Glätte-Gefahr

Wintereinbruch in Niedersachsen: Weiterer Schnee und Glätte erwartet

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    Fabian Raddatz
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Die anhaltenden Schneefälle in Niedersachsen dauern weiter an. Die Deutsche Bahn warnt bundesweit vor Einschränkungen im Bahnverkehr.

Update von Mittwoch, 17. Januar, 12:01 Uhr: Ab den Mittagsstunden wird Schnee in Südniedersachsen erwartet. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Göttinger Raum und im Harz sollen zwischen 5 und 15 Zentimeter fallen. Etwas weiter nördlich sind bis zu 6 Zentimeter, örtlich auch 10 Zentimeter möglich.

Update von Mittwoch, 17. Januar, 08:30 Uhr: Am Mittwoch prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) heftige Schneefälle für den südlichen Teil Niedersachsens. Eine offizielle Warnung wurde für Göttingen und den Harz ausgesprochen. Laut DWD könnten in diesen Gebieten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Überfrierende Nässe und Schnee könnten stellenweise zu extrem glatten Straßenverhältnissen und zu Glatteis-Unfällen führen.

Die Bewohner von Niedersachsen und Bremen sollten sich auf ein wechselhaftes Winterwetter einstellen. Der DWD gibt an, dass an der Küste zunächst stürmische Böen auftreten können. Im Laufe des Tages breiten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vermehrt Wolken aus, wobei im nördlichen Teil des Bundeslandes nur vereinzelt Schneefälle zu erwarten sind.

Trotz teils spiegelglatter Straßen ist es am Mittwochmorgen nur zu vereinzelten Verkehrsunfällen in Niedersachsen gekommen. (Symbolbild)

Trotz der anhaltenden Glätte verlief der Mittwochmorgen auf den Straßen in Niedersachsen und Bremen bisher ohne größere Zwischenfälle. Laut verschiedenen Polizeidienststellen gab es auch in der Nacht keine größeren Unfälle aufgrund der Wetterbedingungen.

Glätteunfälle in Niedersachsen: Lkw in Brand geraten

Update von Dienstag, 16. Januar, 20:47 Uhr: Bereits die vergangenen Tage ist es in Niedersachsen zu einigen schweren Verkehrsunfällen aufgrund von Glätte gekommen. So wurde ein Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen bei einem Brand auf der A27 verletzt, nachdem er über seinen Lastwagen die Kontrolle verloren hatte und über die Fahrbahn gerutscht war.

Die Polizei ruft Autofahrende dazu auf, vorausschauend und vorsichtig zu fahren. Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer sollten zudem den Harz umfahren. Ab Mittwoch könnten sich die Straßenverhältnisse noch einmal stark verschlechtern. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) droht ein Wintereinbruch mit viel Schnee.

Wintereinbruch in Niedersachsen: Deutschlandweit Einschränkungen im Bahnverkehr erwartet

Update von Dienstag, 16. Januar, 15:30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für Mittwoch, 17. Januar, in großen Teilen Deutschlands einen Wintereinbruch mit starkem Schneefall angekündigt. In einer Mitteilung hat die Deutsche Bahn Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn an diesem Tag nicht ausgeschlossen.

Die Deutsche Bahn schließt am Mittwoch Auswirkungen im bundesweiten Zugverkehr nicht aus.

„Alle Fahrgäste, die ihre am 17.01.2024 geplante Reise aufgrund des Wintereinbruchs verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen“, heißt es in dem Schreiben. Die Zugbindung sei aufgehoben. Das Ticket gelte dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung.

Sitzplatzreservierungen könnten kostenfrei storniert werden. Und, so die Bahn weiter: „Daneben gelten selbstverständlich die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte, sodass z. B. auch eine Ticketerstattung unter den entsprechenden Voraussetzungen möglich ist.“

Schnee-Bombe und Luftmassengrenze: Morgen droht „ausgeprägte Unwetterlage“ in Niedersachsen

Update von Dienstag, 16. Januar, 10:06 Uhr: Schnee, glatte Straßen und tiefe Temperaturen bestimmen zurzeit das Wettergeschehen in Niedersachsen, das morgen seinen hochwinterlichen Höhepunkt erreichen soll. Das berichten auch verschiedene Meteorologen, denn eine Luftmassengrenze teile ab dem 17. Januar Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst sagt eine „ausgeprägte Unwetterlage“ voraus.

Wie die Meteorologen in einem aktuellen Warnbericht für Niedersachsen mitteilen, sollen am Mittwoch im Göttinger Raum Starkschneefälle auftreten. Nach Angaben von wetter.net lasse sich noch nicht genau vorhersagen, wo die Luftmassengrenze genau auftrete. Fest stehe aber, dass „auf der nördlichen Seite der Grenze starke Schneefälle auftreten werden, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen können.“

Es droht weiter das Glätte-Chaos im Norden. Der ADAC gab erst kürzlich Hinweise zum richtigen Verhalten bei Blitzeis heraus. Trotzdem ist es zu dutzenden Glätteunfallen gekommen.

Wetter in Niedersachsen: Jetzt zündet die Schnee-Bombe

Erstmeldung von Sonntag, 14. Januar, 11:27 Uhr: Hannover/Bremen – Für viele waren es die perfekten Wintertage. Viel Sonne und Schnee bei knackigen Temperaturen – so sah es vielerorts in Niedersachsen am Anfang der vergangenen Woche aus. Danach stiegen die Temperaturen wieder an. Die Schnee-Pracht verwandelte sich matschig-glatte Masse – Blitzeis drohte. Nur noch im Harz gab es Schnee.

Kommende Woche kann wieder massig Schnee in Niedersachsen fallen.

Jetzt soll sich das Ganze wieder ändern. Bereits am Sonntag kann es in Niedersachsen zu Schneefall kommen. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner neuesten Wetter-Prognose. Laut den Experten sollen die Schnee-Schauer vorerst tagelang anhalten. Eine echte Schnee-Bombe kommt auf uns zu.

Wetter in Niedersachsen: Jetzt zündet die Schnee-Bombe

Dabei kann es nach DWD-Einschätzungen zum ersten Schneefall am Sonntagabend, 14. Januar, kommen, wenn sich im Nordwesten der Regen mit Flocken mischt. Die Höchstwerte des Tages liegen bei 1 Grad im Harz und 6 Grad auf den Inseln. Nach dem mäßigen Start soll der Schneefall in der Nacht zu Montag zunehmen.

Das Thermometer zeigt im Flachland Tiefstwerte um den Gefrierpunkt. Es herrscht Glättegefahr. Der Montag zeigt sich dann verbreitet mit Schnee-Schauern, an der Nordsee können kurze Gewitter mit Graupel auftreten.

Schnee-Schauer sorgen in Niedersachsen für Glättegefahr

Viele Wolken mit Schnee-Schauern auch am Dienstag, die kompakten Wolkenfelder bedecken auch in der Nacht zu Mittwoch den Nordwesten Deutschlands und sorgen dafür, dass die Flocken weiter rieseln. Im Tagesverlauf kann es auch zu Auflockerungen kommen. Dann gibt es wieder Sonne und Schnee.

Zunächst soll es trocken bleiben, am Nachmittag dann wieder schneien. Nachts kann es erneut zu gefrierender Nässe kommen. Da ist Vorsicht geboten.

Ein Ende des Schnees ist vorerst nicht in Sicht, teilt der DWD mit. Auch in der Nacht zu Donnerstag sagt das Wettermodell Schneeschauer an der Nordsee voraus, im Süden teils Schnee, teils Regen. Gefahr von gefrierendem Regen, bei Tiefstwerten von -2 bis -4 Grad.

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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