperten. Gewitter mit Unwettergefahr durch schwere Sturm- und orkanartige Böen, heftiger Starkregen (bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit) und größerer Hagel zeichnet sich aktuell bereits in Baden-Württemberg und Bayern ab.

Unwetter-Warnung für Deutschland: DWD warnt weiter vor Gewittern, Starkregen und Hagel

Update vom 10. Juli, 6.36 Uhr: Trotz der Unwetter-Warnung für Deutschland sanken in der Nacht auf Montag die Temperaturen in vielen Städten kaum unter die 20-Grad-Marke. Zum Start in die Woche bleibt es im Süden schwülwarm, im Norden hinter der Kaltfront von Tief Quentin ist es allerdings nicht mehr so heiß. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor lokalen teils kräftigen Gewittern mit Starkregen, stürmischen Böen (70 km/h) und Hagel (bis drei Zentimeter). Der Norden, Osten sowie von der Mitte bis zum Schwarzwald ist mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Am Nachmittag von der Ostsee bis nach Sachsen sowie im Südosten auch teils starke Gewitter.

Trotz Unwetter-Warnung in Deutschland: Sonntag war heißester Tag des Jahres 2023

Update vom Montag, 10. Juli, 6.26 Uhr: Bis 38 Grad! Der bislang heißeste Tag des Jahres liegt trotz Unwetter-Warnung für Deutschland wohl hinter uns. Spitzenreiter am Sonntag war mit 38 Grad Waghäusel-Kirrlach nördlich von Karlsruhe (Baden-Württemberg), wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Stuttgart sagte. In Bayern wurden im unterfränkischen Kitzingen 37,8 Grad im Schatten gemessen. Der deutsche Temperaturrekord ist von all diesen Werten noch etwas entfernt. Laut DWD wurden am 25. Juli 2019 an den Stationen in Duisburg und Tönisvorst 41,2 Grad Celsius gemessen.

  • 38,0 Grad – Waghäusel (Baden-Württemberg)
  • 37,8 Grad – Kitzingen (Bayern)
  • 37,6 Grad – Mannheim (Baden-Württemberg)
  • 36,2 Grad – Freiburg
  • 36,6 Grad – Frankfurt am Main (Hessen)
  • 35,9 Grad – Köln (Nordrhein-Westfalen)

Unwetter-Warnung für Deutschland: DWD warnt vor Gewitterlinie mit Hagel und Starkregen

Update von Sonntag, 9. Juli, 16.46 Uhr: Besonders in Westdeutschland wird es in diesen Minuten ungemütlich. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann es ab dem „Nachmittag vor allem im Westen vermehrt aufkommende Gewitter“ geben. Demnach bestehe eine „erhöhte Unwettergefahr insbesondere von NRW und vom nördlichen Rheinland-Pfalz bis nach Niedersachsen“, heißt in der aktuellen DWD-Unwetter-Warnung für Deutschland. Auch „teils heftiger Starkregen bis 35 l/qm binnen kurzer Zeit“ erwarten die Meteorologen. Zudem kann es zu Niederschlägen in Form von Hagel und Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 125 km/h kommen.

Unwetter-Warnung für Deutschland: Hitze-Wochenende in Bayern bringt Gewitter

Während die Unwetter-Warnung in Deutschland schon seit dem Sonntagmorgen vom DWD ausgegeben wurde, sind nun auch nach dem Hitze-Wochenende in Bayern nun Gewitter im Anmarsch. Allerdings steigt zunächst „nur“ die Unwettergefahr. Wirklich krachen wird es laut der aktuellen Wetterprognose wohl erst am Montag in Bayern und das auch nur in einigen wenigen Regionen des Freistaats. Derweil wurde in Fürth aufgrund der Wettervorhersage ein Musik-Festival wegen möglicher Unwetter in Bayern am Sonntagnachmittag unterbrochen, um es wenig später wieder fortzusetzen.

Unwetter machen sich im Westen Deutschlands breit.

Unwetter-Warnung für Deutschland: DWD vor Gewittern und Alarmstufe Lila für Wärmebelastung

Update von Sonntag, 9. Juli, 14.35 Uhr: Die Bundesrepublik ächzt unter der Hitzewelle. Doch nach der Hitze kommen wohl die Unwetter in Deutschland. Der bundesweit höchste an einer DWD-Wetterstation gemessene Wert beträgt nach vorläufigen Daten 35,7 Grad. Als Spitzenreiter hält sich bislang Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen. Mit rund 35 Grad ist es auch in Duisburg-Baerl (NRW), Weilerswist (NRW), Saarbrücken-Burbach (Saarland), Kitzingen (Bayern) und Andernach (Rheinland-Pfalz) besonders heiß. Rekordwerte wurden aber bislang wohl noch nicht geknackt.

Und es könnte beim Wetter in Deutschland noch wärmer werden: Stellenweise waren von der Wettervorhersage für Sonntag bis zu 38 Grad angesagt, in Küstengebieten bis zu 27 Grad, meldete der Deutsche Wetterdienst in seiner Wetterprognose. Weshalb der DWD nahezu in der gesamten Republik die Alarmstufe „Lila“ ausgerufen hat – aufgrund der staken Wärmebelastung. In nördlichen Teilen Sachsens wurde die höchste Stufe für Waldbrandgefahr ausgerufen, in Berlin gibt es angesichts der Hitze ein erhöhtes Einsatzaufkommen.

Unwetter-Warnung für Deutschland: DWD warnt vor Gewitterlinie mit Hagel und Starkregen

Update vom 9. Juli, 13.30 Uhr: Bisher schaut die Lage beim Wetter in Deutschland noch recht ruhig aus. Abgesehen von einigen Hitzegewittern ist Deutschland bisher von den Unwettern verschont geblieben. Allerdings soll sich das zwischen 14 und 15 Uhr ändern. Denn die Unwetter-Warnung für Deutschland gilt erst ab dem Nachmittag. Laut der aktuellen Wettervorhersage sollen sich die ersten Gewitter über dem Westen Deutschlands zusammenbrauen. Auch in Hessen gibt es eine amtliche Wetterwarnung.

Die Gewitter sollen sogar stellenweise von Starkregen, Hagel und möglichen Sturmböen begleitet werden. Daraufhin folgt eine Gewitterlinie, die sich vom Raum Aachen und bis hin zum Niederrhein erstreckt und die Gefahr von Unwettern nochmals steigen lässt. Ab 17 Uhr könnten die Gewitter dann bereits das Rheinland und das Ruhrgebiet erreichen. In der Folge zieht die Gewitterfront dann in Richtung Norden und Osten. So könnten die Gewitter gegen 20 Uhr auf der Linie zwischen Ostfriesland, Münsterland, Sauerland und der Eifel Einzug halten. Vor allem an der Küste in Niedersachsen warnt der DWD vor Unwetter, Sturm und schweren Gewitterböen.

Unwetter-Warnung für Deutschland: Nach der Hitze folgen heftigen Gewitter, Hagel und Starkregen

Erstmeldung vom 9. Juli, 9.40 Uhr: München – Das Wetter in Deutschland zieht bei den Temperaturen noch einmal an. Der Deutscher Wetterdienstes (DWD) warnt am Sonntag (9. Juli) in weiten Teilen der Bundesrepublik vor extremer Hitze und einer starken sowie am Oberrhein extrem starken Wärmebelastung. Dann soll die Hitzewelle hierzulande mit 39 Grad ihren Höhepunkt erreichen und den bis dato wärmsten Tag des Jahres markieren. Darüber hinaus hat der DWD in seiner aktuellen Wettervorhersage eine Unwetterwarnung für Deutschland herausgegeben, in der der Wetterdienst vor der Gefahr von heftigen Gewittern, Hagel und Starkregen warnt.

Nach der Hitze rollen im Westen und Norden Unwetter auf Deutschland zu.

Unwetter-Warnung für Deutschland: DWD warnt vor heftigen Gewittern, Hagel und Starkregen

Die Unwetter-Warnung für Deutschland gestaltet sich am Sonntag aber noch relativ unübersichtlich. Nach Aussage des Meteorologen Jan Schwenk von The Weather Channel am Freitag „kommt eine Schwergewitterlage auf uns zu“. Derzeit beginnt der Tag von Bayern bis Schleswig-Holstein laut aktueller Wettervorhersage sonnig und heiß. Im Tagesverlauf ziehen im Westen dann erste Wolken aus den Benelux-Staaten auf, deren Verdichtung in kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen oder Orkanböen übergreifen könnte. Regional gilt eine erhöhte Unwettergefahr, da die Gewitter auch Unwetterpotenzial entwickeln können.

Besonders betroffen von den möglichen Unwettern in Deutschland sind wohl NRW und Niedersachsen, wo vor schweren Gewittern gewarnt wird. Dort können sich linienhaft organisierte Gewitter mit Unwetterpotenzial bilden, die im weiteren Verlauf des Tages nach Nordosten weiterziehen. Dabei muss laut Wetterprognose mit Starkregen bis 25 l/qm/h, örtlich auch heftigem Starkregen bis 40 l/qm/h, Hagel bis 3 cm und schweren Sturmböen bis zu einzelnen Orkanböen (85 bis 140 km/h) gerechnet werden, die die Straßen wie bei einem Unwetter in Südtirol aber hoffentlich nicht in einen reißenden Fluss verwandeln werden.

Unwetter-Warnung für Deutschland: Südwesten und Bayern möglicherweise auch betroffen

Zudem gab es laut der Wettervorhersage für Deutschland bereits am Freitag Anzeichen dafür, dass sich auch aufgrund der Hitzewelle in Bayern eine Gewitterlinie im Süden bilden könnte, die bis zum Abend auch möglicherweise München erreichen könnte. Laut aktueller Wetterprognose sieht es danach aber nicht aus. Zunächst spricht die Wettervorhersage aber von vereinzelten Hitzegewittern mit Starkregen, kleinkörnigem Starkregen und stürmischen Böen in der Mitte Deutschlands, im Südwesten und an den Alpen. In der Osthälfte hingegen bilden sich kaum Wolken und es ist mit viel Sonnenschein zu rechnen.

Bundesweit soll es durch die Hitzewelle in Deutschland zwischen 30 und 39 Grad heiß werden. Nur die Küsten versprechen aufgrund des Seewindes etwas Abkühlung mit rund 22 Grad. Vor allem der Westen und Südwesten zeigen sich unangenehm schwül. Abgesehen von den Gewitterböen weht meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Unwetter-Warnung: In Deutschland kommt es laut Wettervorhersage zu gewittrigen Regenfällen mit Potenzial

In der Nacht zum Montag gibt es von NRW und Niedersachsen bis zur Ostsee ausbreitende gewittrige Regenfälle, anfangs noch mit Unwetterpotenzial. Weiter südlich nur lokale Schauer oder Gewitter. Richtung Lausitz und Niederbayern noch weitgehend trocken. Tiefsttemperaturen liegen in der Nacht bei 23 bis 16, im Südosten bis 14 Grad. Im Osten bleibt es bis zum Sonntagabend hochsommerlich und ruhig. In der Nacht zum Montag ziehen die Gewitter ostwärts. Bis etwa zur Landesmitte gibt es ausgreifende Gewitter, die in den frühen Morgenstunden mit deutlich abnehmender Unwettergefahr auch Teile Mecklenburgs, Thüringens und Bayerns erreichen.

Auch in Nordhessen und im Raum Kassel wird vor „extremen Bedingungen“ und Unwettergefahr gewarnt. Dennoch gilt es nicht nur aufgrund der Hitze, sondern auch noch aus weiteren Gründen in den Wäldern Vorsicht walten zu lassen: Die Gewitter können Bäume umwerfen, aber auch abseits der eigentlichen Gewitterzelle durch Blitzschläge Brände auslösen. Womöglich einer der Gründe, warum der DWD für Bayern die höchste Stufe der Waldbrandgefahr ausgerufen hat.

Unwetter in Deutschland: Auf Hitze folgen Blitze und Gewitter – DWD warnt vor „Hitzebelastung“

Auf die Hitze folgen in einigen Teilen Deutschlands also nicht nur Schauer, sondern womöglich Blitze, Gewitter mit Starkregen und Hagel sowie regional Unwetter. Doch bevor die kurze Abkühlung kommt, weist der DWD deutlich auf die lebensbedrohliche Hitze und ihre Folgen hin. Die „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“ Denn auch am Montag und Dienstag geht es heiß weiter, bevor Deutschland dann wohl wieder kühlere Zeiten bevorstehen.

Wie es gelingt, die Wohnung bei Hitze zu kühlen, erklärt das Gesundheitsministerium. Ansonsten gibt es auch noch einen PET-Flaschen-Tipp gegen die Hitze in der Wohnung, der die Räume sofort kühlen soll.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa/Screenshot DWD/Montage

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