Wetter-Vorhersage

Schwerer Sturm fegt über Niedersachsen: Fähren stellen den Betrieb ein

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Der erste große Herbststurm prallt auf Niedersachsen. Für das ganze Bundesland gilt eine Warnung vor schweren Sturmböen. Besonders an der Küste wird es stürmisch.

Update vom 27. September, 11.04 Uhr: Der erste Herbststurm des Jahres fegt über Norddeutschland und Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Freitag, 27. September, mit schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten um die 100 km/h, an der Nordsee sind sogar orkanartige Böen bis 110 km/h möglich.

In Niedersachsen und Norddeutschland gilt eine schwere Sturmwarnung.

Das hat jetzt erste Konsequenzen: Die Reederei Cassen Eils, die Fähren vom Küstenort Cuxhaven unter anderem auf die Hochseeinsel Helgoland betreibt, hat ihren Betrieb eingestellt. Auf der Website heißt es, dass wegen der „aktuell vorhergesagten Witterungsbedingungen“ für Freitag, 27. September, und Samstag, 28. September, sämtliche Fahrten der MS „Nordlicht“ zwischen Cuxhaven und Helgoland ausfallen.

Am Freitag, 27. September, habe demnach auch die MS „Helgoland“ ihre Fahrten zwischen Cuxhaven und Helgoland eingestellt. Auch die MS „Fair Lady“ zwischen Langeoog und Helgoland, fährt am Samstag, 28. September nicht.

Warnung vor schwerem Sturm in Niedersachsen: Orkanböen bis 100 km/h drohen

Update vom 27. September, 7.15 Uhr: Ein „komplexes Sturmtief“ hat Niedersachsen und Norddeutschland fest im Griff. Für das ganze Bundesland sowie Bremen und Hamburg gilt am Freitag, 27. September, eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor schweren Sturmböen.

Die Sturmböen erreichen eine Geschwindigkeit zwischen 80 und 100 km/h, berichtet der DWD. Dabei zieht der Sturm anfangs aus südwestlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe und exponierten Lagen muss sogar mit orkanartigen Böen bis zu 110 km/ gerechnet werden. Auch Orkanböen sind nicht ausgeschlossen. Zudem sind im Küstenbereich auch Gewitter möglich.

Dazu liegen die Höchstwerte am Freitag zwischen 16 und 19 Grad. In der Nacht zu Samstag gibt es meist dichte Wolken und zeitweise Regen. Die Temperaturen gehen auf 8 Grad an Land und bis auf 10 Grad auf den Inseln zurück. Der Wind soll dann laut DWD langsam nachlassen.

Sturmtief über Niedersachsen: Gewitter, Starkregen und erster großer Herbststurm erwartet

Erstmeldung vom 26. September, 9.05 Uhr: Hannover/Bremen – Ein großes Sturmtief prallt auf den Norden. Meteorologen erwarten ungemütliches Wetter in Niedersachsen. Nebenenormen Böen drohen heftige Gewitter und Starkregen. Nun ist das gute Wetter endgültig vorbei – der erste große Herbststurm kommt.

Schlechte Wetter-Aussichten für Niedersachsen: Sturm und Temperaturen knapp über null Grad sind angesagt. Wie die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst erklären, sei dafür ein großes Sturmtief über den Britischen Inseln verantwortlich. Dessen Ausläufer zieht es bis nach Niedersachsen und Bremen. Bedeutet: Die Gefahr vor starken Gewittern und schweren Sturmböen steigt.

Ein großes Sturmtief prallt auf den Norden. Neben enormen Böen drohen heftige Gewitter und Starkregen in Niedersachsen.

Zuerst gibt es am Donnerstag, 26. September, in Niedersachsen an der Nordsee und im Bergland Windböen oder stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Windstärke 7 bis Windstärke 8). Diese treten zunächst aus Süd, dann aus Südwest auf. An der Küste gibt es teilweise auch Sturmböen um die 80 km/h (Windstärke 9).

Ab Donnerstagnachmittag werden in Niedersachsen zudem vereinzelte starke Gewitter mit Sturmböen und Starkregen um die 15 Liter pro Quadratmeter pro Stunde erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 20 Grad.

Herbststurm in Niedersachsen könnte zu Tornado führen – Experten warnten

Zwar wird im Binnenland der Wind zum Abend hin vorübergehend nachlassen, so die Wetter-Experten. In der Nacht zum Freitag ist im Westen Niedersachsens aber vereinzelt ein Tornado nicht völlig auszuschließen, heißt es in einer aktuellen Meldung. In der Nacht zum Freitag werden hauptsächlich im Küstenbereich Gewitter mit Gefahr vor schwerer Sturmböen erwartet.

Ab Freitagmorgen werden erneut Windböen oder stürmische Böen aus Südwest erwartet, nach Nordwesten auch Sturmböen. Auf den niedersächsischen Inseln soll es besonders heftig werden – teilweise schwere Sturmböen um 100 km/h (Windstärke 10) drohen.

Herbststurm trifft Niedersachsen: Meteorologen warnen vor Unwetter

Viel schöner wird das Wetter in Niedersachsen auch im Tagesverlauf am Freitag nicht. Viele Wolken und vor allem in der Nordhälfte zeitweise schauerartiger und gewittriger Regen sind zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 19 Grad. Weiter gibt es starken und in Böen stürmischen Südwestwind – an der Küste schwere Sturmböen. Dann beruhigt sich das Wetter jedoch etwas. Am Samstag wird es zunächst noch dichte Bewölkung und südostwärts abziehenden Regen geben, danach wechselnde Bewölkung mit Schauern. Die Höchstwerte liegen nur noch bei etwa 14 Grad. Auch der Wind flaut etwas ab, nur an der Küste werden noch Böen erwartet.

Am Sonntag gibt es in Niedersachsen dann einen Wechsel von Sonne und Wolken geben, an der Küste vereinzelte Schauer. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 16 Grad. Es wird ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest erwartet, der auf den Inseln frischer ist und nach Süd bis Südost dreht.

Rubriklistenbild: © Screenshot DWD & Sind Schuldt/dpa (Montage)

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