VonMarcel Priggeschließen
Schwere Gewitter und Unwetter haben Niedersachsen und Bremen getroffen. Starkregen, Orkanböen und Unwetter sind auch für die kommenden Tage angekündigt.
Update vom 10. Juli 2023, 15:20 Uhr: Weitere Gewitter und auch Starkregen ist für diese Woche in Niedersachsen angekündigt worden. Wie der DWD mitteilt, soll es bis einschließlich Donnerstag zu Sturmböen und Gewittern im Norden kommen. Heftiger Starkregen mit bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sind möglich.
Update vom 10. Juli 2023, 11:25 Uhr: In Bremerhaven hat der Sturm, der aufgrund der Unwetter auftrat, für erhebliche Schäden gesorgt. Eine Böe hat einen angetauten Frachter losgerissen – er richtete am Kai Zerstörung an. Ein Verladekran kippte um, die Polizei schätzt den Schaden auf einen hohen, sechsstelligen Betrag.
Schäden nach Unwetter in Niedersachsen: Chlorgas tritt aus, Baum stürzt auf Auto, Frachter reißt sich los
Update vom 10. Juli 2023, 10:51 Uhr: Die Unwetter in Niedersachsen haben auch den Landkreis Oldenburg getroffen. Ein Baum ist auf ein Auto gefallen und hat eine Frau und ein Kind schwer verletzt. Wegen der Gefahr, die durch das Gewitter ausging, musste auch ein Jugendzeltlager in Huntlosen evakuiert werden. Die Teilnehmer wurden in eine Sporthalle untergebracht.
Update vom 10. Juli 2023, 10:06 Uhr: Hannover/Bremen – Die Unwetter, die am Sonntag, 9. Juli, das Wetter in Niedersachsen bestimmten, haben im Norden zu diversen Schäden geführt. Neben einigen umgestürzten Bäumen ist im Landkreis Rotenburg ein Blitz in ein Freibad eingeschlagen, gefährliches Chlorgas ist dabei ausgetreten. Verletzt wurde bei dem Vorfall zwar niemand, eine Familie ist jedoch während des Gewitters aufgrund der Gefahrenlage evakuiert worden.
Warnung vor Unwetter und schwerem Gewitter: Wetter-Chaos droht in Niedersachsen
Update vom 9. Juli 2023, 20:30 Uhr: Hannover/Bremen – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung für die Stadt Bremen sowie die Landkreise Verden, Nienburg und Oldenburg herausgegeben. Im Kreis Rotenburg und Diepholz gilt eine Warnung vor starkem Gewitter.
Der DWD warnt: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen.
Zudem seien Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich.
Man sollte nun alle Fenster und Türen geschlossen haben sowie die Gegenstände im Freien sichern. Zudem sollte man Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten. „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien“, so der DWD.
Nicht nur in Bremen, auch in Bayern sind amtliche Hitze- und Gewitter-Warnungen herausgegeben worden. Ein turbulenter Wochenstart wird in München erwartet, während ein anderes Wettermodell den nächsten 40-Grad-Hammer und den Hitzesommer in Deutschland prognostiziert.
Warnung vor Unwetter und schwerem Gewitter: Wetter-Chaos droht in Niedersachsen
Erstmeldung vom 9. Juli 2023, 8 Uhr: Hannover/Bremen – In Niedersachsen droht das Wetter-Chaos: Nach der Hitzewarnung für das Wochenende, soll es in Teilen Norddeutschlands am Sonntag besonders knallen. Es drohen Gewitter, heftiger Starkregen und Orkanböen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt jetzt vor besonders schweren Unwettern.
Hier droht das Wetter-Chaos in Niedersachsen: Warnung vor Unwetter und schwerem Gewitter
Alle Norddeutschen aufgepasst: Nach den Temperaturen von mehr als 30 Grad drohen jetzt schwere Gewitter über Niedersachsen hereinzubrechen. Für Sonntag, 9. Juli, warnt der DWD ab 15 Uhr vor schweren Unwettern im Norden, die sich aufgrund der Hitze entwickeln.
Im Verlauf des Nachmittags und am Abend entwickeln sich von Westen her teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter. Hinzu kommen orkanartige Böen bis zu 110 km/h sowie Hagel um 3 Zentimeter Größe, heißt es vom DWD. Dieser spricht sogar eine Warnung vor schweren Gewitterböen an der niedersächsischen Küste aus. Lokal begrenzt könnte das Niedersachsen-Wetter besonders stark zuschlagen – extrem heftiger Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter, Orkanböen um 120 km/h sowie Hagel um 5 Zentimeter sind nicht ganz ausgeschlossen.
DWD warnt vor „hohem Unwetterpotential“: Diese Regionen sollten sich rechtzeitig vorbereiten
- Landkreis Diepholz
- Landkreis Rotenburg (Wümme)
- Landkreis Verden
- Landkreis und Stadt Oldenburg
- Landkreis Nienburg (Weser)
- Stadt Bremen
Die Unwetter sollen laut Daten der Experten nicht besonders lang anhalten. In der ersten Nachthälfte ziehen die Gewitter nordostwärts ab und verlieren dabei an Intensität. Dennoch mahnt der DWD vor dem Wetter in Niedersachsen: „Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit „hohem Unwetterpotential“. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen“, heißt es in einer Mitteilung.
Wetter-Chaos in Niedersachsen erwartet: Unwetter, Gewitter, Starkregen und Orkanböen
Der DWD warnt in ganz Deutschland vor den Unwettern. Die Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen würden sehr lokal auftreten und dabei mit voller Intensität meist nur wenige Orte treffen. Genauere Angaben zum Ort, Gebiet und Zeitpunkt könnten erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Auch deshalb sei es wichtig, das Niedersachsen-Wetter mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Im Oldenburger Land warnt die Großleitstelle ebenfalls vor Starkregen und Hagel.
Aber nicht nur im Norden, sondern auch in Kassel und Nordhessen warnt der DWD vor schweren Gewittern und „extremen Bedingungen“ und in Hessen gibt es eine amtliche Wetterwarnung. Für jede Region Deutschlands stellt der DWD verschiedene Wetterdaten zur Verfügung. Unter anderem ist der Warnlagebericht auf einer Karte abgebildet, die je nach Region gefiltert werden kann. Dort ist auch zu sehen, dass nachdem Hitze-Wochenende sich erst am Montag erste Gewitter in Bayern einstellen.
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