VonCarsten Sanderschließen
Die Pegelstände gehen weiter zurück, aber das andauernde Hochwasser hat dem Deich am Dümmer zugesetzt. Bei Kontrollen wurden anfällige Stellen erkannt. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren deshalb an Silvestermorgen im Einsatz und brachte auf mehr als 200 Metern Sandsäcke aus.
Hüde – Die Hochwasserlage am Dümmer hat auch an Silvester einen Einsatz der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Lemförde erfordert. Am letzten Tag des Jahres rückten der Löschzug Mitte sowie die Ortswehren Hüde und Marl um 9 Uhr mit 70 Einsatzkräften zur Deichsicherung aus. Grund: Bei den fortlaufenden Kontrollfahrten entlang des Deiches waren Erweichungen im Bereich des Ostufers, zwischen der Seglervereinigung Hüde und dem Aussichtsturms Dümmer-Ost, festgestellt worden.
Auch im Bereich der Hafenanlage „Am Fischerhafen“ wurden vorsorglich Sicherungen ausgebracht. Insgesamt wurden laut Mitteilung der Feuerwehr mehr als 200 Meter Deich mit Sandsäcken gesichert. Beim Transport der Sandsäcke unterstützten der Bauhof Lemförde und ein Landwirt die Einsatzkräfte.
Vor Ort war auch Kreisbrandmeister Michael Wessels mit dem Abschnittsleiter-Süd, Norman Wolf, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Für den Einsatz der Feuerwehren über die Feiertage bedankte sich der Lemförder Samtgemeindebürgermeister Lars Mentrup.
Pegelstände im Dümmer See und in der Hunte werden kritisch beobachtet
Die Pegelstände im Dümmer See und in der Hunte werden weiterhin kritisch beobachtet. Der Hunte-Pegel am Schäferhof stand an Silvester, 17 Uhr, laut Info-Plattform „pegelonline.de“ nur noch bei 37,81 Meter über NN und damit nur noch einen Zentimeter über dem Grenzwert zur Meldestufe 1.
Es wird seitens der Feuerwehr weiterhin darum gebeten, den Deich des Dümmers in allen Bereichen nicht zu betreten, sich nicht in überflutungsgefährdeten Gebieten aufzuhalten und die Straßensperrungen zu respektieren.
