Wetter-Vorhersage

Bauernregel prognostiziert Dauerwinter – Vier Monate Kälte in Niedersachsen drohen

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Kommt es zum Dauerwinter in Niedersachsen? Eine Bauernregel sagt vier Monate Kälte voraus. Eine Expertin schätzt die Wetter-Lage für den Norden ein.

Bremen/Hannover – Der Winter ist in Niedersachsen angekommen, das erste Schneegestöber hat den Norden erreicht. Neben dem Schneefall und den Sturmwarnungen kommt es auch zu Frost, tiefen Temperaturen und zu allem Übel auch noch zum Streik des Winterdienstes. Doch wie gehts es weiter und hält das Wetter in Niedersachsen in den kommenden Monaten so an? Besonders wichtig zur Beantwortung dieser Frage scheint da der 1. Dezember zu sein, der Tag des Heiligen St. Eligius. Denn eine Bauernregel besagt: „Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte wohl vier Monate dauern mag.“

Dauerwinter in Niedersachsen? Bauernregel rund um St. Eligius sagt bittere Kälte voraus

Dauerhaftes Winter-Wunderland in Niedersachsen? Könnte in den kommenden Monaten vorkommen, glaubt man die Bauernregel der heiligen St. Eligius. Dieser ehemalige Bischof, der zwischen den Jahren 589 und 659 gelebt haben soll, ist laut der römisch-katholischen und evangelischen Kirche Schutzpatron zahlreicher Berufe. Unter anderem auch des Goldhandwerks, zu welcher Zunft er sich auch zählte. Sein Gedenktag ist der 1. Dezember.

Schneestürme und Kälte könnten in Niedersachsen Dauerthema werden. So will es zumindest eine Bauernregel, die ab dem 1. Dezember greifen soll. Eine Wetter-Expertin schätzt die Lage für die kommenden Wochen ein. (Archivbild)

Kein Wunder also, dass sich die Bauernregel um diesen Tag dreht. Kommt es zu einem starken Wintertag, soll die Kälte vier Monate andauern. Doch wie wird das Wetter in Niedersachsen?

Wetter im Norden: Schnee und tiefe Temperaturen in den kommenden Tagen erwartet

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommt es am Freitag, 1. Dezember, in Niedersachsen und Bremen zu einzelnen Schneeschauern. Die Temperaturen schwanken zwischen -2 und 0 Grad, in der Nacht kann es auf den Inseln und im Harz auch bis zu -8 Grad kalt werden. Und auch laut der Datengrundlage des Wetterdienstes wetter.net wird es am Freitag eher freundlich, als bitterlich kalt.

Stimmt die Bauernregel für das Wetter im Norden also nicht? Die Meteorologen von wetter.net wagen eine Prognose für den Schneefall im Dezember und geben einen Ausblick auf die Chancen für weiße Weihnachten in Niedersachsen. Wie Expertin Kathy Schrey in einem Video erklärt, soll sich der Schnee im Norden bis kommenden Samstag, 2. Dezember, zurückhalten. Dann kommt es zu einzelnen Flocken, und auch am ersten Advent, sollen die Temperaturen tagsüber nicht über die -2-Grad-Marke steigen.

Dauerkälte im Dezember: Expertenmeinung stimmt größtenteils mit Bauernregel überein

Für den gesamten Dezember in Niedersachsen hat die Wetter-Experten auch eine Prognose parat. Laut Daten des Wettermodells NOAA, sollte der letzte Monat des Jahres eigentlich zwei Grad wärmer ausfallen, als das Jahresmittel der Wetteraufzeichnungen. Doch das Wettermodell „rudert nun stark zurück“, berichtet Schrey. Der Dezember werde kälter als zuerst angenommen.

Laut Schrey könnte die Bauernregel zunächst einmal zutreffen. Denn auch nach dem Wettermodell CFS, kommt „knackig kaltes Winter-Wetter“ auf Deutschland und Niedersachsen zu. Anhaltend bis Weihnachten könnte die Temperatur bis -20 Grad in 1,5 Kilometer Höhe betragen. Bedeutet im Klartext: „Das wäre bodennah, bitter, bitter kalt“. Wie es im Januar, Februar und März weitergeht, lässt sich derweil noch nicht genau sagen.

Rubriklistenbild: © Mehmed Aziz/dpa

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